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02.07.2026

109 Updates chronologisch sortiert · 09:09 bis 15:19 Uhr.

09:09 02.07.
Bestätigt

☀️ Guten Morgen aus der Redaktion!

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Heute ist es wieder so weit: Ab 9:50 Uhr begleiten wir für euch den nächsten Prozesstag im Fall Fabian mit unserem kostenlosen Live-Ticker.


Wie gewohnt halten wir euch in Echtzeit über alle wichtigen Entwicklungen, Zeugenaussagen und Entscheidungen auf dem Laufenden.


🕘 Los geht's um 9:30 Uhr!


Wir freuen uns, wenn ihr wieder mit dabei seid. Vielen Dank für eure Unterstützung und euer Vertrauen. 💙

Autor: Sascha Kunhart Aktualisiert von: Sascha Kunhart Ort: Güstrow
Erstellt: 02.07.2026 · 09:09 Aktualisiert: 06.07.2026 · 19:48
09:40 02.07.
Bestätigt

Fall Fabian: Richter eröffnet den 17. Verhandlungstag

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Der 17. Verhandlungstag im Fall Fabian hat begonnen. Sämtliche Prozessbeteiligten sind anwesend. Mit wenigen Minuten Verspätung eröffnet der Vorsitzende Richter Holger Schütt die Sitzung. Die Angeklagte Gina H. wird mit Fußfesseln in den Gerichtssaal geführt und verdeckt ihr Gesicht – wie bereits an den vorherigen Verhandlungstagen – mit einer roten Mappe. Anschließend nimmt sie zwischen ihren beiden Verteidigern Platz.

Autor: Nadine B. Aktualisiert von: Nadine B. Ort: Güstrow
Erstellt: 02.07.2026 · 09:40 Aktualisiert: 06.07.2026 · 19:48
09:41 02.07.
Bestätigt

Verteidigung erhebt zu Prozessbeginn Einwand

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Zu Beginn des 17. Verhandlungstags erhebt Verteidiger Andreas Ohm Einwände. Er macht das Gericht darauf aufmerksam, dass mehrere der für den heutigen Sitzungstag geladenen Zeuginnen bereits frühere Verhandlungen als Zuschauerinnen verfolgt haben sollen.


Im Anschluss wird die erste Zeugin in den Gerichtssaal gebeten.

Autor: Nadine B. Aktualisiert von: Nadine B. Ort: Güstrow
Erstellt: 02.07.2026 · 09:41 Aktualisiert: 06.07.2026 · 19:48
09:43 02.07.
Bestätigt

Trotz Geburtstag: Fabians Mutter im Gerichtssaal

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Fabians Mutter Dorina L. hat heute Geburtstag. Dennoch nimmt sie wie an jedem Verhandlungstag im Gerichtssaal Platz. Aufrecht sitzend und mit geradem Blick nach vorn verfolgt sie die Verhandlung, direkt gegenüber der Angeklagten.

Autor: Nadine B. Aktualisiert von: Nadine B. Ort: Güstrow
Erstellt: 02.07.2026 · 09:43 Aktualisiert: 06.07.2026 · 19:48
09:45 02.07.
Bestätigt

Erste Zeugin erneut vor Gericht befragt

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Mit Liane W. nimmt die erste Zeugin des Verhandlungstags im Zeugenstand Platz. Sie war bereits am 3. Dezember 2025 von der Polizei vernommen worden. Im Prozess möchte das Gericht ihre damaligen Angaben nun vertiefen.


Die Zeugin erklärt, die Angeklagte Gina H. aus dem gemeinsamen Wohnort zu kennen. Ihr Sohn habe sich häufiger auf deren Grundstück aufgehalten, zudem habe man sich gelegentlich über den Gartenzaun unterhalten. Das Verhältnis sei rein nachbarschaftlich gewesen.


Im Verlauf der Befragung fällt es der Zeugin jedoch schwer, sich an den genauen Zeitraum der geschilderten Ereignisse zu erinnern. Der Vorsitzende Richter fordert sie daraufhin auf, ihre Aussagen möglichst konkret zu machen und erklärt, man wolle ihr die Informationen nicht „aus der Nase ziehen“ müssen.

Autor: Nadine B. Aktualisiert von: Nadine B. Ort: Güstrow
Erstellt: 02.07.2026 · 09:45 Aktualisiert: 06.07.2026 · 19:48
09:48 02.07.
Bestätigt

Richter hakt bei Zeugenaussage mehrfach nach

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Im Verlauf ihrer Aussage kann sich die Zeugin an mehrere Ereignisse nach eigenen Angaben nicht mehr genau erinnern. Auf die Nachfragen des Vorsitzenden Richters reagiert sie häufig mit kurzen Antworten und wirkt insgesamt zurückhaltend. Der Richter hakt mehrfach nach, um die Angaben weiter zu präzisieren.

Autor: Nadine B. Aktualisiert von: Nadine B. Ort: Güstrow
Erstellt: 02.07.2026 · 09:48 Aktualisiert: 06.07.2026 · 19:48
09:52 02.07.
Bestätigt

Zeugin schildert Verhalten der Angeklagten im Alltag

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Die Zeugin berichtet, Gina H. habe ihr gegenüber einmal geäußert, dass bei ihr „im Kopf alles durcheinander“ sei. Im täglichen Umgang habe sie davon jedoch kaum etwas bemerkt.


