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LiveTicker läuft Landgericht Rostock Nächster Termin: 06.08.2026 · 09:30

Live Updates aus der Hauptverhandlung

⚖️ Fall Fabian (8) aus Güstrow – Alle Entwicklungen aus dem Gerichtssaal 
Fortlaufende, sorgfältig geprüfte Berichte aus der Hauptverhandlung. 
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Zeugin schildert schwierige Kindheit der Angeklagten Im Gericht richtet sich der Blick auf die familiären Verhältnisse von Gina H. während ihrer Kindheit. Auf Nachfrage des Vorsitzen…
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Landgericht Rostock

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nach Prozessdatum

09.07.

Zeugin schildert schwierige Kindheit der Angeklagten

Breaking

Im Gericht richtet sich der Blick auf die familiären Verhältnisse von Gina H. während ihrer Kindheit. Auf Nachfrage des Vorsitzenden Richters berichtet die AWO-Mitarbeiterin, dass Gina H. schließlich bei ihren Großeltern aufgewachsen sei, nachdem ihre Mutter sie verlassen habe. Nach ihrer Erinnerung hätten die Großeltern das Mädchen damals zu sich geholt.


Auf die weitere Frage des Gerichts, ob Anzeichen einer Vernachlässigung vorgelegen hätten, antwortet die Zeugin mit einem klaren „Ja“.

SK AutorSascha KunhartInhaber & Video Reporter
SA Aktualisiert vonSascha Kunhart09.07.2026 · 14:28
Ort: Güstrow
Erstellt: 09.07.2026 · 14:28 Aktualisiert: 09.07.2026 · 14:28
09.07.

Therapeut bewertet geistige Leistungsfähigkeit

Breaking

Zum Abschluss seiner Befragung spricht der psychologische Sachverständige noch einmal die geistigen Fähigkeiten der Angeklagten an. Er möchte wissen, ob der Therapeut während der langjährigen Behandlung Hinweise auf eine Intelligenzminderung festgestellt habe.


Der Zeuge verneint dies eindeutig. Nach seiner Einschätzung habe es während der gesamten Therapie keinerlei Anzeichen für eine Intelligenzminderung gegeben.

SK AutorSascha KunhartInhaber & Video Reporter
SA Aktualisiert vonSascha Kunhart09.07.2026 · 13:28
Ort: Güstrow
Erstellt: 09.07.2026 · 13:28 Aktualisiert: 09.07.2026 · 13:28
09.07.

Überwachungsaufnahmen und Sprachnachrichten im Fokus

Breaking

Das Gericht beabsichtigt, Video- und Audioaufnahmen aus der JVA auszuwerten. Zudem sollen die letzten Sprachnachrichten von Gina H. aus dem August 2025 angehört werden.

NA AutorNadine B.Bamberg24 Redaktion
NA Aktualisiert vonNadine B.09.07.2026 · 09:42
Ort: Güstrow
Erstellt: 09.07.2026 · 09:42 Aktualisiert: 09.07.2026 · 09:42
09.07.

Prozess geht nach Sommerpause weiter

Bestätigt

Mit dem heutigen Verhandlungstag beginnt die Sommerpause im Verfahren. Das Gericht hat gemeinsam mit der Staatsanwaltschaft und der Verteidigung vereinbart, dass die Zeit während der Gerichtsferien genutzt wird, um mögliche weitere Anträge vorzubereiten.

Nach dem derzeitigen Stand soll der Prozess bis zum 10. September 2026 abgeschlossen werden.

Die Sommerpause endet am 6. August 2026. Die nächsten Verhandlungstage sind somit für den 6. und 7. August 2026 angesetzt. Wir berichten auch dann wieder fortlaufend mit unserem kostenlosen Live-Ticker über alle bestätigten Entwicklungen aus dem Gerichtssaal.

NA AutorNadine B.Bamberg24 Redaktion
SK Aktualisiert vonSascha Kunhart10.07.2026 · 22:25
Ort: Güstrow
Erstellt: 09.07.2026 · 16:25 Aktualisiert: 10.07.2026 · 22:25
09.07.

Richter fragt nach Erklärung der Verteidigung

Bestätigt

Der Richter greift noch einmal die Aussage von Verteidiger Thomas Löcker auf, wonach Gina H. im Zusammenhang mit den Google-Suchanfragen ein beeinflussendes Verhalten gezeigt habe. Er möchte wissen, ob diese Aussage bereits als offizielle Einlassung der Angeklagten gewertet werden könne.


Löcker erklärt daraufhin, dass es sich lediglich um eine Erklärung der Verteidigung handle und diese als eine Art Vorgriff auf eine mögliche spätere Einlassung zu verstehen sei. Auf die Frage des Richters, ob Gina H. sich dieser Aussage anschließe, antwortet der Verteidiger, dass dies nicht der Fall sei und sie weiterhin keine eigene Erklärung abgeben werde.


Anschließend werden den Beteiligten weitere Unterlagen für das sogenannte Selbstleseverfahren ausgeteilt.

NA AutorNadine B.Bamberg24 Redaktion
NA Aktualisiert vonNadine B.09.07.2026 · 16:23
Ort: Güstrow
Erstellt: 09.07.2026 · 16:23 Aktualisiert: 09.07.2026 · 16:23
09.07.

Staatsanwalt äußert sich zur DNA-Untersuchung des Messers

Bestätigt

Staatsanwalt Oliver Schley geht im weiteren Verlauf auf die Untersuchungen des Messers ein. Nach seiner Darstellung sei das Messer nicht auf DNA-Spuren von Olaf K. überprüft worden. Die Auswertung habe sich demnach lediglich auf mögliche Spuren von Gina H. und Christian D. konzentriert.

NA AutorNadine B.Bamberg24 Redaktion
NA Aktualisiert vonNadine B.09.07.2026 · 16:22
Ort: Güstrow
Erstellt: 09.07.2026 · 16:22 Aktualisiert: 09.07.2026 · 16:22
09.07.

Anwalt weist Vorwürfe körperlicher Gewalt zurück

Bestätigt

Verteidiger Andreas Ohm ergänzt, dass Gina H. in dem gezeigten Überwachungsvideo den bereits mehrfach im Prozess thematisierten blauen Pullover getragen habe, ohne diesen Punkt näher auszuführen.


Darüber hinaus betont er, dass es nach seiner Darstellung zu keinem Zeitpunkt Hinweise auf körperliche Übergriffe gegenüber ihrem Sohn oder anderen Personen gegeben habe.

NA AutorNadine B.Bamberg24 Redaktion
NA Aktualisiert vonNadine B.09.07.2026 · 16:21
Ort: Güstrow
Erstellt: 09.07.2026 · 16:21 Aktualisiert: 09.07.2026 · 16:21
09.07.

Verteidigung nimmt Stellung zu den Erkenntnissen des Verhandlungstags

Bestätigt

Auch Verteidiger Thomas Löcker äußert sich nach der Beweisaufnahme. Er räumt ein, dass Gina H. im Zusammenhang mit den im Verfahren thematisierten Google-Suchanfragen versucht habe, Matthias R. zu beeinflussen. Die Verteidigung werde diesen Punkt jedoch zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal ausführlicher aufgreifen.


Darüber hinaus betont Löcker, dass sich Gina H. seit Jahren freiwillig in psychotherapeutischer Behandlung befinde und aktiv Hilfe gesucht habe. Er verweist auf die Aussage des Therapeuten, der ihren Umgang mit ihrem Sohn als fürsorglich und liebevoll beschrieben habe. Auch gegenüber Fabian habe sie nach Darstellung der Verteidigung Verantwortung übernehmen wollen. Zudem habe der Therapeut geschildert, dass Gina H. Gewalt grundsätzlich ablehne.


Nach Auffassung der Verteidigung habe sich Gina H. bereits mehrere Monate vor der Tat in einem stabileren psychischen Zustand befunden. Abschließend geht Löcker auf das im Verfahren behandelte Messer ein. Er argumentiert, Olaf K. müsse dieses nach dem Auffinden berührt haben. Dass darauf dennoch keine verwertbaren Spuren festgestellt worden seien, werfe aus Sicht der Verteidigung Fragen auf.

NA AutorNadine B.Bamberg24 Redaktion
NA Aktualisiert vonNadine B.09.07.2026 · 16:17
Ort: Güstrow
Erstellt: 09.07.2026 · 16:17 Aktualisiert: 09.07.2026 · 16:17
09.07.

Staatsanwaltschaft bewertet die Aufnahmen

Bestätigt

Zum Abschluss der Beweisaufnahme nimmt Staatsanwalt Oliver Schley Stellung zu den gezeigten Audio- und Videoaufnahmen. Nach Einschätzung der Staatsanwaltschaft sprächen diese dafür, dass Gina H. versucht habe, auf ihr Umfeld gezielt Einfluss zu nehmen.


Schley verweist außerdem auf die krankheitsbedingte Absage eines Termins am 9. Oktober und stellt diese in Zusammenhang mit einer möglichen Zeugenaussage, wonach das Fahrzeug von Gina H. an diesem Tag in Güstrow gesehen worden sein soll. Zudem erklärt der Staatsanwalt, dass die Verhandlung aus seiner Sicht erneut Hinweise auf die finanzielle Abhängigkeit der Angeklagten ergeben habe.

NA AutorNadine B.Bamberg24 Redaktion
NA Aktualisiert vonNadine B.09.07.2026 · 16:08
Ort: Güstrow
Erstellt: 09.07.2026 · 16:08 Aktualisiert: 09.07.2026 · 16:08
09.07.

Video aus der JVA wird erneut gezeigt

Bestätigt

Vor Gericht wird anschließend ein bereits teilweise bekanntes Video vom 29. Januar 2026 abgespielt. Es zeigt einen Besuch von Matthias R. sowie den Großeltern von Gina H. in der Justizvollzugsanstalt.


In dem Gespräch fragt Gina H. Matthias R., ob er während ihrer Abwesenheit mit ihrem Handy bestimmte Suchanfragen im Internet gestellt habe. Nachdem er dies verneint, äußert sie die Vermutung, dass sich jemand unbefugt Zugriff auf ihr Mobiltelefon verschafft haben könnte. Ihr Großvater entgegnet darauf, dass die Polizei dies anhand des Handys überprüfen könne.


Gina H. erwidert, die Ermittler hätten das Gerät bereits ausgewertet und würden deshalb davon ausgehen, dass die entsprechenden Suchanfragen von ihr stammten.

NA AutorNadine B.Bamberg24 Redaktion
NA Aktualisiert vonNadine B.09.07.2026 · 16:03
Ort: Güstrow
Erstellt: 09.07.2026 · 16:03 Aktualisiert: 09.07.2026 · 16:03
09.07.

Gespräch über Handydaten und den Tattag

Bestätigt

Im Gericht wird eine weitere Audioaufnahme abgespielt. Darin unterhalten sich Gina H. und Matthias R. über die Auswertung von Handydaten. Außerdem sprechen sie über den zeitlichen Ablauf am Tattag, insbesondere über den Zeitpunkt eines Treffens mit Christian D.

NA AutorNadine B.Bamberg24 Redaktion
NA Aktualisiert vonNadine B.09.07.2026 · 15:58
Ort: Güstrow
Erstellt: 09.07.2026 · 15:58 Aktualisiert: 09.07.2026 · 15:58
09.07.

Abgehörtes Gespräch thematisiert Dorina L. und Spendengelder

Bestätigt

Im weiteren Verlauf der abgespielten Gesprächsaufzeichnung sprechen Gina H. und Matthias R. auch über Fabians Mutter Dorina L. Dabei fällt unter anderem die Behauptung, Dorina L. habe für einen bestimmten Zeitraum ein Alibi gehabt. Während dieser Passage reagiert Dorina L. im Gerichtssaal sichtlich überrascht und zeigt mit ihrer Mimik, dass sie die Aussagen nicht nachvollziehen kann.



Anschließend geht es in dem Gespräch um die Kosten für Fabians Beerdigung sowie um Spendengelder. Matthias R. äußert dabei Zweifel an der Situation und bezeichnet sie als ungewöhnlich. Gina H. berichtet zudem, dass ihr jemand angeboten habe, ein Spendenkonto zu ihren Gunsten einzurichten, um sie während ihrer Untersuchungshaft zu unterstützen.

NA AutorNadine B.Bamberg24 Redaktion
NA Aktualisiert vonNadine B.09.07.2026 · 15:54
Ort: Güstrow
Erstellt: 09.07.2026 · 15:54 Aktualisiert: 09.07.2026 · 15:54
09.07.

Abgehörtes Gespräch dreht sich um Olaf K.

Bestätigt

Im Gericht wird anschließend eine weitere überwachte Unterhaltung abgespielt, in der Gina H. und Matthias R. über ihren Nachbarn Olaf K. sprechen.

Gina H. zeigt sich darin enttäuscht über dessen öffentliche Äußerungen und erklärt, sie könne nicht nachvollziehen, warum er sich gegenüber den Medien entsprechend geäußert habe. Matthias R. entgegnet, er habe diese Entwicklung bereits erwartet.


