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Gesamt 336 archivierte Updates
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26.06.2026

63 Updates chronologisch sortiert · 08:19 bis 13:37 Uhr.

08:19 26.06.
Bestätigt

☀️ Guten Morgen aus der Redaktion in Bamberg!

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Heute geht es wieder weiter: Ab 9:30 Uhr begleiten wir den nächsten Verhandlungstag im Fall Fabian (8) mit unserem Live-Ticker.


In den vergangenen Tagen haben wir im Hintergrund intensiv an unserem Ticker gearbeitet und zahlreiche Verbesserungen umgesetzt. Das Design wurde überarbeitet, die Übersicht optimiert und die Ladezeiten weiter verbessert, damit ihr alle wichtigen Entwicklungen noch schneller und komfortabler verfolgen könnt.


🔥 Denkt heute bitte auch an euch: Es wird extrem heiß. Trinkt über den Tag verteilt ausreichend Wasser, meidet nach Möglichkeit die direkte Mittagssonne und sucht regelmäßig schattige oder kühle Orte auf. Passt besonders auf Kinder, ältere Menschen und Haustiere auf.


Schaltet ab 9:30 Uhr ein und begleitet den Prozesstag gemeinsam mit uns. Vielen Dank für eure Unterstützung und euer Vertrauen! 💙

Autor: Sascha Kunhart Aktualisiert von: Sascha Kunhart Ort: Bamberg
Erstellt: 26.06.2026 · 08:19 Aktualisiert: 28.06.2026 · 09:21
09:28 26.06.
Bestätigt

Prozesstag 15: Heute steht die operative Fallanalyse im Mittelpunkt

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Im Mittelpunkt steht heute die Aussage eines Sachverständigen für die Operative Fallanalyse (OFA).


Der Experte wertet unter anderem Spuren, den Tatort, das Verhalten von Opfer und möglichem Täter sowie weitere Ermittlungsdetails aus. Auf dieser Grundlage erstellt er eine kriminalistische Einschätzung zum mutmaßlichen Tatablauf.


Ziel der Analyse ist es, Rückschlüsse auf das Verhalten des Täters, mögliche Beweggründe und charakteristische Merkmale der Täterpersönlichkeit zu ziehen. Solche Gutachten können für das Gericht eine wichtige Rolle bei der Einordnung des Tatgeschehens spielen.

Autor: Sascha Kunhart Aktualisiert von: Sascha Kunhart Ort: Güstrow
Erstellt: 26.06.2026 · 09:28 Aktualisiert: 28.06.2026 · 09:21
09:34 26.06.
Bestätigt

Gerichtssaal füllt sich – Angeklagte erneut mit roter Mappe

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Im Landgericht Rostock nehmen nach und nach alle Verfahrensbeteiligten ihre Plätze ein. Auch Fabians Mutter, Dorina L., ist zum heutigen Prozesstag erschienen.


Anschließend wird Gina H. von Justizbeamten in den Saal begleitet. Die Angeklagte trägt erneut eine Fußfessel und verdeckt ihr Gesicht mit ihrer roten Mappe, solange Kameras und Fotografen Aufnahmen machen.

Autor: Sascha Kunhart Aktualisiert von: Sascha Kunhart Ort: Güstrow
Erstellt: 26.06.2026 · 09:34 Aktualisiert: 28.06.2026 · 09:21
09:47 26.06.
Bestätigt

Rücksicht auf Fabians Mutter

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Aus Rücksicht auf Fabians Mutter Dorina L. bittet Nebenklagevertreterin Christina Habetha den Profiler kurz vor Beginn der Verhandlung darum, die Einblendung möglicher Fotos vom Auffindeort vorab anzukündigen. Dadurch soll der Mutter die Möglichkeit gegeben werden, den Gerichtssaal rechtzeitig zu verlassen und die belastenden Aufnahmen nicht sehen zu müssen.

Autor: Nadine B. Aktualisiert von: Nadine B. Ort: Güstrow
Erstellt: 26.06.2026 · 09:47 Aktualisiert: 28.06.2026 · 09:21
09:49 26.06.
Bestätigt

Profiler präsentiert Rekonstruktion des Tatablaufs

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Mit etwa zehn Minuten Verspätung startet die Verhandlung. Zuvor werden im Gerichtssaal mehrere Kabel verlegt, damit der als Sachverständiger geladene Profiler seine Präsentationstechnik aufbauen kann.


Der Experte hat eine umfangreiche Präsentation vorbereitet. Im Fokus steht voraussichtlich eine detaillierte Rekonstruktion des mutmaßlichen Tatgeschehens.

Autor: Nadine B. Aktualisiert von: Nadine B. Ort: Güstrow
Erstellt: 26.06.2026 · 09:49 Aktualisiert: 28.06.2026 · 09:21
09:52 26.06.
Bestätigt

Sachverständiger stellt Tatortanalyse vor

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Die Vernehmung des leitenden Analytikers der Operativen Fallanalyse des Landeskriminalamts Mecklenburg-Vorpommern beginnt. Der 57-Jährige wird zunächst als Sachverständiger belehrt.


Anschließend stellt der sogenannte Profiler seine Analyse des mutmaßlichen Tatablaufs vor. Dafür hat er eine umfangreiche Präsentation vorbereitet.

Autor: Nadine B. Aktualisiert von: Nadine B. Ort: Güstrow
Erstellt: 26.06.2026 · 09:52 Aktualisiert: 28.06.2026 · 09:21
09:57 26.06.
Bestätigt

Auftrag: Rekonstruktion und Täterprofil

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Der Kriminalhauptkommissar schildert, dass die Operative Fallanalyse Anfang Januar mit dem Fall betraut wurde. Ziel war es, den mutmaßlichen Tatablauf zu rekonstruieren, auffällige fallspezifische Merkmale herauszuarbeiten und ein Täterprofil zu erstellen.


Die Auswertung der Kommunikation zwischen den Beteiligten gehörte hingegen nicht zu seinem Auftrag. Dazu soll an einem der kommenden Verhandlungstage ein weiterer Sachverständiger aussagen.


Zu Beginn seines Vortrags erläutert der Profiler den Aufbau seiner Präsentation. Dabei wirkt der Sachverständige strukturiert und analytisch.

Autor: Nadine B. Aktualisiert von: Nadine B. Ort: Güstrow
Erstellt: 26.06.2026 · 09:57 Aktualisiert: 28.06.2026 · 09:21
10:05 26.06.
Bestätigt

Eine besonders anspruchsvolle Analyse

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Der Sachverständige beschreibt den Fall als außergewöhnlich anspruchsvoll. Anders als bei vielen anderen Ermittlungen sei die Tatverdächtige bereits bekannt gewesen und sich in Untersuchungshaft befunden. Hinzu sei ein erhebliches öffentliches und mediales Interesse gekommen.


Erschwert worden sei die Analyse außerdem dadurch, dass anfangs nur wenige objektive Spuren vorgelegen hätten. Bekannt gewesen seien unter anderem Hinweise auf den Einsatz von Brennspiritus beziehungsweise Lampenöl sowie dokumentierte Schuhabdruckspuren.


Zudem hätten die Ermittlungsakten nur eingeschränkt zur Verfügung gestanden. Teile seien geschwärzt oder lediglich selektiv zugänglich gewesen. Um die Ergebnisse abzusichern, sei die Analyse deshalb mehrfach kritisch überprüft worden. Zwei Kollegen hätten dabei als sogenannte „Advocati diaboli“ jede Schlussfolgerung gezielt auf den Prüfstand gestellt.

Autor: Nadine B. Aktualisiert von: Nadine B. Ort: Güstrow
Erstellt: 26.06.2026 · 10:05 Aktualisiert: 28.06.2026 · 09:21
10:08 26.06.
Bestätigt

Profiler zeichnet Ablauf vor der Tat nach

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Der Sachverständige beginnt seine Präsentation mit einer Rekonstruktion der Ereignisse in den Stunden vor der mutmaßlichen Tat. Er schildert, dass Fabian bereits am 9. Oktober wegen Nasenblutens von seiner Mutter aus der Schule abgeholt worden war. Am folgenden Morgen sei dann kurzfristig entschieden worden, den Achtjährigen zu Hause zu lassen. Gegen 8.30 Uhr habe seine Mutter die Wohnung verlassen.


Außerdem hebt der Profiler hervor, dass Fabians Fahrrad gut sichtbar vor dem Haus gestanden habe. Dieser Umstand könne im weiteren Verlauf der Analyse noch eine wichtige Rolle spielen, erklärt der Sachverständige.

Autor: Nadine B. Aktualisiert von: Nadine B. Ort: Güstrow
Erstellt: 26.06.2026 · 10:08 Aktualisiert: 28.06.2026 · 09:21
10:15 26.06.
Bestätigt

Fotos dokumentieren den Brandort

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Der Sachverständige erläutert, dass Fabians Leichnam erst vier Tage nach der Tat entdeckt worden sei. Dieses große Zeitfenster erschwere die Rekonstruktion des Geschehens erheblich, da dadurch verschiedene Tatabläufe in Betracht kämen.


Im weiteren Verlauf seiner Präsentation zeigt der Profiler Fotos, die eine Reiterin am 10. Oktober um 14.59 Uhr und 15 Uhr aufgenommen hatte. Die Aufnahmen dokumentieren den Brand am Auffindeort. Dabei erklärt der Sachverständige, auf den Bildern sei der Junge während des Brandes zu sehen.

Autor: Nadine B. Aktualisiert von: Nadine B. Ort: Güstrow
Erstellt: 26.06.2026 · 10:15 Aktualisiert: 28.06.2026 · 09:21
10:17 26.06.
Bestätigt

Kurzes Zeitfenster zwischen Kontakt und Brand

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Der Sachverständige fasst die bisherigen Erkenntnisse zusammen: Eine Zeugin hatte am 10. Oktober Rauch bemerkt. Die rechtsmedizinischen Untersuchungen ergaben später mehrere Stichverletzungen im Bereich des Herzens sowie schwere Verbrennungen, die demnach nach dem Tod entstanden sein sollen. Hinweise auf Abwehrverletzungen wurden nicht festgestellt.


Nach den Erkenntnissen des Brandgutachters brannte Fabian zum Zeitpunkt der gegen 15 Uhr aufgenommenen Fotos bereits seit etwa 13.30 oder 14 Uhr. Daraus zieht der Profiler den Schluss, dass zwischen der ersten Kontaktaufnahme und dem Ausbruch des Feuers weniger als drei Stunden lagen. Aus seiner Sicht spreche dies für eine Tat mit einem eindeutigen Tötungsvorsatz.

Autor: Nadine B. Aktualisiert von: Sascha Kunhart Ort: Güstrow
Erstellt: 26.06.2026 · 10:17 Aktualisiert: 28.06.2026 · 09:21
10:19 26.06.
Bestätigt

So könnte der Täter Fabian gelockt haben

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Der Profiler geht davon aus, dass es vor der Tat zu einer Kontaktaufnahme zwischen Täter und Opfer gekommen sein muss. Fabian habe an diesem Tag unerwartet zu Hause verbracht und sich durchgehend mit seinem Handy online beschäftigt. Telefonische Kontaktversuche schließt der Sachverständige aus, da dem Jungen kein Guthaben zur Verfügung gestanden habe.


Stattdessen hält er zwei Szenarien für plausibel: entweder eine Verabredung über ein Online-Spiel oder ein persönliches Erscheinen an der Haustür. Es sei zudem denkbar, dass der Täter wusste, dass Fabian zu Hause war, oder dies anhand des vor dem Haus abgestellten Fahrrads erkannt habe.

Autor: Nadine B. Aktualisiert von: Nadine B. Ort: Güstrow
Erstellt: 26.06.2026 · 10:19 Aktualisiert: 28.06.2026 · 09:21
10:21 26.06.
Bestätigt

Profiler sieht keine Hinweise auf Gewalt beim Verlassen der Wohnung

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Der Sachverständige für die Operative Fallanalyse kommt zu dem Schluss, dass Fabian die Wohnung nach seiner Einschätzung nicht unter Zwang verlassen hat. Stattdessen spricht der Profiler von einem „positiven Anreiz“, der den Jungen dazu bewegt haben könnte, freiwillig mitzugehen. Hinweise auf ein Kampf- oder Gewaltgeschehen in der Wohnung habe die Auswertung nicht ergeben.


Nach Einschätzung des Experten spielte auch das Vertrauen zu der Person eine entscheidende Rolle. Je besser Fabian diese gekannt habe, desto wahrscheinlicher sei es gewesen, dass er ihr freiwillig folgte.


Auffällig sei zudem, was der Achtjährige zurückließ: Sein Handy, Bargeld sowie das Essensgeld seiner Mutter blieben in der Wohnung. Nach der Rekonstruktion nahm Fabian lediglich seinen Ersatzschlüssel mit, bevor er das Haus verließ.

Autor: Nadine B. Aktualisiert von: Sascha Kunhart Ort: Güstrow
Erstellt: 26.06.2026 · 10:21 Aktualisiert: 28.06.2026 · 09:21
10:24 26.06.
Bestätigt

Opfer offenbar unmittelbar zum Tatort verbracht

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Nach Einschätzung des Profilers wurde Fabian nach der Kontaktaufnahme ohne jede Verzögerung zum späteren Tatort gebracht. Eine Verlagerung des Opfers habe demnach erst nach der Tat stattgefunden.


Zur Stützung dieser Annahme verweist der Sachverständige auf den Mageninhalt, in dem lediglich etwa zwei Milliliter Flüssigkeit nachgewiesen worden seien. Dies deute darauf hin, dass der Junge zuvor keinerlei Nahrung zu sich genommen habe, so der Profiler.


In der Gesamtschau verdichte sich das Geschehen damit auf ein äußerst enges Zeitfenster: Zwischen der ersten Kontaktaufnahme und der Tat seien weniger als drei Stunden vergangen.

Autor: Nadine B. Aktualisiert von: Nadine B. Ort: Güstrow
Erstellt: 26.06.2026 · 10:24 Aktualisiert: 28.06.2026 · 09:21
10:27 26.06.
Bestätigt

Tatort spricht für Ortskenntnis und Planung

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Nach Einschätzung des Profilers deutet vieles darauf hin, dass die Täterschaft den späteren Fundort bereits im Vorfeld gekannt haben muss. Die sogenannte „Schweinekuhle“ sei aus der Umgebung kaum auszumachen, erklärt der Sachverständige. Es sei daher unwahrscheinlich, dass jemand diesen abgelegenen Ort ohne Vorkenntnis gezielt aufsuche.