Daraufhin sagt Gina H., nun zeige sich, wer tatsächlich auf ihrer Seite stehe. Außerdem behauptet sie, Olaf K. sei ihr und Fabian gegenüber schon länger negativ eingestellt gewesen und habe auch Matthias R. nicht gemocht.

NA AutorNadine B.Bamberg24 Redaktion
NA Aktualisiert vonNadine B.09.07.2026 · 15:50
Ort: Güstrow
Erstellt: 09.07.2026 · 15:50 Aktualisiert: 09.07.2026 · 15:50
09.07.

Audio gibt Einblick in Gespräch zwischen Gina H. und Matthias R.

Bestätigt

Im weiteren Verlauf der Tonaufnahme spricht Matthias R. Gina H. mehrfach sein Vertrauen aus und macht deutlich, dass er ihren Schilderungen Glauben schenke. Zudem versucht er, ihr Mut zuzusprechen und fordert sie auf, stark zu bleiben.


Gina H. erklärt daraufhin, dass sie besonders darunter leide, ihren Sohn nicht sehen zu dürfen.

NA AutorNadine B.Bamberg24 Redaktion
NA Aktualisiert vonNadine B.09.07.2026 · 15:46
Ort: Güstrow
Erstellt: 09.07.2026 · 15:46 Aktualisiert: 09.07.2026 · 15:46
09.07.

Aufzeichnung zur Zeit nach der Trennung abgespielt

Bestätigt

Im Gerichtssaal wird erneut eine bereits bekannte Audioaufnahme abgespielt. Darin spricht Gina H. über einen Zeitraum, in dem sie nach eigenen Angaben für etwa eine bis eineinhalb Stunden allein mit ihrem Sohn Leo im Wald bei Lohmen unterwegs gewesen sei.


Sie äußert die Befürchtung, dass ihr dieser Umstand im Ermittlungsverfahren zum Nachteil ausgelegt werde, da ihre Angaben nicht mit denen zu Olaf K. übereinstimmten. Außerdem erklärt sie, nach der Trennung von Matthias R. psychisch stark belastet gewesen zu sein und deshalb nicht mehr klar gedacht zu haben. Den angefangenen Satz ergänzt Matthias R. mit den Worten: „… wie er mal war.“

NA AutorNadine B.Bamberg24 Redaktion
NA Aktualisiert vonNadine B.09.07.2026 · 15:44
Ort: Güstrow
Erstellt: 09.07.2026 · 15:44 Aktualisiert: 09.07.2026 · 15:44
09.07.

Gina H. berichtet von Zuschriften aus der Haft

Bestätigt

In einem weiteren Teil der im Gericht abgespielten Tonaufnahmen spricht Gina H. über Briefe und Nachrichten, die sie während ihrer Zeit in der Justizvollzugsanstalt erhalten haben will.


Nach ihren Angaben hätten sich mehrere ihr unbekannte Männer schriftlich bei ihr gemeldet. Einer habe ihr ausführlich aus seinem Leben erzählt und sogar Unterstützung für die Zeit nach einer möglichen Haftentlassung angeboten. Außerdem berichtet Gina H. in dem Gespräch, sie habe E-Mails von Personen erhalten, die ihr finanzielle Hilfe zugesagt hätten.


Die Aussagen stammen aus dem in der Hauptverhandlung abgespielten JVA-Mitschnitt und sind Teil der laufenden Beweisaufnahme.

SK AutorSascha KunhartInhaber & Video Reporter
SA Aktualisiert vonSascha Kunhart09.07.2026 · 15:40
Ort: Güstrow
Erstellt: 09.07.2026 · 15:40 Aktualisiert: 09.07.2026 · 15:40
09.07.

JVA-Gespräch: Gina H. erhebt schwere Vorwürfe

Bestätigt

Im Anschluss wird ein weiterer Ausschnitt aus den überwachten Gesprächen in der Justizvollzugsanstalt vorgespielt. Darin sprechen Gina H. und Matthias R. erneut über die laufenden Ermittlungen und ihre Sicht auf das Verfahren.


Nach den im Gericht abgespielten Aufnahmen äußert Matthias R. den Vorwurf, auch auf ihn sei im Zusammenhang mit seiner Aussage Druck ausgeübt worden. Gina H. berichtet anschließend, ihr sei im Gespräch mit der Staatsanwaltschaft erklärt worden, dass ihr im Fall einer Aussage eine Freiheitsstrafe von 18 Jahren, bei einem Schweigen sogar 25 Jahre drohen würde.


Matthias R. reagiert darauf mit den Worten, sie solle nichts gestehen, wenn sie nach seiner Überzeugung nichts getan habe. Das Gericht setzt die Beweisaufnahme anschließend mit den weiteren Tonmitschnitten fort.

SK AutorSascha KunhartInhaber & Video Reporter
SA Aktualisiert vonSascha Kunhart09.07.2026 · 15:35
Ort: Güstrow
Erstellt: 09.07.2026 · 15:35 Aktualisiert: 09.07.2026 · 15:35
09.07.

JVA-Mitschnitt: Emotionales Gespräch zwischen Gina H. und Matthias R.

Bestätigt

Im Gericht wird eine weitere Tonaufnahme aus der Justizvollzugsanstalt abgespielt. Darin sprechen Gina H. und Fabians Vater Matthias R. über ihre Situation nach der Festnahme.


Die Angeklagte berichtet, dass sie in der JVA Medikamente gegen Panikattacken sowie Schlaftabletten erhalte. Auch Matthias R. schildert, dass ihn die Ereignisse stark belasten und er kaum noch schlafen könne. Im Gespräch bietet er ihr zudem Unterstützung bei organisatorischen Dingen außerhalb der Haft an.


Später geht es um die Vorwürfe im Mordverfahren. Gina H. erklärt erneut, sie sei am Tattag nicht zu Fabians Wohnort gefahren und der Junge sei niemals in ihr Auto eingestiegen. Außerdem verweist sie auf Überwachungsaufnahmen, auf denen ihrer Darstellung nach weder das Kennzeichen ihres Fahrzeugs noch die fahrende Person eindeutig zu erkennen seien.


Matthias R. reagiert darauf mit den Worten: „Ich glaube dir.“ Gina H. entgegnet, dass ihr dieser Zuspruch in ihrer aktuellen Situation nicht weiterhelfe. Beide sprechen anschließend über ihre persönliche Belastung. Besonders bewegt zeigt sich die Angeklagte, als sie erklärt, ihren leiblichen Sohn nicht sehen zu können und ihre Grüße über die Großeltern ihn nach ihrer Darstellung nicht erreichen würden.


Während die Aufnahmen im Gerichtssaal abgespielt werden, verfolgt Gina H. das Gespräch aufmerksam. Zwischendurch beugt sich ihr Verteidiger Andreas Ohm zu ihr und spricht leise mit ihr. Die Angeklagte reagiert darauf mit einem kurzen Lächeln.

SK AutorSascha KunhartInhaber & Video Reporter
SA Aktualisiert vonSascha Kunhart09.07.2026 · 15:31
Ort: Güstrow
Erstellt: 09.07.2026 · 15:31 Aktualisiert: 09.07.2026 · 15:31
09.07.

Gericht hört Gespräch aus der JVA an

Bestätigt

Im weiteren Verlauf der Beweisaufnahme werden im Gerichtssaal überwachte Gesprächsaufzeichnungen aus der Justizvollzugsanstalt abgespielt. Die Mitschnitte stammen von einem Besuch am 11. Dezember 2025, bei dem Fabians Vater Matthias R. die Angeklagte Gina H. in der JVA besuchte.


Die Aufnahme ist teilweise nur schwer zu verstehen. Gina H. spricht mit hörbar emotionaler und weinerlicher Stimme. In dem Gespräch äußert sie den Vorwurf, die Staatsanwaltschaft habe sie unter Druck gesetzt und damit gedroht, ihr den leiblichen Sohn wegzunehmen.


Außerdem spricht sie Matthias R. auf dessen frühere Angaben gegenüber den Ermittlern an. Sie hält ihm vor, erklärt zu haben, den Wald in der Nähe des späteren Fundorts von Fabian nicht zu kennen. Gina H. erinnert in dem Gespräch daran, dass sie dort nach ihrer Darstellung gemeinsam mit ihrem Sohn Schlitten gefahren seien und beschreibt die Örtlichkeit. Matthias R. erklärt daraufhin, sich daran nicht erinnern zu können.


Im weiteren Verlauf der Tonaufnahme sagt Gina H., ihre Verteidiger hätten ihr erklärt, dass ihr im Fall einer Aussage eine Freiheitsstrafe von 18 Jahren, im Fall des Schweigens sogar 25 Jahre drohen könnten.

SK AutorSascha KunhartInhaber & Video Reporter
SK Aktualisiert vonSascha Kunhart09.07.2026 · 15:25
Ort: Güstrow
Erstellt: 09.07.2026 · 15:24 Aktualisiert: 09.07.2026 · 15:25
09.07.

Aussage der letzten Zeugin beendet

Bestätigt

Mit Abschluss ihrer Vernehmung endet die Aussage der AWO-Mitarbeiterin. Weitere Fragen werden von den Verfahrensbeteiligten nicht gestellt.


Der Vorsitzende Richter entlässt die Zeugin anschließend aus dem Zeugenstand und beendet damit ihre Mitwirkung am heutigen Verhandlungstag.

SK AutorSascha KunhartInhaber & Video Reporter
SA Aktualisiert vonSascha Kunhart09.07.2026 · 15:23
Ort: Güstrow
Erstellt: 09.07.2026 · 15:23 Aktualisiert: 09.07.2026 · 15:23
09.07.

Angeklagte zeigt im Gerichtssaal Emotionen

Bestätigt

Während die AWO-Mitarbeiterin über den leiblichen Sohn von Gina H. berichtet, verändert sich das Verhalten der Angeklagten sichtbar. Ihr Gesicht rötet sich, wenig später läuft ihr eine Träne über die Wange.


Verteidiger Andreas Ohm reicht seiner Mandantin daraufhin ein Taschentuch. Gina H. wischt sich die Tränen aus dem Gesicht und schnäuzt sich anschließend die Nase, während die Aussage der Zeugin fortgesetzt wird.

SK AutorSascha KunhartInhaber & Video Reporter
SA Aktualisiert vonSascha Kunhart09.07.2026 · 15:22
Ort: Güstrow
Erstellt: 09.07.2026 · 15:22 Aktualisiert: 09.07.2026 · 15:22
09.07.

Gericht nimmt weiteres Telefonat in den Blick

Bestätigt

Zum Ende der Vernehmung richtet sich der Fokus erneut auf die Kontakte zwischen der AWO-Mitarbeiterin und Gina H. Nach Angaben der Zeugin war nach dem Gespräch vom 9. Oktober zunächst ein weiterer Termin für den 15. Oktober vereinbart worden. Zu diesem erschien Gina H. jedoch nicht. Später habe es noch ein Telefongespräch am 27. Oktober gegeben, dessen handschriftliche Notizen der Richter ebenfalls einsehen möchte.


Im Anschluss fragt das Gericht, ob Gina H. in diesem Gespräch erklärt habe, dass ihr Sohn am 9. Oktober entgegen ihrer früheren Angabe doch in der Schule gewesen sei. Die Zeugin verneint dies.

Stattdessen habe Gina H. über die Folgen der Ermittlungen gesprochen. Nach der Erinnerung der Zeugin berichtete sie unter anderem von der Beschlagnahme ihres Autos und ihres Handys, von ihrer Verbindung zum Fall als frühere Partnerin von Fabians Vater sowie von der öffentlichen Aufmerksamkeit und der Berichterstattung. Außerdem habe sie geäußert, dass aus ihrer Sicht über eine Durchsuchung falsche Angaben verbreitet worden seien.


Auf Nachfrage des Vorsitzenden Richters erklärt die Zeugin weiter, Gina H. habe in diesem Telefonat nicht erwähnt, dass sie Fabian gefunden habe. Erst nachdem sie ihre Notizen vollständig durchgelesen hatte, bestätigte sie diese Erinnerung.

Auch auf die Frage, warum gegen Gina H. ermittelt worden sei, habe sie keine näheren Erläuterungen erhalten. Nach Aussage der Zeugin habe Gina H. lediglich gesagt, dass sie beschuldigt werde. Ob sie die Tat begangen habe, sei von ihr nicht thematisiert worden danach habe sie bewusst auch nicht gefragt.

SK AutorSascha KunhartInhaber & Video Reporter
SK Aktualisiert vonSascha Kunhart09.07.2026 · 15:22
Ort: Güstrow
Erstellt: 09.07.2026 · 15:20 Aktualisiert: 09.07.2026 · 15:22
09.07.

Telefonat verlief nach Aussage der Zeugin unauffällig

Bestätigt

Der Vorsitzende Richter befragt die AWO-Mitarbeiterin anschließend ausführlich zu dem Telefonat mit Gina H. am 9. Oktober. Dabei interessiert ihn insbesondere, ob ihr während des Gesprächs etwas Ungewöhnliches aufgefallen sei oder ob sich Rückschlüsse auf den Aufenthaltsort der Angeklagten ziehen ließen.


Die Zeugin berichtet, dass ihr keine besonderen Auffälligkeiten in Erinnerung geblieben seien. Nach ihren Angaben habe sie weder Straßenlärm noch andere Hintergrundgeräusche wahrgenommen. Auch Stimmen oder Geräusche eines Kindes seien ihr nicht aufgefallen.