Die Wahl des Tatorts wertet der Profiler als wesentliches Indiz für eine geplante Vorgehensweise. Bereits dieser Umstand spreche gegen ein spontanes Geschehen.


Spätestens beim Verlassen von Klein Upahl müsse die Täterschaft zudem im Besitz des Tatmessers gewesen sein, so die Einschätzung des Sachverständigen. Insgesamt ergebe sich daraus ein Bild einer vorbereiteten Tat.

Autor: Nadine B. Aktualisiert von: Nadine B. Ort: Güstrow
Erstellt: 26.06.2026 · 10:27 Aktualisiert: 28.06.2026 · 09:21
10:31 26.06.
Bestätigt

Analyse der tödlichen Stichverletzungen

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Anhand einer Übungspuppe stellt der Sachverständige verschiedene denkbare Abläufe dar, wie die tödlichen Stichverletzungen entstanden sein könnten. Dabei wird geprüft, welche Spurenbilder sich ergeben würden, etwa wenn das Opfer am Boden liegt oder von hinten fixiert wird.


Nach Auswertung der Varianten hält der Profiler ein Szenario für am plausibelsten, bei dem der Täter hinter Fabian stand, ihn im Halsbereich kontrollierte und anschließend mehrfach in den Brustbereich stach.

Autor: Nadine B. Aktualisiert von: Nadine B. Ort: Güstrow
Erstellt: 26.06.2026 · 10:31 Aktualisiert: 28.06.2026 · 09:21
10:34 26.06.
Bestätigt

Opfer hatte kaum Möglichkeit zur Gegenwehr

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Nach Einschätzung des Profilers hatte Fabian kaum eine Möglichkeit, sich gegen den Angriff zu wehren. Der Sachverständige geht davon aus, dass der Junge zeitnah überwältigt und anschließend getötet wurde.


Hinweise auf Flucht, oder Abwehrhandlungen hätten sich im Rahmen der Untersuchungen nicht ergeben. Nach Ansicht des Profilers deuten auch die rechtsmedizinischen Befunde insgesamt auf einen entsprechenden Ablauf hin.

Autor: Nadine B. Aktualisiert von: Nadine B. Ort: Güstrow
Erstellt: 26.06.2026 · 10:34 Aktualisiert: 28.06.2026 · 09:21
10:36 26.06.
Bestätigt

Mehrere Gegenstände nach der Tat verschwunden

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Nach Darstellung des Sachverständigen soll Fabian nach der Tötung an einem Busch abgelegt, mit einer brennbaren Flüssigkeit übergossen und anschließend in Brand gesetzt worden sein. Danach habe sich die Täterschaft rasch vom Ort entfernt.


Der Profiler hält es für möglich, dass das Tatmesser vom Tatort mitgenommen wurde. Auch beim verwendeten Brandbeschleuniger könne dies der Fall gewesen sein; alternativ sei der entsprechende Behälter vollständig zerstört worden. Der Ersatzschlüssel des Jungen sei bislang nicht aufgefunden worden und könnte ebenfalls entwendet worden sein.


Während der Präsentation verließ die Mutter des Jungen zwischenzeitlich den Saal, als Bildmaterial gezeigt wurde. Nach dem Ende der entsprechenden Sequenz kehrte sie wieder zurück.

Autor: Nadine B. Aktualisiert von: Nadine B. Ort: Güstrow
Erstellt: 26.06.2026 · 10:36 Aktualisiert: 28.06.2026 · 09:21
10:38 26.06.
Bestätigt

Hinweise auf gezieltes und über die Tötung hinausgehendes Vorgehen

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Nach Einschätzung des Sachverständigen spricht vieles dafür, dass die Tat geplant und zielgerichtet vorbereitet war. Das Opfer sei demnach geeignet gewesen und an dem betreffenden Tag zur Verfügung gestanden, so der Profiler.


Mit Blick auf die festgestellten Verletzungen erläutert der Sachverständige, dass zur Herbeiführung eines tödlichen Ergebnisses nach seiner Darstellung bereits wenige Stiche ausgereicht hätten. Die Vielzahl der Verletzungen sowie das anschließende Inbrandsetzen deuteten jedoch auf ein darüber hinausgehendes Geschehen hin. Der Profiler spricht in diesem Zusammenhang davon, dass das Vorgehen über eine reine Tötung hinausgegangen sei.

Autor: Nadine B. Aktualisiert von: Nadine B. Ort: Güstrow
Erstellt: 26.06.2026 · 10:38 Aktualisiert: 28.06.2026 · 09:21
10:40 26.06.
Bestätigt

Hinweise sprechen gegen klassische Tatmotive

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Im weiteren Verlauf seiner Ausführungen stellt der Profiler die sogenannte Motivdiagnostik vor. Dabei seien verschiedene mögliche Tatmotive geprüft worden, darunter ein Sexualdelikt, ein Raubmotiv, eine Verdeckungstat, gruppendynamische Einflüsse sowie eine spontan eskalierte Gewalttat.


Nach Auswertung der verfügbaren Erkenntnisse hätten sich diese Motivgruppen jedoch nicht erhärten lassen und seien weitgehend ausgeschlossen worden. Stattdessen sehe der Sachverständige Hinweise auf ein persönliches Tatmotiv, das auf eine Beziehung zwischen Täter und Opfer hindeuten könne.

Autor: Nadine B. Aktualisiert von: Nadine B. Ort: Güstrow
Erstellt: 26.06.2026 · 10:40 Aktualisiert: 28.06.2026 · 09:21
10:43 26.06.
Bestätigt

Profiler erläutert Arbeitsweise der Fallanalyse

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Abschließend erklärt der Sachverständige, dass eine Operative Fallanalyse nicht auf eindeutigen Gewissheiten beruhe, sondern auf der Bewertung von Wahrscheinlichkeiten.


Zur Verdeutlichung wählt er ein Alltagsbeispiel: Öffne man hierzulande ein Fenster und gelange ein Vogel in den Raum, sei es nach seiner Darstellung deutlich plausibler, dass es sich um eine heimische Art wie einen Spatz handelt als um einen Kolibri. Mit diesem Vergleich führt der Profiler in den nächsten Abschnitt seiner Analyse über.

Autor: Nadine B. Aktualisiert von: Nadine B. Ort: Güstrow
Erstellt: 26.06.2026 · 10:43 Aktualisiert: 28.06.2026 · 09:21
10:47 26.06.
Bestätigt

Reaktionen im Gerichtssaal

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Der Sachverständige präsentiert seine Analyse ruhig und in klar gegliederten Schritten. Im Gerichtssaal werden seine Ausführungen von den Beteiligten unterschiedlich aufgenommen.


Gina H. blickt überwiegend nach unten und beschäftigt sich mit den Unterlagen in ihrer Mappe. Dorina L., die Mutter des Jungen, sitzt aufrecht auf ihrem Platz und folgt den Aussagen des Sachverständigen konzentriert.

Autor: Nadine B. Aktualisiert von: Nadine B. Ort: Güstrow
Erstellt: 26.06.2026 · 10:47 Aktualisiert: 28.06.2026 · 09:21
10:50 26.06.
Bestätigt

Profiler sieht persönliches Motiv als naheliegend

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Nach Bewertung des Sachverständigen spricht die Gesamtlage mit hoher Wahrscheinlichkeit für ein persönliches Tatmotiv.