Auf die weitere Frage des Gerichts, ob Gina H. während des Telefonats gestresst oder gehetzt gewirkt habe, antwortet die Zeugin ebenfalls verneinend. Nach ihrer Erinnerung sei das Gespräch ruhig und ohne besondere Auffälligkeiten verlaufen.

SK AutorSascha KunhartInhaber & Video Reporter
SA Aktualisiert vonSascha Kunhart09.07.2026 · 15:14
Ort: Güstrow
Erstellt: 09.07.2026 · 15:14 Aktualisiert: 09.07.2026 · 15:14
09.07.

Richter bittet um möglichst genaue Erinnerung

Bestätigt

Im Gerichtssaal richtet der Vorsitzende Richter mehrere Nachfragen an die Zeugin und macht deutlich, dass ihre Erinnerungen für die weitere Aufklärung von Bedeutung sein könnten. Er bittet sie deshalb, sich den Ablauf rund um die Terminvereinbarung noch einmal genau ins Gedächtnis zu rufen.


Die AWO-Mitarbeiterin erklärt daraufhin, der Beratungstermin sei bereits beim vorherigen persönlichen Treffen am 26. September vereinbart worden. Nach ihrer Erinnerung werde der nächste Termin grundsätzlich direkt vor Ort festgelegt und auf einem Zettel notiert.


Gleichzeitig weist die Zeugin darauf hin, dass es durchaus vorkomme, dass Eltern einen Termin nicht absagen, wenn ein Kind kurzfristig erkranke. Auch das sei aus ihrer beruflichen Erfahrung nichts Ungewöhnliches.

SK AutorSascha KunhartInhaber & Video Reporter
SA Aktualisiert vonSascha Kunhart09.07.2026 · 15:12
Ort: Güstrow
Erstellt: 09.07.2026 · 15:12 Aktualisiert: 09.07.2026 · 15:12
09.07.

Gericht spricht über den Tagesablauf von Gina H.s Sohn

Bestätigt

Im weiteren Verlauf der Verhandlung richtet sich der Blick auf den leiblichen Sohn von Gina H. Der Vorsitzende Richter geht dabei auf den Zeitpunkt eines Telefonats am Nachmittag ein und weist darauf hin, dass der Junge zwar die Schule besuche, das Gespräch jedoch gegen 14 Uhr stattgefunden habe.


Die Zeugin erläutert daraufhin, dass der Sohn damals die erste Klasse besucht habe. Nach ihrer Erinnerung sei der Unterricht zu dieser Uhrzeit bereits beendet gewesen, sodass sich der Junge nicht mehr in der Schule befunden habe.

SK AutorSascha KunhartInhaber & Video Reporter
SA Aktualisiert vonSascha Kunhart09.07.2026 · 15:02
Ort: Güstrow
Erstellt: 09.07.2026 · 15:02 Aktualisiert: 09.07.2026 · 15:02
09.07.

Gericht nimmt Gesprächsnotizen vom 9. Oktober in Augenschein

Bestätigt

Zum Ende der Vernehmung fordert Richter Holger Schütt die AWO-Mitarbeiterin auf, ihre handschriftlichen Notizen zu einem Telefonat vom 9. Oktober vorzulegen. Die Aufzeichnungen werden anschließend im Gerichtssaal über einen Bildschirm eingeblendet und gemeinsam betrachtet.


Nach Angaben der Zeugin drehte sich das Gespräch vor allem um den Sohn von Gina H. Themen seien unter anderem dessen gesundheitlicher Zustand, Vorkommnisse im Hort sowie Herausforderungen im Umgang mit dem Jungen gewesen.


Auf Nachfrage des Gerichts beschreibt die Sozialarbeiterin das Telefonat als ruhig und unauffällig. Außer der Stimme von Gina H. habe sie keine auffälligen Hintergrundgeräusche wahrgenommen. Die Angeklagte habe zwar – wie nach ihrer Erinnerung häufig – etwas angespannt gewirkt, besondere Auffälligkeiten seien ihr jedoch nicht aufgefallen. Zum Abschluss des Gesprächs sei ein weiterer Beratungstermin vereinbart worden.

SK AutorSascha KunhartInhaber & Video Reporter
SA Aktualisiert vonSascha Kunhart09.07.2026 · 15:01
Ort: Güstrow
Erstellt: 09.07.2026 · 15:01 Aktualisiert: 09.07.2026 · 15:01
09.07.

AWO-Mitarbeiterin war während der Trennung nicht im Dienst

Bestätigt

Zum Ende ihrer Vernehmung wird die Zeugin auch zu der Trennung von Gina H. und Matthias R. befragt. Konkrete Angaben kann die AWO-Mitarbeiterin dazu jedoch nicht machen.


Nach ihrer Aussage befand sie sich zu dieser Zeit im Urlaub und war deshalb an der Betreuung nicht beteiligt. Die Entwicklungen rund um das Beziehungsende habe sie nach eigenen Angaben nicht begleitet und könne deshalb keine Auskunft über die Hintergründe der Trennung geben.

SK AutorSascha KunhartInhaber & Video Reporter
SA Aktualisiert vonSascha Kunhart09.07.2026 · 14:57
Ort: Güstrow
Erstellt: 09.07.2026 · 14:57 Aktualisiert: 09.07.2026 · 14:57
09.07.

AWO-Mitarbeiterin beschreibt konfliktreichen Familienalltag

Bestätigt

Im weiteren Verlauf der Befragung geht es um das Zusammenleben von Gina H. und ihrem Sohn. Auf Nachfrage des Gerichts erklärt die AWO-Mitarbeiterin, dass beide nach ihrer Wahrnehmung impulsiv gewesen seien. Streit habe es gegeben, dabei sei es nach ihren Angaben auch zu lautstarken Auseinandersetzungen gekommen.


Hinweise darauf, dass Gina H. ihren Sohn geschlagen oder körperlich misshandelt habe, habe sie im Rahmen ihrer Betreuung jedoch nicht erhalten. Die Zeugin berichtet lediglich von Situationen, in denen die Mutter ihren Sohn festgehalten habe, um ihn zu beruhigen oder daran zu hindern, durch die Wohnung zu rennen.


Abschließend erläutert die AWO-Mitarbeiterin den Umfang ihrer Betreuung: Nach ihrer Aussage fanden insgesamt 28 persönliche Gespräche sowie 12 Telefonate mit Gina H. statt.

SK AutorSascha KunhartInhaber & Video Reporter
SA Aktualisiert vonSascha Kunhart09.07.2026 · 14:55
Ort: Güstrow
Erstellt: 09.07.2026 · 14:55 Aktualisiert: 09.07.2026 · 14:55
09.07.

Angeklagte verfolgt Aussage aufmerksam

Bestätigt

Während die AWO-Mitarbeiterin ihre Erinnerungen vor Gericht schildert, richtet Gina H. ihren Blick immer wieder zur Zeugin. Im Gegensatz zu vielen vorherigen Vernehmungen verfolgt sie die Aussage sichtlich aufmerksam und sucht mehrfach den Blickkontakt. Dabei lächelt sie der Zeugin wiederholt zu.


Im weiteren Verlauf berichtet die Sozialarbeiterin von einem Beratungstermin, der für den 9. Oktober gegen 14 Uhr vereinbart gewesen sei. Zu diesem Termin seien Gina H. und ihr Sohn jedoch nicht erschienen. Auf ihre telefonische Nachfrage habe die Angeklagte erklärt, ihr Sohn sei krank. Außerdem habe sie berichtet, dass der Junge derzeit Schwierigkeiten in der Schule habe und zu Hause „ganz schön frech“ sei.


Als diese Schilderung im Gerichtssaal zur Sprache kommt, reagiert Gina H. sichtbar. Sie lächelt, schiebt ihre Unterlippe über die Oberlippe und nickt, während die Zeugin weiter aussagt.

SK AutorSascha KunhartInhaber & Video Reporter
SK Aktualisiert vonSascha Kunhart09.07.2026 · 14:56
Ort: Güstrow
Erstellt: 09.07.2026 · 14:52 Aktualisiert: 09.07.2026 · 14:56
09.07.

Sozialarbeiterin sieht verantwortungsbewusstes Handeln

Bestätigt

Im weiteren Verlauf der Vernehmung geht es um den Umgang von Gina H. mit psychisch belastenden Situationen. Die AWO-Mitarbeiterin berichtet, dass die Angeklagte in solchen Phasen bewusst Unterstützung angenommen habe.


Nach ihrer Aussage habe Gina H. die Betreuung ihres Sohnes vorübergehend an vertraute Personen abgegeben, wenn sie sich selbst – etwa nach dem Tod eines Tieres der Verantwortung vorübergehend nicht gewachsen gefühlt habe. Die Zeugin bewertet dieses Verhalten vor Gericht als Ausdruck von Verantwortungsbewusstsein, da die Versorgung des Kindes aus ihrer Sicht stets sichergestellt worden sei.

SK AutorSascha KunhartInhaber & Video Reporter
SA Aktualisiert vonSascha Kunhart09.07.2026 · 14:49
Ort: Güstrow
Erstellt: 09.07.2026 · 14:49 Aktualisiert: 09.07.2026 · 14:49
09.07.

Zeugin berichtet über Familiensituation ab 2023

Bestätigt

Im weiteren Verlauf ihrer Aussage schildert die AWO-Mitarbeiterin die familiäre Situation von Gina H. in den Jahren vor der Tat. Nach ihren Angaben habe sich die Angeklagte Ende 2023 erneut an die Beratungsstelle gewandt, um Unterstützung im Umgang mit ihrem Sohn zu erhalten.


Die Zeugin berichtet, dass Gina H. ihr Kind zunächst überwiegend allein erzogen habe. Mit Beginn der Beziehung zu Matthias R. hätten sich jedoch Spannungen innerhalb der Familie entwickelt. Nach den Schilderungen im Rahmen der Beratung sei das Verhältnis zwischen Matthias R. und dem Sohn von Gina H. belastet gewesen. Der Junge habe sich durch dessen Verhalten häufig angeschrien und emotional unter Druck gesetzt gefühlt.


Auch über die Beziehung zum leiblichen Vater des Kindes spricht die Sozialarbeiterin. Nach ihren Angaben habe der Junge nur wenig Kontakt zu ihm gehabt und in einem Gespräch geäußert, für ihn gebe es „keinen Vater“.

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SA Aktualisiert vonSascha Kunhart09.07.2026 · 14:45
Ort: Güstrow
Erstellt: 09.07.2026 · 14:45 Aktualisiert: 09.07.2026 · 14:45
09.07.

Sozialarbeiterin beschreibt Umgang mit dem Sohn

Bestätigt

Im Mittelpunkt der weiteren Befragung steht das Verhältnis zwischen Gina H. und ihrem Sohn. Die AWO-Mitarbeiterin berichtet, dass sich die Angeklagte aus eigener Initiative Unterstützung gesucht habe, um besser mit Konfliktsituationen im Familienalltag umgehen zu können.


Nach ihrer Einschätzung habe Gina H. großen Wert darauf gelegt, Streitigkeiten ohne körperliche Gewalt zu lösen. Hintergrund seien nach den Schilderungen der Angeklagten eigene belastende Erfahrungen aus ihrer Kindheit gewesen. Die Beratung habe sich deshalb auf den Umgang mit Konflikten, klare Grenzen und den Erziehungsalltag konzentriert. Aus Sicht der Sozialarbeiterin habe sich die Situation im weiteren Verlauf verbessert.


Die Zeugin schildert außerdem, dass Gina H. in psychisch belastenden Lebensphasen – etwa nach dem Tod eines Tieres – die Betreuung ihres Sohnes organisiert habe. In solchen Situationen hätten Großeltern und Freunde die Versorgung des Kindes übernommen, bis sich die Angeklagte wieder stabilisiert habe.


Auch über die Aussagen des Jungen berichtet die Sozialarbeiterin. Nach ihren Angaben habe er erzählt, dass es zwischen ihm und seiner Mutter gelegentlich laut geworden sei und beide sich angeschrien hätten. Hinweise darauf, dass Gina H. ihren Sohn körperlich misshandelt oder verletzt habe, habe sie im Rahmen ihrer Arbeit jedoch nicht erhalten.

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SA Aktualisiert vonSascha Kunhart09.07.2026 · 14:43
Ort: Güstrow
Erstellt: 09.07.2026 · 14:43 Aktualisiert: 09.07.2026 · 14:43
09.07.

AWO-Mitarbeiterin berichtet über frühere Schilderungen

Bestätigt

Im weiteren Verlauf ihrer Aussage geht die Zeugin auf Inhalte eines Erstgesprächs mit Gina H. ein. Nach ihrer Erinnerung habe die Angeklagte dabei von belastenden Erfahrungen in ihrer Kindheit berichtet, darunter sexueller Missbrauch sowie Gewalterlebnisse.


Die AWO-Mitarbeiterin erklärt, entsprechende Hinweise seien ihr bereits aus der Zeit bekannt gewesen, als Gina H. noch minderjährig gewesen sei. Sie stellt jedoch klar, dass ihr dafür keine eigenen Nachweise oder Belege vorlägen. Ihr Wissen stütze sich ausschließlich auf frühere Schilderungen und Informationen, die ihr damals mitgeteilt worden seien.