Der Profiler betont zugleich, dass eine Operative Fallanalyse keine abschließenden Beweise im Sinne naturwissenschaftlicher Gutachten liefern könne. Dennoch ergebe sich aus der Gesamtheit der Erkenntnisse kein anderes Motiv, das aus seiner Sicht ernsthaft in Betracht komme.

Autor: Nadine B. Aktualisiert von: Nadine B. Ort: Güstrow
Erstellt: 26.06.2026 · 10:50 Aktualisiert: 28.06.2026 · 09:21
10:53 26.06.
Bestätigt

Inbrandsetzen könnte auf persönliche Beziehung hindeuten

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Der Sachverständige ordnet auch das Inbrandsetzen des Leichnams in seine Bewertung ein. Nach seiner Einschätzung könnte das Feuer dazu gedient haben, das Opfer zu „entpersonalisieren“. Auffällig sei dabei, dass insbesondere das Gesicht und die rechte Hand weitgehend von den Brandverletzungen ausgespart geblieben seien.


Das Gesicht stelle den individuellsten Teil des menschlichen Körpers dar, so der Profiler. Sollten Hemmungen bestanden haben, die Flammen auch auf diesen Bereich überzugreifen und damit eine Identifizierung weiter zu erschweren, könne dies aus seiner Sicht auf eine persönliche Beziehung zwischen Täter und Opfer hinweisen. Er betont jedoch zugleich, dass es sich dabei lediglich um ein Indiz handele.


Darüber hinaus erscheine das Thema Feuer in der Analyse als wiederkehrendes und offenbar bedeutsames Element.

Autor: Nadine B. Aktualisiert von: Nadine B. Ort: Güstrow
Erstellt: 26.06.2026 · 10:53 Aktualisiert: 28.06.2026 · 09:21
10:54 26.06.
Bestätigt

Profiler skizziert mögliche Tätermerkmale

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Auf Grundlage seiner Analyse beschreibt der Sachverständige verschiedene wahrscheinliche Eigenschaften der Täterschaft. Nach seiner Einschätzung habe ein enger persönlicher Bezug zu Fabian bestanden.


Zudem gehe er davon aus, dass die Person aus der Region stamme, mit dem späteren Fundort vertraut gewesen sei und am Tattag über ein eigenes Fahrzeug verfügt habe.

Autor: Nadine B. Aktualisiert von: Nadine B. Ort: Güstrow
Erstellt: 26.06.2026 · 10:54 Aktualisiert: 28.06.2026 · 09:21
10:58 26.06.
Bestätigt

Offene Punkte und ergänzende Ermittlungsansätze

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Zum Ende seines Vortrags führt der Profiler aus, welche zusätzlichen Untersuchungen aus seiner Sicht noch angestoßen wurden. Geprüft werden sollte unter anderem, ob an den Augen des Jungen weitere forensische Spuren nachweisbar sind. Auch digitale Aktivitäten auf der Spieleplattform „Roblox“ sowie mögliche Rückschlüsse aus dem Nutzungsverhalten standen dabei im Fokus.


Darüber hinaus regte der Sachverständige an, familiäre Abläufe genauer zu beleuchten – etwa, wie oft Fabian krankheitsbedingt nicht in der Schule war und wie der Alltag in der Familie strukturiert war.

Mit diesen Punkten beendet der Profiler seine Darstellung. Im Anschluss übernimmt Richter Holger Schüt

Autor: Nadine B. Aktualisiert von: Nadine B. Ort: Güstrow
Erstellt: 26.06.2026 · 10:58 Aktualisiert: 28.06.2026 · 09:21
11:00 26.06.
Bestätigt

Ortskenntnis spricht für gezielte Tatortwahl

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Richter Holger Schütt hinterfragt die Wahl der sogenannten „Schweinekuhle“ als Tatort. Der Profiler verweist darauf, dass es entlang des Weges mehrere abgelegene Bereiche gegeben habe, die ebenfalls für eine solche Tat in Betracht gekommen wären.


Die Entscheidung für genau diesen Ort deute aus seiner Sicht darauf hin, dass er der Täterschaft bereits im Vorfeld bekannt gewesen sei.

Autor: Nadine B. Aktualisiert von: Nadine B. Ort: Güstrow
Erstellt: 26.06.2026 · 11:00 Aktualisiert: 28.06.2026 · 09:21
11:02 26.06.
Bestätigt

Auch Tierfraß als mögliche Überlegung geprüft

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Im Rahmen der Befragung geht der Richter auf die Bezeichnung „Schweinekuhle“ ein. Der Profiler erläutert, dass dieser Aspekt ebenfalls in die Analyse einbezogen worden sei.


Dabei sei unter anderem diskutiert worden, ob die Wahl des abgelegenen Ortes möglicherweise mit der Erwartung verbunden gewesen sein könnte, dass dort Wildtiere, etwa Wildschweine, auf eine Leiche aufmerksam werden könnten. Entsprechend habe man auch überprüft, inwieweit solche Tiere grundsätzlich menschliche Überreste annehmen.

Autor: Nadine B. Aktualisiert von: Nadine B. Ort: Güstrow
Erstellt: 26.06.2026 · 11:02 Aktualisiert: 28.06.2026 · 09:21
11:06 26.06.
Bestätigt

Tatortwahl trotz möglicher Risiken

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Holger Schütt hinterfragt, ob die Nähe des Tatorts zu einem Jägerhochstand gegen die Auswahl der sogenannten „Schweinekuhle“ gesprochen haben könnte, da dort ein erhöhtes Entdeckungsrisiko bestanden habe.


Der Profiler erklärt, dieser Aspekt sei in der Analyse nicht gesondert gewichtet worden. Grundsätzlich sei bei der Begehung einer solchen Tat immer ein gewisses Risiko vorhanden. Zudem sei denkbar, dass die Täterschaft darauf vertraut habe, dass Wildtiere den Leichnam beeinflussen und Spuren verändern könnten.


In der Gesamtschau ergebe sich für ihn eher das Bild eines zügigen Vorgehens. Inwieweit die Tat im Detail durchgeplant gewesen sei, lasse sich aus seiner Sicht nicht eindeutig beurteilen.

Autor: Nadine B. Aktualisiert von: Nadine B. Ort: Güstrow
Erstellt: 26.06.2026 · 11:06 Aktualisiert: 28.06.2026 · 09:21
11:10 26.06.
Bestätigt

Feuer diente vermutlich auch der Spurenbeseitigung

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Richter Holger Schütt stellt die Frage, weshalb die Täterschaft trotz der Gefahr, durch Rauchentwicklung Aufmerksamkeit zu erregen, den Leichnam in Brand gesetzt habe.


Der Sachverständige führt aus, dass das Feuer einerseits das Risiko einer Entdeckung erhöht habe, andererseits aber auch zur Vernichtung von Spuren geeignet gewesen sei. In der konkreten Situation sei diese Handlung offenbar möglich gewesen und letztlich umgesetzt worden.


Nach dem Entzünden des Feuers habe sich die Täterschaft vom Ort entfernen können. Der Brand habe nach Einschätzung des Profilers mindestens etwa anderthalb Stunden gedauert und damit ausreichend Zeit geboten, wieder in gewohnte Abläufe zurückzukehren.