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SA Aktualisiert vonSascha Kunhart09.07.2026 · 14:35
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Erstellt: 09.07.2026 · 14:35 Aktualisiert: 09.07.2026 · 14:35
09.07.

Erneuter Kontakt nach mehreren Jahren

Bestätigt

Nach einer längeren Unterbrechung kam es Ende 2023 erneut zu einem Kontakt zwischen Gina H. und der AWO-Mitarbeiterin. Nach Angaben der Zeugin habe sich die Angeklagte im November 2023 eigenständig an die Beratungsstelle gewandt.


Anlass sei der Wunsch gewesen, Unterstützung im Umgang mit ihrem Sohn zu erhalten. Ziel der Beratung sei es gewesen, die Beziehung zwischen Mutter und Kind zu stärken und den Familienalltag zu verbessern.

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SA Aktualisiert vonSascha Kunhart09.07.2026 · 14:31
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Erstellt: 09.07.2026 · 14:31 Aktualisiert: 09.07.2026 · 14:31
09.07.

AWO-Mitarbeiterin kann frühere Schilderungen nicht bestätigen

Bestätigt

Im weiteren Verlauf der Befragung geht es um Ereignisse aus Gina H.s Schulzeit. Der Vorsitzende Richter spricht verschiedene Vorfälle an, die im Laufe des Prozesses bereits thematisiert wurden, darunter Mobbing sowie weitere belastende Erlebnisse.


Die Zeugin erklärt, dass ihr solche Geschehnisse aus ihrer damaligen Betreuung nicht bekannt seien. Auch von Überlegungen, Gina H. eine Klassenstufe wiederholen zu lassen, damit sie gemeinsam mit ihrer jüngeren Schwester unterrichtet werde, habe sie nichts erfahren.


Nach ihrer Erinnerung bewegten sich die schulischen Leistungen der Angeklagten im durchschnittlichen Bereich. Besondere Auffälligkeiten habe sie in dieser Hinsicht nicht festgestellt.

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SA Aktualisiert vonSascha Kunhart09.07.2026 · 14:26
Ort: Güstrow
Erstellt: 09.07.2026 · 14:26 Aktualisiert: 09.07.2026 · 14:26
09.07.

Zeugin beschreibt Tiere als wichtigen Halt

Bestätigt

Im weiteren Verlauf ihrer Aussage schildert die AWO-Mitarbeiterin die Zeit, in der Gina H. bei ihren Großeltern lebte. Nach ihrer Erinnerung habe sich das Mädchen dort sicher und gut aufgehoben gefühlt. Sie habe sich bemüht, sowohl den schulischen Anforderungen als auch den Aufgaben im Alltag gerecht zu werden.


Eine besondere Bedeutung hätten nach Angaben der Zeugin schon damals die Tiere gehabt. Sie seien für Gina H. ein wichtiger emotionaler Anker und eine Quelle von Sicherheit gewesen.


Die AWO-Mitarbeiterin betont außerdem, dass die Betreuung nicht wegen aggressiven oder auffälligen Verhaltens erfolgt sei. Aus ihrer Sicht habe vielmehr die ausgeprägte soziale Unsicherheit im Vordergrund gestanden.

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SA Aktualisiert vonSascha Kunhart09.07.2026 · 14:25
Ort: Güstrow
Erstellt: 09.07.2026 · 14:25 Aktualisiert: 09.07.2026 · 14:25
09.07.

AWO-Mitarbeiterin berichtet von frühen Begegnungen mit Gina H.

Bestätigt

Zu Beginn ihrer Aussage schildert die Zeugin, dass sie Gina H. bereits aus deren Schulzeit kenne. Nach ihrer Erinnerung habe der erste Kontakt während der 6. oder 7. Klasse im Rahmen der Erziehungsberatung stattgefunden.


Die 63-Jährige berichtet, Gina H. habe damals bei ihren Großeltern gelebt, nachdem ihre Mutter sie verlassen habe. Aus ihrer Erinnerung beschreibt sie das Mädchen als sehr unsicher und zurückhaltend. Zudem habe es ihr schwergefallen, Vertrauen zu anderen Menschen aufzubauen.


Nach Angaben der Zeugin begleitete sie Gina H. bis zum Ende der 9. Klasse. Die damaligen Unterlagen stünden heute jedoch nicht mehr zur Verfügung, da sie nach Ablauf der gesetzlichen Aufbewahrungsfrist vernichtet worden seien. Ihre Aussage stütze sich daher auf ihre persönlichen Erinnerungen.

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SA Aktualisiert vonSascha Kunhart09.07.2026 · 14:23
Ort: Güstrow
Erstellt: 09.07.2026 · 14:23 Aktualisiert: 09.07.2026 · 14:23
09.07.

Jugendamts-Mitarbeiterin sagt vor Gericht aus

Bestätigt

Mit einem Aktenordner betritt die nächste Zeugin den Gerichtssaal. Bei der 63-Jährigen handelt es sich um eine Mitarbeiterin der AWO, die im Auftrag des Jugendamts tätig ist.


Zu Beginn ihrer Vernehmung weist der Vorsitzende Richter darauf hin, dass ihre berufliche Tätigkeit grundsätzlich einem Zeugnisverweigerungsrecht unterliegt. Für das laufende Verfahren sei jedoch ein amtsgerichtlicher Beschluss ergangen, der die Herausgabe der erforderlichen Sozialdaten und damit ihre Aussage vor Gericht ermöglicht.

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SA Aktualisiert vonSascha Kunhart09.07.2026 · 14:14
Ort: Güstrow
Erstellt: 09.07.2026 · 14:14 Aktualisiert: 09.07.2026 · 14:14
09.07.

Verhandlung wird fortgesetzt

Bestätigt

Die Unterbrechung ist beendet. Das Gericht setzt den heutigen Verhandlungstag nun mit der weiteren Beweisaufnahme fort.

SK AutorSascha KunhartInhaber & Video Reporter
SA Aktualisiert vonSascha Kunhart09.07.2026 · 14:07
Ort: Güstrow
Erstellt: 09.07.2026 · 14:07 Aktualisiert: 09.07.2026 · 14:07
09.07.

Gericht unterbricht Verhandlung bis 14 Uhr

Bestätigt

Im Gerichtssaal kehrt zunächst Ruhe ein: Der Vorsitzende Richter ordnet eine Verhandlungspause bis 14:00 Uhr an.


Nach der Unterbrechung wird die Beweisaufnahme mit der letzten Zeugin des heutigen Verhandlungstags fortgesetzt. Dabei handelt es sich um eine Mitarbeiterin des Jugendamts, die anschließend vor Gericht aussagen soll.

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SK Aktualisiert vonSascha Kunhart09.07.2026 · 14:24
Ort: Güstrow
Erstellt: 09.07.2026 · 13:37 Aktualisiert: 09.07.2026 · 14:24
09.07.

Gericht thematisiert veröffentlichte Fotos

Bestätigt

Zum Ende der Vernehmung richtet der Vorsitzende Richter den Blick auf Fotos, die Gina H. nach den Akten über ihren WhatsApp-Status veröffentlicht haben soll. Er möchte vom Therapeuten wissen, ob ein solches Verhalten aus seiner Sicht zu einer Person passe, die unter einer ausgeprägten Angst vor anderen Menschen leide.


Der Therapeut verneint dies ohne Zögern. Nach seiner Aussage wären derartige Veröffentlichungen aus fachlicher Sicht nicht ohne Weiteres mit einer entsprechenden Angststörung vereinbar. Gleichzeitig erklärt er, von den Fotos erst durch die Berichterstattung erfahren zu haben. Hätte er während der Therapie davon gewusst, hätte er dieses Thema nach eigenen Angaben näher aufgegriffen.


Während der Antwort verfolgt Richter Holger Schütt die Reaktionen im Saal aufmerksam und wirft einen Blick zur Verteidigung.

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SA Aktualisiert vonSascha Kunhart09.07.2026 · 13:29
Ort: Güstrow
Erstellt: 09.07.2026 · 13:29 Aktualisiert: 09.07.2026 · 13:29
09.07.

Therapeut äußert sich zum Umgang mit Gewalt

Bestätigt

Zum Ende der Befragung möchte Verteidiger Andreas Ohm wissen, ob dem Therapeuten Fälle bekannt seien, in denen Gina H. selbst körperliche Gewalt gegen andere Menschen ausgeübt habe.


Der Zeuge kann sich an keine entsprechende Situation erinnern. Nach seinem persönlichen Eindruck habe Gina H. Gewalt vielmehr grundsätzlich abgelehnt. Hinweise auf ein gewalttätiges Verhalten seien ihm während der gemeinsamen Therapiezeit nicht bekannt geworden.

SK AutorSascha KunhartInhaber & Video Reporter
SA Aktualisiert vonSascha Kunhart09.07.2026 · 13:23
Ort: Güstrow
Erstellt: 09.07.2026 · 13:23 Aktualisiert: 09.07.2026 · 13:23
09.07.

Therapeut beschreibt mögliche Stimmungsschwankungen

Bestätigt

Zum Abschluss seiner Befragung greift Verteidiger Thomas Löcker noch einmal den Gesundheitszustand von Gina H. auf. Er verweist darauf, dass der Therapeut die Angeklagte zum Ende der Behandlung als stabilisiert beschrieben hatte und fragt, ob dieser Zustand auch am 10. Oktober 2025 wahrscheinlich gewesen sei.


Der Therapeut widerspricht einer solchen Schlussfolgerung. Er erklärt, dass sich der psychische Zustand eines Menschen mit einer Borderline-Persönlichkeitsstörung innerhalb kurzer Zeit erheblich verändern könne. Bereits ein einzelnes belastendes Ereignis oder eine Nachricht könne aus seiner Sicht ausreichen, um die zuvor erreichte Stabilität wieder zu verlieren.

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SA Aktualisiert vonSascha Kunhart09.07.2026 · 13:21
Ort: Güstrow
Erstellt: 09.07.2026 · 13:21 Aktualisiert: 09.07.2026 · 13:21
09.07.

Nebenklage thematisiert unterschiedliche Schilderungen

Bestätigt

Im weiteren Verlauf der Befragung richtet die Nebenklage den Blick auf frühere Aussagen von Gina H. gegenüber ihrem Therapeuten. Christine Habetha spricht dabei verschiedene Schilderungen aus ihrer Lebensgeschichte an, die sich nach ihrer Auffassung im Laufe der Therapie verändert hätten.


Unter anderem geht es um Angaben zu Mobbing in der Schulzeit sowie zu einer von Gina H. geschilderten Messerattacke. Die Nebenklage möchte vom Therapeuten wissen, ob ihn solche Unterschiede in den Erzählungen zu einer kritischeren Einordnung veranlasst hätten.


Der Zeuge erklärt daraufhin, dass sich biografische Schilderungen im Verlauf einer Psychotherapie entwickeln und ergänzen könnten. Aus seiner Sicht sei es nicht ungewöhnlich, dass die Aufarbeitung der eigenen Lebensgeschichte über einen längeren Zeitraum Veränderungen unterliege.

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SA Aktualisiert vonSascha Kunhart09.07.2026 · 13:18
Ort: Güstrow
Erstellt: 09.07.2026 · 13:18 Aktualisiert: 09.07.2026 · 13:18
09.07.

Therapeut bewertet Erkrankung als weniger schwerwiegend

Bestätigt

Zum Ende seiner Vernehmung geht es noch einmal um die gesundheitliche Situation der Angeklagten. Der Psychotherapeut erklärt, dass er die psychische Erkrankung von Gina H. insgesamt nicht als besonders schwer ausgeprägt eingeschätzt habe.


Anschließend hakt Nebenklagevertreterin Christine Habetha nach. Sie spricht die bereits in jungen Jahren bewilligte unbefristete Erwerbsminderungsrente an und möchte wissen, ob der Therapeut den Eindruck gehabt habe, Gina H. habe ihre Schilderungen gezielt auf den Bezug dieser Leistung ausgerichtet.


Der Zeuge verneint eine solche Einschätzung. Nach seiner Wahrnehmung hätten die geschilderten Beschwerden vielmehr dafür gesprochen, dass Gina H. damals tatsächlich nicht arbeitsfähig gewesen sei.

SK AutorSascha KunhartInhaber & Video Reporter
SA Aktualisiert vonSascha Kunhart09.07.2026 · 13:15
Ort: Güstrow
Erstellt: 09.07.2026 · 13:15 Aktualisiert: 09.07.2026 · 13:15
09.07.

Gutachter spricht widersprüchliche Angaben an

Bestätigt

Im weiteren Verlauf der Vernehmung greift der psychologische Sachverständige einen Punkt aus den Behandlungsunterlagen auf. Er weist darauf hin, dass Gina H. ihrem Therapeuten im Jahr 2021 von einer Entfernung der Gebärmutter berichtet habe. Später sei jedoch das Thema einer möglichen Schwangerschaft aufgekommen. Der Gutachter fragt den Therapeuten, wie er diesen scheinbaren Widerspruch rückblickend einordne.