Autor: Nadine B. Aktualisiert von: Nadine B. Ort: Güstrow
Erstellt: 26.06.2026 · 11:10 Aktualisiert: 28.06.2026 · 09:21
11:13 26.06.
Bestätigt

Hinweise auf freiwilliges Mitgehen durch Anreiz

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Im weiteren Verlauf der Befragung thematisiert der Richter den Weg vom Wohnort Fabians zum späteren Tatort, der in Richtung des Wohnorts von dessen Vater und der Großeltern geführt habe.


Der Profiler hält es für möglich, dass gerade dieser Umstand das Verhalten des Jungen beeinflusst haben könnte. Wenn eine bekannte Person ihn begleitet und die Fahrtrichtung vertraut erscheine, könne dies weniger Misstrauen auslösen, so seine Überlegung.


In seiner Gesamteinschätzung bleibt der Sachverständige dabei, dass sehr wahrscheinlich ein positiver Anreiz gesetzt worden sei, also ein Umstand, der Fabian veranlasst habe, seine Wohnung freiwillig zu verlassen. Im Anschluss schließt Richter Holger Schütt die Befragung des Sachverständigen ab.

Autor: Nadine B. Aktualisiert von: Nadine B. Ort: Güstrow
Erstellt: 26.06.2026 · 11:13 Aktualisiert: 28.06.2026 · 09:21
11:21 26.06.
Bestätigt

Profiler arbeitet strukturiert und detailgenau

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Im Gerichtssaal fällt der Sachverständige durch eine sehr sorgfältige und strukturierte Arbeitsweise auf. Vor jeder Antwort fertigt er kurze Notizen an, bevor er seine Einschätzung abgibt.


Aktuell wird er von den beisitzenden Richtern sowie von Oberstaatsanwalt Oliver Schley und Nebenklagevertreterin Christina Habetha zu weiteren Einzelheiten seiner Fallanalyse befragt.

Autor: Nadine B. Aktualisiert von: Nadine B. Ort: Güstrow
Erstellt: 26.06.2026 · 11:21 Aktualisiert: 28.06.2026 · 09:21
11:26 26.06.
Bestätigt

Umgang mit Zeugenaussage

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Christina Habetha erkundigt sich, weshalb die Angaben von Heike M. nicht in die Operative Fallanalyse eingeflossen seien.


Profiler führt aus, dass dies bewusst so gehandhabt worden sei. Die Aussage der Zeugin habe nach seiner Einschätzung eine deutliche Tendenz in Richtung einer möglichen Täterschaft von Gina H. enthalten und damit das Analyseergebnis beeinflussen können. Um eine möglichst unverfälschte Bewertung sicherzustellen, sei diese Information ausschließlich ihm vorbehalten geblieben; das übrige Fallanalyseteam sei nicht einbezogen worden.


Nebennklage zeigt sich mit dieser Vorgehensweise nicht einverstanden. Richter Holger Schütt verweist darauf, dass das Ziel der Methode gerade in einer möglichst unabhängigen und unbeeinflussten Auswertung gelegen habe.


Autor: Nadine B. Aktualisiert von: Nadine B. Ort: Güstrow
Erstellt: 26.06.2026 · 11:26 Aktualisiert: 28.06.2026 · 09:21
11:30 26.06.
Bestätigt

Kein identischer Fall aus der Praxis bekannt

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Der psychiatrische Sachverständige richtet die Frage an den Profiler, ob ihm aus seiner beruflichen Tätigkeit ähnliche Konstellationen bekannt seien, in denen eine beteiligte Person zunächst beim Verbergen eines Leichnams mitwirkt und später am Auffinden beteiligt ist.


Der Profiler betont zunächst, dass seine Auswertung keine Zuordnung zu einzelnen Personen erlaubt und die rechtliche Einordnung allein dem Gericht vorbehalten bleibt. Auf die allgemein formulierte Nachfrage hin erklärt er schließlich, dass er in seiner bisherigen Arbeit kein vergleichbares Geschehen erlebt habe.

Autor: Nadine B. Aktualisiert von: Nadine B. Ort: Güstrow
Erstellt: 26.06.2026 · 11:30 Aktualisiert: 28.06.2026 · 09:21
11:33 26.06.
Bestätigt

Geschlecht nicht ausschlaggebend für Tatbeurteilung

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Verteidiger von Gina H. fragt nach, ob das Geschlecht bei der Bewertung der Tat eine Rolle gespielt habe und verweist dabei auf die als besonders brutal beschriebene Vorgehensweise.


Der Vorsitzende Richter unterbricht die Frage mit dem Hinweis, dass dieser Punkt bereits behandelt worden sei.


Der Sachverständige erläutert daraufhin, dass in dem Verfahren kein klassisches Täterprofil erstellt worden sei, da bereits eine Beschuldigte im Fokus gestanden habe. Grundsätzlich lasse sich aus der Art der Ausführung kein Rückschluss auf ein bestimmtes Geschlecht ziehen.


Nach seiner Einschätzung seien sowohl Männer als auch Frauen körperlich in der Lage, vergleichbare Verletzungen zu verursachen. Ausschlaggebend seien eher emotionale oder situative Faktoren wie etwa Kränkung, Wut oder eskalierende Dynamiken, die bei beiden Geschlechtern zu entsprechenden Handlungen führen könnten.

Autor: Nadine B. Aktualisiert von: Nadine B. Ort: Güstrow
Erstellt: 26.06.2026 · 11:33 Aktualisiert: 28.06.2026 · 09:21
11:37 26.06.
Bestätigt

Einbindung des Inbrandsetzen wahrscheinlich Teil des Tatgeschehens

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Ein Schöffe richtet die Frage an den Sachverständigen, ob das spätere Inbrandsetzen von Beginn an eingeplant gewesen sein könnte oder möglicherweise spontan im Affekt erfolgte.


Der Profiler erklärt, eine exakte Abgrenzung lasse sich im Nachhinein nicht treffen. Nach seiner Einschätzung spreche jedoch vieles dafür, dass die Tötung als solche vorbereitet gewesen sei. Das anschließende Inbrandsetzen sei zeitlich eng gefolgt und daher nach seiner Bewertung eher als Bestandteil des Gesamtgeschehens einzuordnen.

Autor: Nadine B. Aktualisiert von: Nadine B. Ort: Güstrow
Erstellt: 26.06.2026 · 11:37 Aktualisiert: 28.06.2026 · 09:21
11:40 26.06.
Bestätigt

Kombination von Gewalt und Brand eher ungewöhnlich

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Profiler erklärt, dass das Zusammenspiel von massiver Gewalteinwirkung und anschließendem Inbrandsetzen in vergleichbaren Fällen nur selten vorkomme. Diese Kombination sei aus seiner Sicht nicht typisch für derartige Tatgeschehen.

Autor: Nadine B. Aktualisiert von: Nadine B. Ort: Güstrow
Erstellt: 26.06.2026 · 11:40 Aktualisiert: 28.06.2026 · 09:21
11:44 26.06.
Bestätigt

Einschätzung zur Beziehungstat bleibt unverändert

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Richter erkundigt sich, ob eine andere Einschätzung zur Beziehung zwischen Täter und Opfer möglich gewesen wäre, wenn auch das Gesicht des Jungen von den Brandverletzungen betroffen gewesen wäre.