Der Therapeut erklärt daraufhin, dass es möglicherweise zu einem Missverständnis gekommen sei. Denkbar sei aus seiner Sicht auch, dass nicht die gesamte Gebärmutter, sondern lediglich ein Teil entfernt worden sei.


Während dieses Gesprächs zeigt Gina H. im Gerichtssaal eine sichtbare Reaktion. Sie tauscht sich intensiv mit ihren Verteidigern aus und wirkt nach außen deutlich aufgewühlt. Auch der Vorsitzende Richter verfolgt ihre Reaktion aufmerksam.

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SA Aktualisiert vonSascha Kunhart09.07.2026 · 13:13
Ort: Güstrow
Erstellt: 09.07.2026 · 13:13 Aktualisiert: 09.07.2026 · 13:13
09.07.

Gutachter befragt Therapeuten zum Krankheitsverlauf

Bestätigt

Im weiteren Verlauf richtet der psychologische Sachverständige seine Fragen an den behandelnden Psychotherapeuten. Dabei interessiert ihn insbesondere, wie dieser den Verlauf und die Schwere der psychischen Erkrankung von Gina H. über die Jahre eingeschätzt hat.


Der Therapeut berichtet, die Angeklagte über einen Zeitraum von rund neun Jahren regelmäßig betreut zu haben. Auf die Frage, ob es in dieser Zeit Krisensituationen gegeben habe, in denen eine stationäre Aufnahme erforderlich erschien, antwortet der Zeuge eindeutig: Nach seiner Einschätzung habe zu keinem Zeitpunkt Anlass für eine Einweisung bestanden.

SK AutorSascha KunhartInhaber & Video Reporter
SA Aktualisiert vonSascha Kunhart09.07.2026 · 13:10
Ort: Güstrow
Erstellt: 09.07.2026 · 13:10 Aktualisiert: 09.07.2026 · 13:10
09.07.

Therapie endete 2021 – Kontakt blieb bestehen

Bestätigt

Auf Nachfrage von Oberstaatsanwalt Oliver Schley schildert der Therapeut den weiteren Verlauf der Behandlung. Nach seinen Angaben wurde die Langzeittherapie im Jahr 2021 regulär abgeschlossen.


Als Grund nennt der Zeuge, dass aus seiner Sicht keine wesentlichen Fortschritte mehr zu erwarten gewesen seien. Die Angeklagte habe sich zu diesem Zeitpunkt nach seiner Einschätzung in einem stabileren Zustand befunden. Trotz des offiziellen Therapieendes habe für sie weiterhin die Möglichkeit bestanden, bei Bedarf Gesprächstermine wahrzunehmen.

SK AutorSascha KunhartInhaber & Video Reporter
SA Aktualisiert vonSascha Kunhart09.07.2026 · 12:59
Ort: Güstrow
Erstellt: 09.07.2026 · 12:59 Aktualisiert: 09.07.2026 · 12:59
09.07.

Therapeut erinnert sich an gesundheitliche Beschwerden

Bestätigt

Im weiteren Verlauf der Vernehmung erkundigt sich eine Beisitzerin nach möglichen körperlichen Erkrankungen der Angeklagten. Der Therapeut erklärt, ihm sei lediglich in Erinnerung geblieben, dass Gina H. einmal von einer orthopädischen Beschwerde oder Erkrankung gesprochen habe. An weitere gesundheitliche Einschränkungen könne er sich nach eigener Aussage nicht erinnern.

SK AutorSascha KunhartInhaber & Video Reporter
SA Aktualisiert vonSascha Kunhart09.07.2026 · 12:53
Ort: Güstrow
Erstellt: 09.07.2026 · 12:53 Aktualisiert: 09.07.2026 · 12:53
09.07.

Behandlungsmöglichkeiten werden vor Gericht thematisiert

Bestätigt

Ein Beisitzer erkundigt sich im Prozess nach den Fortschritten der Behandlung. Der Psychotherapeut erklärt, dass die Therapie bei diesem Krankheitsbild häufig sehr herausfordernd sei und immer wieder neue Belastungen auftreten könnten.


Nach seiner Einschätzung wäre eine zusätzliche medikamentöse Unterstützung besonders wichtig gewesen. Gina H. habe eine solche Behandlung jedoch nicht gewollt. Der Therapeut erklärt, dass eine Medikation nicht gegen den ausdrücklichen Wunsch einer Patientin durchgesetzt werden könne.

NA AutorNadine B.Bamberg24 Redaktion
NA Aktualisiert vonNadine B.09.07.2026 · 12:46
Ort: Güstrow
Erstellt: 09.07.2026 · 12:46 Aktualisiert: 09.07.2026 · 12:46
09.07.

Verlust von Tiffy als schwere Belastung

Bestätigt

Im Prozess spricht der Psychotherapeut auch über den Tod von Gina H.s Pferd Tiffy. Er beschreibt den Verlust als ein Ereignis, das sie emotional stark getroffen und für sie eine große Belastung dargestellt habe.


Gleichzeitig erklärt er, dass die Versorgung und der Umgang mit Tieren für Gina H. eine wichtige Rolle gespielt hätten. Die Arbeit mit den Pferden habe ihr nach seiner Einschätzung Halt und Stabilität gegeben.

NA AutorNadine B.Bamberg24 Redaktion
NA Aktualisiert vonNadine B.09.07.2026 · 12:45
Ort: Güstrow
Erstellt: 09.07.2026 · 12:45 Aktualisiert: 09.07.2026 · 12:45
09.07.

Gericht hinterfragt Verhalten in schwierigen Situationen

Bestätigt

Im Prozess wird anschließend über zwei Suizidversuche von Gina H. gesprochen. Der Psychotherapeut erklärt, dass er davon erst später durch Gespräche in den folgenden Sitzungen erfahren habe. Während der akuten Situationen habe Gina H. jedoch keinen Kontakt zu ihm aufgenommen. Dies habe er als ungewöhnlich empfunden.


Der Richter hinterfragt, ob es möglich sei, dass Gina H. in diesen Momenten keine therapeutische Unterstützung gesucht habe, weil die Handlungen möglicherweise nicht als tatsächliche Suizidabsicht gedacht gewesen seien, sondern eine andere Funktion gehabt hätten. Der Therapeut betont, dass er keine Gutachterrolle habe und dies nicht beurteilen könne. Er erklärt jedoch, dass ihn der fehlende Kontakt überrascht habe, da Patienten mit langjähriger therapeutischer Begleitung in solchen Krisen üblicherweise Unterstützung suchen würden.

NA AutorNadine B.Bamberg24 Redaktion
NA Aktualisiert vonNadine B.09.07.2026 · 12:43
Ort: Güstrow
Erstellt: 09.07.2026 · 12:43 Aktualisiert: 09.07.2026 · 12:43
09.07.

Tod des Vaters von Matthias R. wird thematisiert

Bestätigt

Im weiteren Verlauf der Verhandlung spricht der Richter einen Eintrag aus der Patientenakte an, der sich mit dem Tod des Vaters von Matthias R. beschäftigt. Darin wurde vermerkt, dass das Ereignis Gina H. emotional stark getroffen habe. Der Richter hinterfragt diese Einschätzung, da der Vater der Beziehung zwischen Gina H. und Matthias R. zuvor offenbar ablehnend gegenübergestanden habe.


Der Psychotherapeut erklärt, dass eine solche Reaktion aus seiner Sicht mit den psychischen Belastungen und dem geschilderten Störungsbild zusammenhängen könne. Während der Aussage reagiert die Nebenklagevertreterin Christine Habetha mit einem kurzen, lautlosen Lachen.

NA AutorNadine B.Bamberg24 Redaktion
NA Aktualisiert vonNadine B.09.07.2026 · 12:41
Ort: Güstrow
Erstellt: 09.07.2026 · 12:41 Aktualisiert: 09.07.2026 · 12:41
09.07.

SMS nach der Trennung beschäftigt den Therapeuten

Bestätigt

Der Psychotherapeut berichtet von einer Nachricht, die Gina H. ihm am 13. August 2025 am frühen Abend geschickt habe. Darin habe sie mitgeteilt, dass Matthias R. die Beziehung beendet und seine Sachen mitgenommen habe.


Nach Einschätzung des Therapeuten hatte sich eine mögliche Trennung bereits in den vorherigen Gesprächen angedeutet. Als er die Nachricht erhielt, sei ihm bewusst gewesen, dass sich die Situation nun deutlich zugespitzt habe.

NA AutorNadine B.Bamberg24 Redaktion
NA Aktualisiert vonNadine B.09.07.2026 · 12:38
Ort: Güstrow
Erstellt: 09.07.2026 · 12:38 Aktualisiert: 09.07.2026 · 12:38
09.07.

Frühere Konflikte in der Beziehung im Fokus

Bestätigt

Im weiteren Verlauf der Befragung ging es um mögliche Gewalterfahrungen innerhalb der Beziehung zwischen Gina H. und Matthias R. Der Psychotherapeut erklärte, dass Gina H. ihm von Vorfällen berichtet habe, bei denen ihr Partner körperlich übergriffig geworden sein soll. Dabei habe sie unter anderem von Verletzungen durch starken Druck gegen ihren Brustkorb sowie von einem Vorfall erzählt, bei dem ihr Arm gebrochen worden sei.



Der Therapeut ergänzte jedoch, dass er die Schilderungen damals nicht als besonders dramatisch wahrgenommen habe. Er erklärte, dass Patienten bei sehr belastenden Ereignissen häufig zeitnah und ausführlich darüber sprechen würden. In diesem Fall habe Gina H. die Vorfälle erst deutlich später erwähnt und sie offenbar selbst nicht als besonders schwerwiegend eingeordnet.

NA AutorNadine B.Bamberg24 Redaktion
NA Aktualisiert vonNadine B.09.07.2026 · 12:35
Ort: Güstrow
Erstellt: 09.07.2026 · 12:35 Aktualisiert: 09.07.2026 · 12:35
09.07.

Beziehung zwischen Gina H. und Fabian im Fokus

Bestätigt

Auf Nachfrage des Richters äußerte sich der Psychotherapeut auch zu den Schilderungen von Gina H. über Fabian. Er erklärte, sie habe ihm vermittelt, dass sie für den Jungen ähnlich starke Gefühle empfunden habe wie für ein eigenes Kind.


Aus seinen Gesprächen habe er den Eindruck gewonnen, dass die Beziehung zwischen beiden von Nähe, Fürsorge und Zuneigung geprägt gewesen sei. Von Auseinandersetzungen oder Problemen mit Dorina L. habe Gina H. ihm nach seinen Angaben nicht berichtet.

NA AutorNadine B.Bamberg24 Redaktion
NA Aktualisiert vonNadine B.09.07.2026 · 12:31
Ort: Güstrow
Erstellt: 09.07.2026 · 12:31 Aktualisiert: 09.07.2026 · 12:31
09.07.

Familie von Matthias R. soll Beziehung kritisch gesehen haben

Bestätigt

Der Psychotherapeut äußert sich anschließend doch zu den Angaben von Gina H. über die Familie von Matthias R. Sie habe geschildert, dass insbesondere sein Vater der Beziehung kritisch gegenübergestanden habe.


Nach ihrer Darstellung habe dieser die Veränderung seines Sohnes hinterfragt und bemängelt, dass er sich anders verhalte als früher. Dabei habe auch das Thema Alkoholkonsum innerhalb der Familie eine Rolle gespielt.

NA AutorNadine B.Bamberg24 Redaktion
NA Aktualisiert vonNadine B.09.07.2026 · 12:28
Ort: Güstrow
Erstellt: 09.07.2026 · 12:28 Aktualisiert: 09.07.2026 · 12:28
09.07.

Richter fragt nach familiären Konflikten

Bestätigt

Richter Schütt erkundigt sich, ob Gina H. im Rahmen der Therapie auch von Schwierigkeiten im Zusammenhang mit ihrer Familie berichtet habe. Der Psychotherapeut verweist daraufhin erneut auf seine Schweigepflicht und erklärt, dass er keine Angaben über andere Personen machen dürfe. Der Richter stellt jedoch klar, dass es in diesem Zusammenhang nicht um die Schweigepflicht, sondern um den Schutz persönlicher Daten gehe.


Dieser Schutz stehe einer Aussage im gerichtlichen Verfahren jedoch nicht entgegen.

NA AutorNadine B.Bamberg24 Redaktion
NA Aktualisiert vonNadine B.09.07.2026 · 12:23
Ort: Güstrow
Erstellt: 09.07.2026 · 12:23 Aktualisiert: 09.07.2026 · 12:23
09.07.

Kontrolle und Abhängigkeit als Thema im Prozess

Bestätigt

Im Zusammenhang mit der Partnerschaft von Gina H. und Matthias R. sprach der Psychotherapeut auch über das Thema Kontrolle. Er erklärte vor Gericht, dass er den Eindruck gehabt habe, Gina H. habe innerhalb der Beziehung bestimmte Erwartungen und Vorgaben gemacht, an die sich ihr Partner halten sollte. Wenn diese nicht erfüllt worden seien, habe dies bei ihr starke emotionale Reaktionen ausgelöst.