Der Sachverständige verneint dies und erklärt, dass sich an seiner Gesamtbewertung voraussichtlich nichts geändert hätte. Auch auf Basis der übrigen Befunde komme er weiterhin zu der Einschätzung, dass vieles für eine Beziehungstat spreche.

Autor: Nadine B. Aktualisiert von: Nadine B. Ort: Güstrow
Erstellt: 26.06.2026 · 11:44 Aktualisiert: 28.06.2026 · 09:21
11:45 26.06.
Bestätigt

Verhandlung unterbrochen

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Nach Abschluss seiner Ausführungen wird der Sachverständige entlassen. Der Vorsitzende Richter unterbricht die Verhandlung anschließend und ordnet eine Pause bis 12 Uhr an.

Autor: Nadine B. Aktualisiert von: Nadine B. Ort: Güstrow
Erstellt: 26.06.2026 · 11:45 Aktualisiert: 28.06.2026 · 09:21
12:07 26.06.
Bestätigt

Neue Zeugenaussage beginnt

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Die Verhandlung wird fortgesetzt. Als nächster Zeuge wird ein Polizeihauptkommissar in den Saal gerufen. Nach seinem Erscheinen nimmt Richter Schütt die Belehrung des Zeugen vor.

Autor: Nadine B. Aktualisiert von: Nadine B. Ort: Güstrow
Erstellt: 26.06.2026 · 12:07 Aktualisiert: 28.06.2026 · 09:21
12:14 26.06.
Bestätigt

Zeuge schildert Anruf nach möglichem Leichenfund

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Richter Schütt erläutert zu Beginn der Vernehmung, dass der Polizeihauptkommissar zu einem Gedächtnisprotokoll über einen Anruf vom 14. Oktober geladen wurde.


Der Zeuge berichtet, er habe sich zum Zeitpunkt des Anrufs allein im Wachraum befunden. Am Telefon habe eine Frau gestanden, die mitgeteilt habe: „Ich glaube, ich hab ihn gefunden.“ Auf die Nachfrage des Beamten, wen sie gefunden habe, habe sie geantwortet: „Na, den Fabi. Oder das, was von ihm übrig ist.“


Auf die Frage nach ihrem Aufenthaltsort habe die Anruferin angegeben, sie sei im Wald unterwegs gewesen, beim Spazierengehen. Sie habe zudem erklärt, ihre Hunde hätten sich losgerissen und offenbar den Fund ausgelöst, da sie eine Leiche gewittert hätten. Der Fundort liege in einer sogenannten Wildschweinkuhle.


Der Zeuge beschreibt den Moment als einschneidend. Bis dahin habe man noch nach dem lebenden Jungen gesucht. Mit dem Anruf habe sich seine Wahrnehmung grundlegend verändert: Von diesem Zeitpunkt an sei die Möglichkeit einer Strafverfolgung in den Vordergrund gerückt.

Autor: Nadine B. Aktualisiert von: Nadine B. Ort: Güstrow
Erstellt: 26.06.2026 · 12:14 Aktualisiert: 28.06.2026 · 09:21
12:15 26.06.
Bestätigt

Anruf am Vormittag nicht aufgezeichnet

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Der Polizeibeamte gibt an, dass der Anruf nach 10 Uhr eingegangen sei. Eine Tonaufzeichnung des Gesprächs existiere nicht, sodass lediglich das Gedächtnisprotokoll des Zeugen sowie seine Erinnerung als unmittelbare Quelle zur Verfügung stehen.

Autor: Nadine B. Aktualisiert von: Nadine B. Ort: Güstrow
Erstellt: 26.06.2026 · 12:15 Aktualisiert: 28.06.2026 · 09:21
12:22 26.06.
Bestätigt

Zeuge beschreibt Zustand der Anruferin

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Richter bittet den Polizeibeamten um weitere Angaben zu dem Telefonat.


Der Zeuge erklärt, die Frauenstimme habe deutlich erregt und angespannt gewirkt. Sie habe zitternd gesprochen und sich erkennbar in einer Ausnahmesituation befunden. In seinem Gedächtnisprotokoll habe er dies als allgemeine Aufregung festgehalten. Auf Nachfrage des Richters verneint er, dass die Anruferin geweint habe.


Zur Einordnung zieht der Beamte einen Vergleich zu typischen Unfallsituationen: Dort erkenne man häufig einen Schockzustand mit unsicherer, zittriger Stimme. Im vorliegenden Fall sei es jedoch weniger ein Schock gewesen, sondern vielmehr eine aufgeregte Mitteilung im Sinne von „Ich habe etwas gefunden“.

Autor: Nadine B. Aktualisiert von: Nadine B. Ort: Güstrow
Erstellt: 26.06.2026 · 12:22 Aktualisiert: 28.06.2026 · 09:21
12:29 26.06.
Bestätigt

Begriff „Wildschweinkuhle“ stammt von der Anruferin

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Der Vorsitzende Richter erkundigt sich, ob Gina H. im Telefonat die Bezeichnung „Wildschweinkuhle“ verwendet habe.


Der Polizeibeamte erklärt, er sei sich sicher, dass diese Formulierung von der Anruferin selbst gekommen sei. Auch auf Nachfragen, ob der Begriff möglicherweise aus dem Kollegenkreis übernommen worden sein könnte, bleibt er bei seiner Darstellung. Nach seiner Erinnerung habe er die Bezeichnung direkt von Gina H. gehört.

Autor: Nadine B. Aktualisiert von: Nadine B. Ort: Güstrow
Erstellt: 26.06.2026 · 12:29 Aktualisiert: 28.06.2026 · 09:21
12:34 26.06.
Bestätigt

Zeuge nach Aussage entlassen

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Nach seiner Vernehmung wird der Zeuge ohne Vereidigung aus dem Verfahren entlassen.

Autor: Nadine B. Aktualisiert von: Nadine B. Ort: Güstrow
Erstellt: 26.06.2026 · 12:34 Aktualisiert: 28.06.2026 · 09:21
12:35 26.06.
Bestätigt

Nächster Zeuge tritt in den Saal

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Unmittelbar im Anschluss wird der nächste Zeuge aufgerufen. Es handelt sich um einen Kriminaloberkommissar, der den Gerichtssaal betritt.

Autor: Nadine B. Aktualisiert von: Nadine B. Ort: Güstrow
Erstellt: 26.06.2026 · 12:35 Aktualisiert: 28.06.2026 · 09:21
12:43 26.06.
Bestätigt

Kriminaloberkommissar berichtet über Rückruf nach Fundmeldung

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Als nächster Zeuge wird der Kriminaloberkommissar H. vernommen. Er war am 14. Oktober 2025 als Funker in die Ermittlungen im Vermisstenfall Fabian eingebunden.


Nach der Information des Polizeihauptreviers Güstrow über einen möglichen Fund nahm er selbst Kontakt zu Gina H. auf. Das Telefonat habe etwa zwei Minuten gedauert.

Autor: Nadine B. Aktualisiert von: Nadine B. Ort: Güstrow
Erstellt: 26.06.2026 · 12:43 Aktualisiert: 28.06.2026 · 09:21
12:44 26.06.
Bestätigt

Zeuge beschreibt Fund in „Schweinekuhle“

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Der Kriminaloberkommissar berichtet, Gina H. habe ihm am Telefon geschildert, sie habe in einer sogenannten „Schweinekuhle“ ein Skelett entdeckt, bei dem das Gesicht noch erkennbar gewesen sei.


Zudem habe sie angegeben, sich aufgrund ihrer vierjährigen Beziehung zum Vater des Jungen sicher zu sein, dass es sich um Fabian handele. Die Bezeichnung „Schweinekuhle“ habe sie dabei selbst verwendet, was der Zeuge während des Gesprächs entsprechend dokumentiert habe.

Autor: Nadine B. Aktualisiert von: Nadine B. Ort: Güstrow
Erstellt: 26.06.2026 · 12:44 Aktualisiert: 28.06.2026 · 09:21
12:48 26.06.
Bestätigt

Gina H. im Telefonat ruhig und zielgerichtet

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Der Kriminaloberkommissar beschreibt Gina H. während des Telefonats als ruhig und sachlich auftretend. Emotionale Ausbrüche oder Weinen habe er nicht wahrgenommen, so der Beamte.


Insgesamt habe sie gefasst gewirkt, das Gespräch sei kurz und zielgerichtet verlaufen und habe etwa zwei Minuten gedauert.


Im Anschluss sei vereinbart worden, dass Gina H. am Ortseingang von Klein Upahl auf die Einsatzkräfte wartet, um diese anschließend zum Fundort zu führen.


Weitere Nachfragen ergeben sich nicht. Damit ist die Vernehmung des Zeugen beendet.

Autor: Nadine B. Aktualisiert von: Nadine B. Ort: Güstrow
Erstellt: 26.06.2026 · 12:48 Aktualisiert: 28.06.2026 · 09:21
12:49 26.06.
Bestätigt

Abschluss mit weiteren Sprachnachrichten

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Ende des Verhandlungstages werden erneut mehrere Sprachnachrichten in den Saal eingespielt. Die Aufnahmen stammen aus dem Zeitraum zwischen dem 5. Juni und dem 30. Dezember 2024 und sollen zusätzliche Einblicke in das Verhältnis zwischen Gina H. und Matthias R. liefern.

Autor: Nadine B. Aktualisiert von: Nadine B. Ort: Güstrow
Erstellt: 26.06.2026 · 12:49 Aktualisiert: 28.06.2026 · 09:21
12:53 26.06.
Bestätigt

Sprachnachrichten thematisieren finanzielle Lage

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Zum Ende des Verhandlungstages werden Sprachnachrichten aus dem Sommer 2024 abgespielt. Darin äußert sich Gina H. gegenüber Matthias R. zu ihrer damaligen finanziellen Situation.


In einer Nachricht vom 5. Juni 2024 berichtet sie, dass sie ihren Kontostand überprüft habe und nur noch rund 200 Euro zur Verfügung habe.

Autor: Nadine B. Aktualisiert von: Nadine B. Ort: Güstrow
Erstellt: 26.06.2026 · 12:53 Aktualisiert: 28.06.2026 · 09:21
12:55 26.06.
Bestätigt

Sprachnachrichten mit Vorwürfen und emotionalen Ausbrüchen

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In Sprachnachrichten vom 6. Juni 2024 wirft Gina H. ihrem damaligen Partner Matthias R. vor, sie nicht zu unterstützen und sich von ihr abzuwenden. Sie äußert, ihr Leben sei „zerstört“ und kritisiert, dass er sich für andere Menschen Zeit nehme, während sie sich vernachlässigt fühle.


Zudem werden in den Nachrichten auch Eifersuchtsvorwürfe deutlich. So spekuliert sie etwa darüber, er könnte Zeit mit einer Praktikantin verbringen. Innerhalb kurzer Zeit versendet sie mehrere aufeinanderfolgende, deutlich emotional geprägte Sprachnachrichten.

Autor: Nadine B. Aktualisiert von: Nadine B. Ort: Güstrow
Erstellt: 26.06.2026 · 12:55 Aktualisiert: 28.06.2026 · 09:21
13:02 26.06.
Bestätigt

Sprachnachrichten mit Vorwürfen und Verzweiflung

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In Sprachnachrichten vom 6. Juni 2024 wirft Gina H. ihrem damaligen Partner Matthias R. vor, sich zunehmend von ihr zu entfernen. Während er für Arbeit und andere Menschen Zeit habe, bleibe für sie kaum Aufmerksamkeit, so ihr Vorwurf. Sie äußert, sie sei „keine Priorität mehr“ in seinem Leben.


Darüber hinaus schildert sie ihre damalige emotionale Belastung nach mehreren persönlichen Verlusten. Sie fragt, was sie als Nächstes verlieren müsse, nachdem bereits ihr Pferd Tiffy gestorben sei.


Zudem äußert sie die Sorge, auch weitere nahe Angehörige oder die Beziehung zu Matthias R. zu verlieren.

Autor: Nadine B. Aktualisiert von: Nadine B. Ort: Güstrow
Erstellt: 26.06.2026 · 13:02 Aktualisiert: 28.06.2026 · 09:21
13:05 26.06.
Bestätigt

„Ohne meine Pferde kann ich nicht leben“

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In weiteren Sprachnachrichten wird Gina H. besonders emotional, als sie über ihre Pferde spricht. Diese seien für sie weit mehr als ein Hobby, vielmehr ein zentraler Teil ihres Lebens. Sie äußert, ohne sie nicht leben zu können.


Zugleich erhebt sie erneut Vorwürfe gegen Matthias R. Nach dem Tod ihres Lieblingspferdes habe sie sich von ihm im Stich gelassen gefühlt, obwohl sie ihn um Unterstützung gebeten habe. Er habe damals auf seine Arbeit verwiesen, so ihre Darstellung.


Die Nachrichten wurden während einer Autofahrt aufgenommen, in der sie hörbar aufgebracht und wiederholt verärgert spricht.

Autor: Nadine B. Aktualisiert von: Nadine B. Ort: Güstrow
Erstellt: 26.06.2026 · 13:05 Aktualisiert: 28.06.2026 · 09:21
13:07 26.06.
Bestätigt

Gina H. in Geldnot: Dauerauftrag geplatzt

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Nachricht vom 13. Juni 2024 informiert Gina H. ihren damaligen Partner Matthias R. darüber, dass eine Abbuchung nicht durchgeführt werden konnte, weil ihr Konto nicht ausreichend gedeckt gewesen sei. Ein Dauerauftrag über 130 Euro sei dadurch ausgefallen, verbunden mit einer eingegangenen Mahnung.


Sichtlich verärgert reagiert sie auf die Situation und macht deutlich, dass ihr nun genau dieser Betrag fehle, um eine offene Forderung zu begleichen. Sie kündigt an, den Zahlungstermin nach hinten verschieben und den Gläubiger per E-Mail um eine kurze Fristverlängerung bitten zu müssen.

Autor: Nadine B. Aktualisiert von: Nadine B. Ort: Güstrow
Erstellt: 26.06.2026 · 13:07 Aktualisiert: 28.06.2026 · 09:21
13:10 26.06.
Bestätigt

Konflikt über Pferdekosten spitzt sich zu

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Im weiteren Verlauf der Sprachnachrichten kommt es zu einer deutlichen Zuspitzung des Streits über die finanziellen Belastungen durch die Pferde von Gina H.