Der Richter greift anschließend eine SMS von Gina H. an Matthias R. vom 19. Dezember 2024 auf. Darin hatte sie ihm mitgeteilt, dass sie nicht wünsche, dass er an einer betrieblichen Weihnachtsfeier teilnimmt. Auf die Frage des Richters, ob dies aus seiner Sicht auf ein starkes Kontrollbedürfnis hindeute, antwortete der Therapeut, dass dies eindeutig so wirke.

NA AutorNadine B.Bamberg24 Redaktion
NA Aktualisiert vonNadine B.09.07.2026 · 12:22
Ort: Güstrow
Erstellt: 09.07.2026 · 12:22 Aktualisiert: 09.07.2026 · 12:22
09.07.

Partnerschaft gab Gina H. nach Einschätzung des Therapeuten Halt

Bestätigt

Der Psychotherapeut erklärte, dass die Partnerschaft mit Matthias R. für Gina H. eine wichtige Stütze gewesen sei. Nach seiner Einschätzung habe die Beziehung dazu beigetragen, mehr Ruhe und Sicherheit in ihr Leben zu bringen. Die zuvor vorhandene innere Unruhe sei dadurch geringer geworden.

NA AutorNadine B.Bamberg24 Redaktion
NA Aktualisiert vonNadine B.09.07.2026 · 12:16
Ort: Güstrow
Erstellt: 09.07.2026 · 12:16 Aktualisiert: 09.07.2026 · 12:16
09.07.

Therapeut überrascht von Umfang der Lebensführung

Bestätigt

Im Rahmen seiner Aussage sprach der Psychotherapeut auch über die persönlichen Lebensumstände von Gina H. Er beschrieb diese als vergleichsweise aufwendig und ging dabei auf den von ihm verwendeten Begriff eines gehobenen Lebensstandards ein. Als im Gericht die Haltung von fünf Pferden angesprochen wurde, zeigte er sich erstaunt. Er erklärte, dass ihm diese Dimension ihrer Lebenssituation bislang nicht in diesem Umfang bekannt gewesen sei.

NA AutorNadine B.Bamberg24 Redaktion
NA Aktualisiert vonNadine B.09.07.2026 · 12:15
Ort: Güstrow
Erstellt: 09.07.2026 · 12:15 Aktualisiert: 09.07.2026 · 12:15
09.07.

Umgang mit Kritik wird vor Gericht thematisiert

Bestätigt

Nach Angaben aus der Behandlungsakte nahm auch Matthias R. einmal gemeinsam mit Gina H. an einem Gespräch beim Psychotherapeuten teil. Der Therapeut hielt anschließend fest, dass Matthias R. einen nachdenklichen Eindruck gemacht habe und sich sehr um die Beziehung bemüht habe. Wenn er seine Zuneigung gezeigt habe, habe Gina H. diese Aussagen jedoch häufig angezweifelt und als nicht ehrlich bewertet.


Zu einem weiteren Termin erschien Gina H. laut den Unterlagen nicht. Der Therapeut vermutete in seinen Notizen, dass dies möglicherweise damit zusammenhing, dass er sie zuvor auf ihr eigenes aggressives Verhalten gegenüber ihrem Partner angesprochen hatte. Auf die Frage des Richters, wie gut Gina H. mit Kritik umgehen könne, antwortete der Therapeut, dass dies aus seiner Sicht schwierig gewesen sei.

NA AutorNadine B.Bamberg24 Redaktion
NA Aktualisiert vonNadine B.09.07.2026 · 12:14
Ort: Güstrow
Erstellt: 09.07.2026 · 12:14 Aktualisiert: 09.07.2026 · 12:14
09.07.

Therapeut berichtet über Schilderungen früherer Übergriffe

Bestätigt

Im weiteren Verlauf der Befragung erkundigte sich der Richter, ob Gina H. in den Gesprächen mit dem Psychotherapeuten von früheren Übergriffen berichtet habe. Der Therapeut erklärte, dass sie von mehreren sexuellen Übergriffen gesprochen habe. Dabei habe sie unter anderem von einer Situation berichtet, in der sie in ein Gebüsch gezogen worden sei, sowie von einem weiteren Vorfall, bei dem sie sich bedrängt und verfolgt gefühlt habe.


Auf Nachfrage des Richters erklärte der Therapeut, dass er bei solchen Schilderungen nicht versucht habe, den Wahrheitsgehalt der Aussagen zu überprüfen. Dies sei in der therapeutischen Arbeit nicht üblich, da eine intensive Überprüfung solcher Erlebnisse belastende Erinnerungen oder sogenannte Flashbacks auslösen könne.

NA AutorNadine B.Bamberg24 Redaktion
NA Aktualisiert vonNadine B.09.07.2026 · 12:10
Ort: Güstrow
Erstellt: 09.07.2026 · 12:10 Aktualisiert: 09.07.2026 · 12:10
09.07.

Richter spricht Widerspruch in Lebensführung an

Bestätigt

Richter Schütt spricht einen möglichen Unterschied zwischen Gina H.s beruflicher Situation und ihrem Alltag mit den Pferden an. Er weist darauf hin, dass sie einerseits nicht arbeitsfähig gewesen sei, andererseits jedoch mehrere Pferde versorgt habe und dafür regelmäßig Verantwortung übernommen habe.


Der Richter stellt infrage, wie diese unterschiedlichen Belastungen zusammenpassen könnten. Der Psychotherapeut erklärt daraufhin, dass sein bisheriger Eindruck gewesen sei, Gina H. habe bei der Versorgung der Tiere Unterstützung erhalten und die Aufgaben nicht vollständig allein übernommen. Dass es sich um insgesamt fünf Pferde gehandelt habe, sei ihm in dieser Form bislang nicht bekannt gewesen. Nach den neuen Informationen könne er nachvollziehen, dass hier ein gewisser Widerspruch bestehe.

NA AutorNadine B.Bamberg24 Redaktion
NA Aktualisiert vonNadine B.09.07.2026 · 12:09
Ort: Güstrow
Erstellt: 09.07.2026 · 12:09 Aktualisiert: 09.07.2026 · 12:09
09.07.

Aussage des Therapeuten wirft weitere Fragen auf

Bestätigt

Der Psychotherapeut reagiert auf die Anmerkungen des Richters und stimmt ihm teilweise zu. Er erklärt, dass einige Aspekte aus heutiger Sicht nicht eindeutig seien und nicht dem erwarteten Verlauf entsprächen. Zudem räumt er ein, dass es Punkte gebe, die er erneut überprüfen oder genauer hinterfragen würde, da sich in den Angaben auch gewisse Unstimmigkeiten zeigten.

NA AutorNadine B.Bamberg24 Redaktion
NA Aktualisiert vonNadine B.09.07.2026 · 12:07
Ort: Güstrow
Erstellt: 09.07.2026 · 12:07 Aktualisiert: 09.07.2026 · 12:07
09.07.

Aussage des Therapeuten wirft Fragen auf

Bestätigt

Richter Schütt spricht eine Unstimmigkeit in den Angaben aus der Patientenakte an. Er verweist auf einen Termin vom 25. März 2019, bei dem der Psychotherapeut festgehalten habe, dass Gina H. weiterhin nicht in der Lage gewesen sei, einer Arbeit nachzugehen. Als Grund habe sie unter anderem Schwierigkeiten mit größeren Menschenansammlungen genannt.


Der Richter stellt jedoch einen Gegensatz heraus: Gleichzeitig habe Gina H. angegeben, dass ihr das Reiten Halt gebe und sie plane, wieder an Turnieren teilzunehmen. Dabei würden ebenfalls viele Menschen anwesend sein.


Der Psychotherapeut erklärt dazu, dass er die Situation anders eingeschätzt habe. Er sei davon ausgegangen, dass es sich bei den geplanten Veranstaltungen um kleinere Reitturniere mit überschaubarer Teilnehmerzahl gehandelt habe.

NA AutorNadine B.Bamberg24 Redaktion
NA Aktualisiert vonNadine B.09.07.2026 · 12:02
Ort: Güstrow
Erstellt: 09.07.2026 · 12:02 Aktualisiert: 09.07.2026 · 12:02
09.07.

Arbeitsplatz und Alltag als große Herausforderung

Bestätigt

Der Psychotherapeut berichtete von einem Eintrag aus der Patientenakte vom 12. Dezember 2018. Darin hielt er fest, dass allein die Frage nach einer möglichen Rückkehr ins Berufsleben bei Gina H. eine starke Belastung ausgelöst habe.


Auch alltägliche Situationen, wie ein Besuch in der Güstrower Innenstadt, seien für sie schwierig gewesen. Zudem habe sie Zweifel geäußert, ob ihr Arbeitgeber mit ihren gesundheitlichen Einschränkungen umgehen könne, etwa wenn sie während der Arbeit längere Pausen benötige. Der Therapeut erklärte, dass ihre Schilderungen auf ihn glaubwürdig und ehrlich gewirkt hätten.

NA AutorNadine B.Bamberg24 Redaktion
NA Aktualisiert vonNadine B.09.07.2026 · 11:59
Ort: Güstrow
Erstellt: 09.07.2026 · 11:59 Aktualisiert: 09.07.2026 · 11:59
09.07.

Unterlagen geben Hinweise auf berufliche Einschränkungen

Bestätigt

In den Behandlungsunterlagen taucht wiederholt der Hinweis auf, dass Gina H. nach eigener Einschätzung nicht dazu in der Lage gewesen sei, einer beruflichen Tätigkeit nachzugehen.

NA AutorNadine B.Bamberg24 Redaktion
NA Aktualisiert vonNadine B.09.07.2026 · 11:58
Ort: Güstrow
Erstellt: 09.07.2026 · 11:58 Aktualisiert: 09.07.2026 · 11:58
09.07.

Diskussion über Verantwortung und Risikoeinschätzung

Bestätigt

Richter Schütt verliest einen Eintrag des Psychotherapeuten vom 14. November 2018. Darin wird ein Konflikt zwischen Gina H. und ihrer Großmutter beschrieben. Die Großmutter habe ihr damals vorgeworfen, keine gute Mutter zu sein. Der Therapeut hielt dazu in seinen Notizen fest, dass er Gina H. diese Einschätzung habe nehmen können.


Gina H. habe ihm erzählt, dass sie es genossen habe, gemeinsam mit ihrem Sohn im Tragetuch auf dem Pferd unterwegs zu sein. Der Richter weist darauf hin, dass das Kind zu diesem Zeitpunkt erst zehn Monate alt gewesen sei. Anschließend spricht er eine Zeugenaussage an, nach der Gina H. als jemand beschrieben worden sei, der Risiken möglicherweise unterschätze. Der Therapeut erklärt, dass er diesen Eindruck in dieser Form nicht bestätigen könne. Er habe nicht angenommen, dass sie mit dem Kind etwa gefährliche Situationen beim Reiten eingehe. Gleichzeitig räumt er ein, dass er gelegentlich den Eindruck gehabt habe, Gina H. erkenne mögliche Folgen ihres Handelns nicht immer vollständig.

NA AutorNadine B.Bamberg24 Redaktion
NA Aktualisiert vonNadine B.09.07.2026 · 11:56
Ort: Güstrow
Erstellt: 09.07.2026 · 11:56 Aktualisiert: 09.07.2026 · 11:56
09.07.

Mutter-Kind-Beziehung im Fokus der Verhandlung

Bestätigt

Der Psychotherapeut äußerte sich auch zum Verhältnis von Gina H. zu ihrem leiblichen Sohn. Nach seiner Einschätzung habe zwischen Mutter und Kind eine gute Beziehung bestanden.


Er berichtete, dass Gina H. ihren Sohn kurz nach der Geburt mehrfach zu den Sitzungen mitgebracht habe. Dabei habe er den Umgang miteinander als positiv und fürsorglich wahrgenommen.

NA AutorNadine B.Bamberg24 Redaktion
NA Aktualisiert vonNadine B.09.07.2026 · 11:53
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Erstellt: 09.07.2026 · 11:53 Aktualisiert: 09.07.2026 · 11:53
09.07.

Aussage zu Problemen in vergangenen Beziehungen

Bestätigt

Der Psychotherapeut erklärte, dass es in früheren Partnerschaften von Gina H. nach seinen Angaben wiederholt Probleme im Zusammenhang mit Alkohol und Gewalt gegeben habe.


Konkrete Situationen oder einzelne Vorfälle habe sie ihm jedoch, soweit er sich erinnere, nicht näher geschildert. Er betonte, dass diese Themen in den Gesprächen eher allgemein angesprochen worden seien und keine ausführliche Darstellung erhalten hätten.

NA AutorNadine B.Bamberg24 Redaktion
NA Aktualisiert vonNadine B.09.07.2026 · 11:47
Ort: Güstrow
Erstellt: 09.07.2026 · 11:47 Aktualisiert: 09.07.2026 · 11:47
09.07.

Familiäre Belastungen spielen in der Aussage eine Rolle

Bestätigt

Auf Nachfrage von Richter Schütt schilderte der Psychotherapeut, welche Angaben Gina H. zu ihrer familiären Situation gemacht habe. Er erklärte, dass das Verhältnis zu ihrer Mutter nach ihren Schilderungen belastet gewesen sei und sich keine enge persönliche Bindung entwickelt habe.


Der leibliche Vater habe in ihrem Leben keine bedeutende Rolle gespielt und sei kaum präsent gewesen. Der Therapeut ergänzte, dass Menschen mit solchen psychischen Belastungen häufig Schwierigkeiten hätten, mit starken inneren Konflikten und emotionalen Belastungssituationen umzugehen.

NA AutorNadine B.Bamberg24 Redaktion
NA Aktualisiert vonNadine B.09.07.2026 · 11:40
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Erstellt: 09.07.2026 · 11:40 Aktualisiert: 09.07.2026 · 11:40
09.07.

Behandlung von Gina H. im Fokus der Befragung

Bestätigt

Auf die Frage des Richters nach den Schwerpunkten der Therapie erklärte der Psychotherapeut, dass es vor allem darum gegangen sei, Gina H. mehr Stabilität und Unterstützung im Alltag zu geben. Menschen mit solchen psychischen Belastungen hätten häufig Schwierigkeiten, alltägliche Situationen zu bewältigen.


Die Gespräche hätten dabei helfen sollen, ihre Erlebnisse und die eigene Lebenssituation besser einzuordnen und zu verstehen.

NA AutorNadine B.Bamberg24 Redaktion
NA Aktualisiert vonNadine B.09.07.2026 · 11:38
Ort: Güstrow
Erstellt: 09.07.2026 · 11:38 Aktualisiert: 09.07.2026 · 11:38
09.07.

Therapeut nennt Diagnosen von Gina H.

Bestätigt

Der Psychotherapeut gibt vor Gericht seine Einschätzung aus der Behandlung wieder und nennt die von ihm festgestellten Diagnosen.

Dazu gehörten wiederkehrende depressive Phasen sowie eine Persönlichkeitsstörung mit Merkmalen aus dem Borderline-Bereich und ausgeprägten Abhängigkeitsmustern.

NA AutorNadine B.Bamberg24 Redaktion
NA Aktualisiert vonNadine B.09.07.2026 · 11:31
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Erstellt: 09.07.2026 · 11:31 Aktualisiert: 09.07.2026 · 11:31
09.07.

Erster Eindruck des Therapeuten von Gina H.

Bestätigt

Der Therapeut trägt nun aus der Behandlungsdokumentation vor und berichtet von seinem ersten Treffen mit Gina H. In seinen Aufzeichnungen hielt er fest, dass sie bereits einige Minuten vor dem vereinbarten Termin erschienen sei und zu diesem Zeitpunkt ein Kind erwartet habe.


Er beschrieb ihr Erscheinungsbild als sehr jung wirkend und etwas unsicher. Gleichzeitig habe sie einen überlegten Eindruck vermittelt. Zudem habe er bei ihr Anzeichen einer starken inneren Belastung sowie das Gefühl festgestellt, mit der Situation überfordert zu sein.

NA AutorNadine B.Bamberg24 Redaktion
NA Aktualisiert vonNadine B.09.07.2026 · 11:29
Ort: Güstrow
Erstellt: 09.07.2026 · 11:29 Aktualisiert: 09.07.2026 · 11:29
09.07.

Diagnosen und Behandlung von Gina H. im Fokus

Bestätigt

Der Psychotherapeut berichtete, dass Gina H. insbesondere in größeren Menschenansammlungen mit Angstgefühlen reagiert habe. Eine posttraumatische Belastungsstörung habe nach seiner Einschätzung zwar bestanden, sei jedoch eher im Hintergrund gewesen.


Auf Nachfrage von Richter Schütt erklärte der Therapeut, dass bei Gina H. bereits vor Beginn der Behandlung mehrere Diagnosen bekannt gewesen seien. Dazu hätten unter anderem eine emotional instabile Persönlichkeitsstörung vom Borderline-Typ, eine soziale Angststörung sowie eine Neigung zu körperlichen Beschwerden wie Übelkeit, Erbrechen, Magen-Darm-Beschwerden, Kopf- oder Rückenschmerzen gehört.

NA AutorNadine B.Bamberg24 Redaktion
NA Aktualisiert vonNadine B.09.07.2026 · 11:20
Ort: Güstrow
Erstellt: 09.07.2026 · 11:20 Aktualisiert: 09.07.2026 · 11:20
09.07.

Therapeut berichtet über Behandlung und persönliche Belastungen

Bestätigt

Der Psychotherapeut erklärte vor Gericht, dass bei Gina H. eine komplexe psychische Erkrankung vorliege. Zu Beginn der Behandlung habe er zunächst einen tiefenpsychologischen Ansatz verfolgt und sich intensiver mit ihrer Familiengeschichte beschäftigt. Später habe er den Schwerpunkt auf eine Verhaltenstherapie gelegt.


Dabei seien vor allem aktuelle familiäre Konflikte sowie ihre berufliche Situation wichtige Themen gewesen. Die bereits bestehende Erwerbsminderungsrente sei mehrfach verlängert worden und schließlich dauerhaft bewilligt worden.

NA AutorNadine B.Bamberg24 Redaktion
NA Aktualisiert vonNadine B.09.07.2026 · 11:17
Ort: Güstrow
Erstellt: 09.07.2026 · 11:17 Aktualisiert: 09.07.2026 · 11:17
09.07.

Psychotherapeut von Gina H. als Zeuge vor Gericht

Bestätigt

Als nächster Zeuge wird der Psychotherapeut von Gina H. vernommen. Der 57-Jährige aus Güstrow wurde von seiner Schweigepflicht entbunden und darf daher vor Gericht aussagen.


Nach seinen Angaben befand sich Gina H. seit dem 7. November 2017 bei ihm in Behandlung. Bereits zuvor hatte sie therapeutische Unterstützung bei einer anderen Stelle erhalten.

NA AutorNadine B.Bamberg24 Redaktion
NA Aktualisiert vonNadine B.09.07.2026 · 11:14
Ort: Güstrow
Erstellt: 09.07.2026 · 11:14 Aktualisiert: 09.07.2026 · 11:14
09.07.

Kurze Unterbrechung durch Alarmsignal im Saal

Bestätigt

Für einen kurzen Moment sorgt ein leises Alarmsignal im Gerichtssaal für Aufsehen. Das Geräusch kommt aus dem Bereich des Richtertisches und führt zu einigen Reaktionen im Saal. Richter Schütt stellt anschließend fest, dass der Alarm beendet sei, und setzt die Verhandlung fort. Offenbar handelte es sich um eine harmlose Unterbrechung.

NA AutorNadine B.Bamberg24 Redaktion
NA Aktualisiert vonNadine B.09.07.2026 · 11:09
Ort: Güstrow
Erstellt: 09.07.2026 · 11:09 Aktualisiert: 09.07.2026 · 11:09
09.07.

Gina H. wieder im Gerichtssaal

Bestätigt

Nach der kurzen Unterbrechung wird die Verhandlung fortgesetzt. Gina H. nimmt wieder im Gerichtssaal Platz.

NA AutorNadine B.Bamberg24 Redaktion
NA Aktualisiert vonNadine B.09.07.2026 · 11:06
Ort: Güstrow
Erstellt: 09.07.2026 · 11:06 Aktualisiert: 09.07.2026 · 11:06
09.07.

Gericht unterbricht Verhandlung kurz

Bestätigt

Richter Schütt unterbricht die Verhandlung für eine kurze Pause. Die Sitzung wird um 11 Uhr fortgesetzt.

NA AutorNadine B.Bamberg24 Redaktion
NA Aktualisiert vonNadine B.09.07.2026 · 10:37
Ort: Güstrow
Erstellt: 09.07.2026 · 10:37 Aktualisiert: 09.07.2026 · 10:37
09.07.

Gina H. schildert den Ablauf der Trennung

Bestätigt

In einer Sprachnachricht an einen Fotografen aus der Region schilderte Gina H. ihre Sicht auf die Trennung. Sie erklärte, dass die Entscheidung für sie unerwartet gekommen sei und Matthias plötzlich seine Schlüssel abgegeben, seine Sachen genommen und die Wohnung verlassen habe.


Außerdem äußerte sie die Vermutung, dass seine Familie ihn möglicherweise zu diesem Schritt beeinflusst habe. Gina H. beschrieb ihre eigene Situation danach als schwierig und sagte, dass sie sich mit wenig zurückgelassen fühle – lediglich mit ihren Pferden und einem Kind.

NA AutorNadine B.Bamberg24 Redaktion
NA Aktualisiert vonNadine B.09.07.2026 · 10:35
Ort: Güstrow
Erstellt: 09.07.2026 · 10:35 Aktualisiert: 09.07.2026 · 10:35
09.07.

Angeklagte berichtet von ihrer Verzweiflung nach der Trennung

Bestätigt

In einer weiteren Sprachnachricht an eine Bekannte schilderte Gina H. ihre Gefühle nach der Trennung.


Sie beschrieb die Situation als sehr belastend und verglich den Schmerz mit einem früheren Verlust. Dabei zog sie eine Parallele zum Tod ihres Pferdes Tiffy, das ihr zuvor viel bedeutet hatte.

NA AutorNadine B.Bamberg24 Redaktion
NA Aktualisiert vonNadine B.09.07.2026 · 10:34
Ort: Güstrow
Erstellt: 09.07.2026 · 10:34 Aktualisiert: 09.07.2026 · 10:34
09.07.

Gina H. schildert finanzielle Sorgen nach der Trennung

Bestätigt

Am Tag der Trennung wandte sich Gina H. mit einer Sprachnachricht an eine Freundin. Darin sprach sie über ihre schwierige finanzielle Situation und erklärte, dass sie noch offene Schulden habe und derzeit nicht wisse, wie sie diese begleichen könne.


Sie berichtete außerdem, dass die Trennung von Matthias für sie überraschend gekommen sei und sie sich danach ohne finanzielle Mittel und Unterstützung gefühlt habe. Zudem erwähnte sie, dass ihr viele Dinge fehlen würden und sie sich in einer sehr belastenden Lage befinde.

NA AutorNadine B.Bamberg24 Redaktion
NA Aktualisiert vonNadine B.09.07.2026 · 10:32
Ort: Güstrow
Erstellt: 09.07.2026 · 10:32 Aktualisiert: 09.07.2026 · 10:32
09.07.

Sprachnachrichten aus der Zeit der Trennung werden angehört

Bestätigt

Im Anschluss werden mehrere Sprachnachrichten aus dem Zeitraum vom 12. bis zum 14. August 2025 im Gerichtssaal abgespielt. Die Aufnahmen stammen aus der Zeit, in der es zur Trennung zwischen Fabians Vater und Gina H. gekommen war. Diese erfolgte nach den bisherigen Angaben am 13. August.

NA AutorNadine B.Bamberg24 Redaktion
NA Aktualisiert vonNadine B.09.07.2026 · 10:30
Ort: Güstrow
Erstellt: 09.07.2026 · 10:30 Aktualisiert: 09.07.2026 · 10:30
09.07.

Richter lässt weitere Sprachnachrichten abspielen

Bestätigt

Anstelle der ursprünglich geplanten Unterbrechung entschied sich Richter Schütt dazu, die Verhandlung fortzusetzen. Statt eine Pause einzulegen, wurden weitere Sprachnachrichten angehört.

NA AutorNadine B.Bamberg24 Redaktion
NA Aktualisiert vonNadine B.09.07.2026 · 10:29
Ort: Güstrow
Erstellt: 09.07.2026 · 10:29 Aktualisiert: 09.07.2026 · 10:29
09.07.

Keine Hinweise auf Verdacht gegen Gina H.

Bestätigt

Holger Schütt der Richter erkundigte sich, ob Olaf K. gegenüber dem Polizisten eine Vermutung geäußert oder den Verdacht geäußert habe, dass Gina H. das Messer genommen haben könnte. Der Zeuge verneinte dies.


Auch auf die Frage von Verteidiger Andreas Ohm, ob der Beamte Gina H. zu irgendeinem Zeitpunkt auf dem Grundstück gesehen habe, antwortete dieser mit Nein. Nach Abschluss der Befragung wurde der Zeuge aus dem Gerichtssaal entlassen.

NA AutorNadine B.Bamberg24 Redaktion
NA Aktualisiert vonNadine B.09.07.2026 · 10:28
Ort: Güstrow
Erstellt: 09.07.2026 · 10:28 Aktualisiert: 09.07.2026 · 10:28
09.07.

Polizist berichtet von Gespräch über das verschwundene Messer

Bestätigt

Der Polizist kehrte daraufhin zum Grundstück zurück. Dort habe er Olaf K. sichtlich unruhig erlebt, wie dieser auf der Hofauffahrt auf und ab gegangen sei. Olaf K. habe erklärt, dass er sich den Verlust des Messers nicht erklären könne und zuvor bereits das gesamte Gelände sorgfältig abgesucht habe.


Außerdem habe er berichtet, dass er bereits mit Gina H. über die Angelegenheit gesprochen habe. Ihre Reaktion sei jedoch eher abweisend gewesen und habe sinngemäß darauf hingedeutet, dass er sich nicht so viele Gedanken machen solle. Als Olaf K. das Messer schließlich wiedergefunden habe, sei er eigentlich auf der Suche nach einem Stromprüfer gewesen. Der Zeuge betonte, dass deutlich zu erkennen gewesen sei, wie sehr ihn die Situation rund um das Messer beschäftigt habe.