Sie kündigt an, künftig nicht mehr zum Training zu fahren, und verweist darauf, dass das Pferd „Cleo“ ohne regelmäßige Betreuung vernachlässigt werde und gegebenenfalls verkauft werden müsse. Hintergrund seien nach ihrer Darstellung auch Hinweise ihres Partners, das Training einzuschränken.


Matthias R. hält dem eine Kostenaufstellung entgegen und weist auf laufende Ausgaben von mehreren hundert Euro für Futter und Training innerhalb von rund sechs Wochen hin. Er stellt die Frage, wie diese Belastungen dauerhaft getragen werden sollen.


Ungeachtet der angespannten finanziellen Situation schließt Gina H. wenige Tage später eine neue Tierversicherung ab und informiert ihren Partner anschließend per Sprachnachricht über die anfallenden Beiträge.

Autor: Nadine B. Aktualisiert von: Nadine B. Ort: Güstrow
Erstellt: 26.06.2026 · 13:10 Aktualisiert: 28.06.2026 · 09:21
13:12 26.06.
Bestätigt

Kontrolle im Alltag

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Nachrichten aus dem September 2024 geben Einblick in den Umgang zwischen Gina H. und Matthias R. Dabei wird deutlich, dass sie dessen Tagesabläufe wiederholt nachverfolgt und hinterfragt.


Als Matthias R. mitteilt, er fahre zu einer Baustelle nach Rostock, reagiert sie am folgenden Morgen mit der Feststellung, er hätte zu diesem Zeitpunkt bereits vor Ort sein müssen.


In einer weiteren Nachricht erhebt sie Vorwürfe im Zusammenhang mit Ausgaben an einer Tankstelle. Während er dies bestreitet, hält Gina H. an ihrer Darstellung fest und verweist darauf, er sei angeblich gesehen worden.

Autor: Nadine B. Aktualisiert von: Nadine B. Ort: Güstrow
Erstellt: 26.06.2026 · 13:12 Aktualisiert: 28.06.2026 · 09:21
13:14 26.06.
Bestätigt

Finanzielle Belastungen als wiederkehrender Konflikt

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Die im Gericht abgespielten Sprachnachrichten verdeutlichen, dass finanzielle Schwierigkeiten zwischen Gina H. und Matthias R. wiederholt zu Spannungen führten.


Am 10. Oktober 2024 berichtet Matthias R. von einem stark eingeschränkten Kontostand. Wenig später meldet sich auch Gina H. mit Verweis auf eine offene Rechnung, deren Abbuchung bevorstehe, obwohl das Konto kaum gedeckt sei.

Autor: Nadine B. Aktualisiert von: Nadine B. Ort: Güstrow
Erstellt: 26.06.2026 · 13:14 Aktualisiert: 28.06.2026 · 09:21
13:16 26.06.
Bestätigt

Finanzielle Spannungen und Vorwürfe im November 2024

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Im November 2024 setzen sich die Auseinandersetzungen in mehreren Sprachnachrichten fort. Gina H. schildert erneut eine angespannte finanzielle Lage und berichtet von einem niedrigen Kontostand, während gleichzeitig offene Zahlungsverpflichtungen bestehen.


Im selben Zusammenhang macht sie ihrem Partner Vorwürfe im Hinblick auf die Kosten für die Pferde. Sie gibt an, die laufenden Ausgaben weitgehend selbst getragen zu haben und sich dabei finanziell belastet zu fühlen.


Zuvor hatte Matthias R. seinerseits in einer Nachricht kritisiert, sie unterstelle ihm wiederholt ein schlechtes Verhalten gegenüber dem gemeinsamen Sohn und greife stark in seinen Alltag ein.

Autor: Nadine B. Aktualisiert von: Nadine B. Ort: Güstrow
Erstellt: 26.06.2026 · 13:16 Aktualisiert: 28.06.2026 · 09:21
13:17 26.06.
Bestätigt

Vorwurf zu Ausgaben und finanzieller Verantwortung

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Am selben Tag reagiert Fabians Vater in einer Nachricht auf den anhaltenden Streit um Geld. Darin kritisiert er das Ausgabeverhalten der Angeklagten und verweist darauf, dass aus seiner Sicht zwar ausreichend Geld ausgegeben werde, jedoch die Frage nach der Finanzierung und Verantwortung dafür unbeachtet bleibe.

Autor: Nadine B. Aktualisiert von: Nadine B. Ort: Güstrow
Erstellt: 26.06.2026 · 13:17 Aktualisiert: 28.06.2026 · 09:21
13:20 26.06.
Bestätigt

Belastung durch Alkoholkonsum im Fokus der Nachrichten

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In weiteren Nachrichten äußert Gina H. ihre Reaktion auf den Alkoholkonsum von Fabians Vater. Sie beschreibt, dass dieses Thema bei ihr starke emotionale Reaktionen auslöse.


Insbesondere in Situationen, in denen sie nicht anwesend sei, spreche sie von innerer Anspannung bis hin zu ausgeprägter Angst und Panik. In ihrer Darstellung sei dies für sie schwer zu kontrollieren.

Autor: Nadine B. Aktualisiert von: Nadine B. Ort: Güstrow
Erstellt: 26.06.2026 · 13:20 Aktualisiert: 28.06.2026 · 09:21
13:22 26.06.
Bestätigt

Sorge vor Untreue im Streit thematisiert

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In einer weiteren Nachricht im Verlauf des Streits äußert Gina H. ihre Bedenken gegenüber den abendlichen Ausgehplänen von Fabians Vater. Sie erklärt, dass sie nicht wolle, dass er zum Trinken gehe, da sie dabei Unsicherheit und Angst vor möglicher Untreue empfinde.

Autor: Nadine B. Aktualisiert von: Nadine B. Ort: Güstrow
Erstellt: 26.06.2026 · 13:22 Aktualisiert: 28.06.2026 · 09:21
13:37 26.06.
Breaking

☀️ Damit endet der 15. Prozesstag.

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Richter Schütt hat die heutige Verhandlung beendet. Damit schließen auch wir unseren Live-Ticker für den heutigen Prozesstag.


Weiter geht es am Mittwoch, den 01.07.2026, um 9:30 Uhr. Wie gewohnt begleiten wir auch den nächsten Verhandlungstag wieder live und informieren euch fortlaufend über alle wichtigen Entwicklungen, Aussagen und Entscheidungen.


Eure Meinung ist uns wichtig! Unseren Live-Ticker entwickeln wir ständig weiter. Deshalb freuen wir uns über eure Wünsche, Verbesserungsvorschläge oder Anregungen.


Schreibt uns gerne an: anregung@bamberg24.tv


Vielen Dank, dass ihr den heutigen Prozesstag gemeinsam mit uns verfolgt habt.


Eure Unterstützung, euer Vertrauen und euer Interesse bedeuten uns sehr viel.

Wir wünschen euch jetzt einen schönen Tag. Passt bei den hohen Temperaturen gut auf euch auf, trinkt ausreichend und bleibt gesund.


Bis Mittwoch um 9:30 Uhr!

Autor: Sascha Kunhart Aktualisiert von: Sascha Kunhart Ort: Bamberg
Erstellt: 26.06.2026 · 13:37 Aktualisiert: 28.06.2026 · 09:21