NA AutorNadine B.Bamberg24 Redaktion
NA Aktualisiert vonNadine B.09.07.2026 · 10:27
Ort: Güstrow
Erstellt: 09.07.2026 · 10:27 Aktualisiert: 09.07.2026 · 10:27
09.07.

Olaf K. meldet Fund des vermissten Messers

Bestätigt

Olaf K. soll dem Polizisten mitgeteilt haben, dass ein Messer im Schuppen, das er dort üblicherweise aufbewahre, nicht mehr auffindbar gewesen sei. Er habe berichtet, dass er bereits nach dem Gegenstand gesucht habe, ihn aber zunächst nicht finden konnte und deshalb beunruhigt gewesen sei.


Nachdem der Beamte das Grundstück verlassen hatte, setzte er sich mit der Leitstelle in Verbindung. Nur wenige Minuten später, nach Angaben des Polizisten etwa zwölf Minuten danach, meldete sich Olaf K. erneut und teilte mit, dass er das Messer wiedergefunden habe.

NA AutorNadine B.Bamberg24 Redaktion
NA Aktualisiert vonNadine B.09.07.2026 · 10:22
Ort: Güstrow
Erstellt: 09.07.2026 · 10:22 Aktualisiert: 09.07.2026 · 10:22
09.07.

Nachbar Olaf K. bittet Polizisten erneut zum Gespräch

Bestätigt

Am 21. Oktober befragte ein Polizist den Nachbarn von Gina H., Olaf K., zu den Ereignissen rund um den 13. Oktober. Dabei ging es unter anderem um einen Kassenzettel, der belegen sollte, dass Olaf K. an diesem Tag in Krakow am See gewesen war.


Nach der Befragung unterhielten sich die beiden noch kurz über andere Themen, bevor sie sich verabschieden wollten. Kurz darauf habe Olaf K. den Beamten jedoch noch einmal angesprochen und ihn gebeten, zurückzukommen. Er habe ihn aufgefordert, mit in den Schuppen zu gehen, da es dort noch etwas zu zeigen gebe. Olaf K. zählt zu den Zeugen, die Gina H. nach Fabians Tod zu dessen Leiche geführt haben soll.

NA AutorNadine B.Bamberg24 Redaktion
NA Aktualisiert vonNadine B.09.07.2026 · 10:20
Ort: Güstrow
Erstellt: 09.07.2026 · 10:20 Aktualisiert: 09.07.2026 · 10:20
09.07.

Beamter berichtet von emotionalem Moment bei der Festnahme

Bestätigt

Auf Nachfrage des Richters schilderte der Beamte seinen Eindruck von Gina H. an diesem Tag. Er beschrieb sie zunächst als ruhig und zurückhaltend, teilweise habe sie sogar unbeteiligt gewirkt. Bei der späteren Festnahme am Nachmittag habe sich ihr Verhalten jedoch verändert. Sie sei sichtlich aufgewühlt gewesen, was sich laut dem Zeugen vor allem dadurch gezeigt habe, dass sie geweint habe.

NA AutorNadine B.Bamberg24 Redaktion
NA Aktualisiert vonNadine B.09.07.2026 · 10:11
Ort: Güstrow
Erstellt: 09.07.2026 · 10:11 Aktualisiert: 09.07.2026 · 10:11
09.07.

Polizist berichtet von Suchmaßnahmen und Videoauswertungen

Bestätigt

Der 61-jährige Beamte erklärte vor Gericht, dass er an den Suchmaßnahmen nach Fabian beteiligt gewesen sei. Im Zuge der Ermittlungen habe er auch Aufnahmen eines Waldwegs überprüft, die in der Nacht vom 13. auf den 14. Oktober entstanden waren.


Dabei habe er auf den Bildern Bewegungen wahrgenommen. Eine detaillierte Auswertung der Videos sei jedoch nicht durch ihn erfolgt, da er lediglich eine erste Einschätzung vorgenommen habe. Bei der Durchsuchung des Hauses der Angeklagten am 12. November sei er dafür zuständig gewesen, sich um deren Großeltern zu kümmern.

NA AutorNadine B.Bamberg24 Redaktion
NA Aktualisiert vonNadine B.09.07.2026 · 10:10
Ort: Güstrow
Erstellt: 09.07.2026 · 10:10 Aktualisiert: 09.07.2026 · 10:10
09.07.

Nächster Polizeibeamter als Zeuge

Bestätigt

Im Anschluss wird ein weiterer Polizist als Zeuge aufgerufen. Der 61-jährige Beamte nimmt im Gerichtssaal Platz und beginnt mit seiner Aussage.

NA AutorNadine B.Bamberg24 Redaktion
NA Aktualisiert vonNadine B.09.07.2026 · 10:07
Ort: Güstrow
Erstellt: 09.07.2026 · 10:07 Aktualisiert: 09.07.2026 · 10:07
09.07.

Befragung der Polizistin abgeschlossen

Bestätigt

Die Aussage der Polizistin vor Gericht wurde beendet. Nach Abschluss der Befragung wurde die Zeugin aus dem Verfahren entlassen.

NA AutorNadine B.Bamberg24 Redaktion
NA Aktualisiert vonNadine B.09.07.2026 · 10:06
Ort: Güstrow
Erstellt: 09.07.2026 · 10:06 Aktualisiert: 09.07.2026 · 10:06
09.07.

Hinweis auf Trennung der Eltern wegen häuslicher Gewalt

Bestätigt

Im weiteren Verlauf der Befragung legte Staatsanwalt Oliver Schley der Polizistin einen Vermerk aus den Ermittlungsunterlagen vor. In diesem wurde festgehalten, dass die Trennung der Eltern im Jahr 2018 im Zusammenhang mit Vorwürfen häuslicher Gewalt durch den Vater gestanden habe. Die Polizistin stellte jedoch klar, dass sie diesen Vermerk nicht erstellt habe und keine eigenen Kenntnisse zu den darin enthaltenen Angaben habe.

NA AutorNadine B.Bamberg24 Redaktion
NA Aktualisiert vonNadine B.09.07.2026 · 10:05
Ort: Güstrow
Erstellt: 09.07.2026 · 10:05 Aktualisiert: 09.07.2026 · 10:05
09.07.

Beschreibung des Erscheinungsbilds von Gina H.

Bestätigt

Der Richter erkundigte sich außerdem nach dem äußeren Erscheinungsbild von Gina H. Die Polizistin beschrieb, dass sie eine Reithose sowie ein dunkles Oberteil mit langen Ärmeln getragen habe. Zudem habe sie mittelblondes bis braunes Haar gehabt.

NA AutorNadine B.Bamberg24 Redaktion
NA Aktualisiert vonNadine B.09.07.2026 · 10:04
Ort: Güstrow
Erstellt: 09.07.2026 · 10:04 Aktualisiert: 09.07.2026 · 10:04
09.07.

Gina H. widerspricht der Aussage der Polizistin

Bestätigt

Die Polizistin berichtete, dass Fabian und sein Vater nach Angaben von Gina H. keinen Kontakt mehr gehabt hätten, da die Mutter dies verhindert habe. Während dieser Aussage blickte Gina H. erstaunt zu ihrem Verteidiger Andreas Ohm und schüttelte den Kopf.


Dadurch entstand der Eindruck, dass sie diese Darstellung anzweifelte oder für nicht zutreffend hielt.

NA AutorNadine B.Bamberg24 Redaktion
NA Aktualisiert vonNadine B.09.07.2026 · 10:02
Ort: Güstrow
Erstellt: 09.07.2026 · 10:02 Aktualisiert: 09.07.2026 · 10:02
09.07.

Angeklagte äußerte ihre Besorgnis um den Jungen

Bestätigt

Nach Angaben der Polizistin erklärte Gina H., sie mache sich große Sorgen um den Jungen. Zudem habe sie angekündigt, die Polizei zu informieren, falls sie Hinweise zu seinem Aufenthaltsort erhalte. Auf Nachfrage des Richters, ob die Angeklagte dabei einen besorgten Eindruck hinterlassen habe, antwortete die Polizistin, sie habe den Eindruck gewonnen, dass ihre Sorge aufrichtig gewesen sei. Dies habe sich auch aus ihrer Ausdrucksweise ergeben.

NA AutorNadine B.Bamberg24 Redaktion
NA Aktualisiert vonNadine B.09.07.2026 · 10:01
Ort: Güstrow
Erstellt: 09.07.2026 · 10:01 Aktualisiert: 09.07.2026 · 10:01
09.07.

Hinweise der Angeklagten zum Gesundheitszustand von Fabian

Bestätigt

Die Polizistin erkundigte sich bei der Angeklagten, ob Fabian an gesundheitlichen Problemen oder besonderen Einschränkungen leide. Die Angeklagte erklärte daraufhin, dass er häufig Nasenbluten bekomme und rasch außer Atem gerate. Außerdem beschrieb die Polizistin die Angeklagte als kooperativ und freundlich. Diese habe den Einsatzkräften gestattet, das Haus zu betreten.

NA AutorNadine B.Bamberg24 Redaktion
NA Aktualisiert vonNadine B.09.07.2026 · 10:00
Ort: Güstrow
Erstellt: 09.07.2026 · 10:00 Aktualisiert: 09.07.2026 · 10:00
09.07.

Angeklagte suchte das Gespräch mit der Polizei

Bestätigt

Nach Angaben der Zeugin war sie von der Einsatzleitstelle in Güstrow nach Reimershagen entsandt worden. Vor dem Haus der Angeklagten habe ein Ford Ranger gestanden. Noch bevor die Beamtin aktiv werden konnte, sei Gina H. auf sie zugegangen und habe gefragt, ob die Polizei ihretwegen vor Ort sei. Die Polizistin habe daraufhin wissen wollen, wo sich Fabian aufhalte. Laut der Zeugin antwortete die Angeklagte, sie habe ihn zuletzt in den Sommerferien gesehen. Außerdem habe sie erzählt, dass sie einen siebenjährigen Sohn habe, der sich mit Fabian gut verstanden habe. Der leibliche Vater des Kindes habe seinen Sohn rund zwei Jahre lang nicht gesehen, inzwischen näherten sich beide jedoch wieder an.

NA AutorNadine B.Bamberg24 Redaktion
NA Aktualisiert vonNadine B.09.07.2026 · 09:54
Ort: Güstrow
Erstellt: 09.07.2026 · 09:54 Aktualisiert: 09.07.2026 · 09:54
09.07.

Polizeibeamtin berichtet von ihrer Befragung

Bestätigt

Als erste Zeugin des Verhandlungstags wird eine 45-jährige Polizeibeamtin gehört. Sie führte am Abend des 11. Oktober die Befragung von Gina H. durch.

NA AutorNadine B.Bamberg24 Redaktion
NA Aktualisiert vonNadine B.09.07.2026 · 09:48
Ort: Güstrow
Erstellt: 09.07.2026 · 09:48 Aktualisiert: 09.07.2026 · 09:48
09.07.

Weitere Zeugin soll aussagen

Bestätigt

Richter Holger Schütt teilt mit, dass zusätzlich zu den bereits geladenen Zeugen auch eine Mitarbeiterin des Jugendamts vor Gericht vernommen wird.

NA AutorNadine B.Bamberg24 Redaktion
NA Aktualisiert vonNadine B.09.07.2026 · 09:41
Ort: Güstrow
Erstellt: 09.07.2026 · 09:41 Aktualisiert: 09.07.2026 · 09:41
09.07.

Verhandlung eröffnet: Erste Zeugin sagt aus

Bestätigt

Die Angeklagte ist anwesend. Nachdem der Vorsitzende Richter Holger Schütt die Verhandlung eröffnet hat, wird als erste Zeugin eine Polizeibeamtin in den Zeugenstand gerufen.

NA AutorNadine B.Bamberg24 Redaktion
NA Aktualisiert vonNadine B.09.07.2026 · 09:39
Ort: Güstrow
Erstellt: 09.07.2026 · 09:39 Aktualisiert: 09.07.2026 · 09:39
09.07.

☀️ Guten Morgen aus der Redaktion!

Bestätigt

Heute begleiten wir für euch den 19. Verhandlungstag im Fall Fabian. Gleichzeitig ist es der letzte Verhandlungstag vor der Sommerpause bevor das Gericht seine Verhandlungen für einige Zeit unterbricht.


Voraussichtlich ab 9:50 Uhr starten wir wieder mit unserem kostenlosen Live-Ticker und informieren euch fortlaufend über alle wichtigen Entwicklungen, Zeugenaussagen und Entscheidungen.


Vielen Dank, dass ihr uns auch heute wieder begleitet und unsere Berichterstattung unterstützt. Wir freuen uns, gemeinsam mit euch durch diesen besonderen Verhandlungstag zu gehen.


Wir wünschen euch einen guten Start in den Tag. Bis später im Live-Ticker!

SK AutorSascha KunhartInhaber & Video Reporter
SK Aktualisiert vonSascha Kunhart09.07.2026 · 11:11
Ort: Güstrow
Erstellt: 09.07.2026 · 09:04 Aktualisiert: 09.07.2026 · 11:11