Nach ihrer Wahrnehmung sei die Angeklagte allerdings häufiger laut geworden, wenn sie mit Fabian oder J. unzufrieden gewesen sei. Körperliche Übergriffe habe sie hingegen nicht beobachtet.


Da sich die Zeugin an zahlreiche Einzelheiten nicht mehr erinnern kann, hält ihr der Vorsitzende Richter Holger Schütt mehrere Passagen aus ihrer früheren polizeilichen Vernehmung vor.

Autor: Nadine B. Aktualisiert von: Nadine B. Ort: Güstrow
Erstellt: 02.07.2026 · 09:52 Aktualisiert: 06.07.2026 · 19:48
09:55 02.07.
Bestätigt

Zeugin beschreibt Bruch im Kontakt zur Angeklagten

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Die Zeugin schildert, dass es im September 2025 zu einem Streit mit Gina H. gekommen sei, nach dem sie den Kontakt abgebrochen habe.


Auslöser sei gewesen, dass sich Gina H. bei ihr gemeldet habe, weil sie den Kontakt zwischen ihr und Matthias R. über Facebook nicht akzeptiere. Während dieser Schilderung reagiert die Angeklagte mit Kopfschütteln.


Im weiteren Verlauf erklärt die Zeugin, sie habe Gina H. damals vorgehalten, sich stärker um ihre Pferde als um ihren Sohn zu kümmern. Auch darauf reagiert die Angeklagte mit deutlichem Kopfschütteln und wendet den Blick anschließend mit einem angespannten, fast ungläubigen Lächeln ihren Unterlagen auf dem Tisch zu.

Autor: Nadine B. Aktualisiert von: Nadine B. Ort: Güstrow
Erstellt: 02.07.2026 · 09:55 Aktualisiert: 06.07.2026 · 19:48
10:01 02.07.
Bestätigt

Nachbarin schildert belastende Worte der Angeklagten

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Nach Angaben der ehemaligen Nachbarin habe Gina H. gegenüber Fabian wiederholt scharf reagiert. Sie berichtet, die Angeklagte habe häufiger geschimpft und dabei auch abwertende Bemerkungen gemacht.


So habe sie Fabian etwa aufgefordert, abzunehmen, und ihn als „dick“ bezeichnet, so die Zeugin.

Autor: Nadine B. Aktualisiert von: Nadine B. Ort: Güstrow
Erstellt: 02.07.2026 · 10:01 Aktualisiert: 06.07.2026 · 19:48
10:08 02.07.
Bestätigt

Ehemalige Nachbarin äußert Zweifel an Angaben zu Klein Upahl

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Die ehemalige Nachbarin berichtet im Prozess, sie habe zuvor keinen Bezug der Angeklagten Gina H. zum Ort Klein Upahl wahrgenommen.


Auf Nachfrage des Vorsitzenden Richters erklärt sie, ihr sei erst später bekannt geworden, dass H. dort spazieren gegangen sein soll. Damals habe sie sich lediglich gefragt, seit wann man in diesem Gebiet überhaupt spazieren gehe.


Während ihrer Nachbarschaft habe sie Gina H. ausschließlich in Reimershagen gesehen – dort sei diese mit Hund und Kind unterwegs gewesen, nicht jedoch in Klein Upahl.

Auf weitere Nachfrage bestätigt die Zeugin, dass ihr der Ort in diesem Zusammenhang ungewöhnlich erschienen sei.


Die Angeklagte hatte zuvor angegeben, den Leichnam Fabians zufällig bei einem Spaziergang an einem Tümpel bei Klein Upahl entdeckt zu haben.

Autor: Nadine B. Aktualisiert von: Nadine B. Ort: Güstrow
Erstellt: 02.07.2026 · 10:08 Aktualisiert: 06.07.2026 · 19:48
10:14 02.07.
Bestätigt

Tochter der Zeugin während Verhandlung im Zuschauerraum

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Nachfrage der Nebenklage berichtet die Zeugin, dass ihre heute 25-jährige Tochter im September 2025 eine Freundschaftsanfrage von Matthias R. über Facebook erhalten habe.


Ob diese tatsächlich angenommen wurde, könne sie nicht sagen. Sie weist zudem darauf hin, dass ihre Tochter an diesem Verhandlungstag im Zuschauerbereich des Gerichtssaals anwesend ist.

Autor: Nadine B. Aktualisiert von: Nadine B. Ort: Güstrow
Erstellt: 02.07.2026 · 10:14 Aktualisiert: 06.07.2026 · 19:48
10:16 02.07.
Bestätigt

Weitere Nachbarin schildert langjährigen Kontakt zur Angeklagten

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Als weitere Zeugin wird Sandra H. vernommen. Die 46-Jährige lebt in Reimershagen und arbeitet dort als Servicekraft in einer Rehabilitationsklinik. Nach eigenen Angaben kennt sie die Angeklagte Gina H. bereits seit deren Kindheit.


Später, als beide wieder im selben Ort wohnten, habe sich der Kontakt zunehmend vertieft. Man sei regelmäßig gemeinsam spazieren gegangen, so die Zeugin.


Gina H. sei ihr und ihrer Tochter gegenüber durchweg freundlich begegnet – bis zu dem Zeitpunkt, an dem Fabian als vermisst gemeldet worden sei.

Autor: Nadine B. Aktualisiert von: Nadine B. Ort: Güstrow
Erstellt: 02.07.2026 · 10:16 Aktualisiert: 06.07.2026 · 19:48
10:24 02.07.
Bestätigt

Zeugin beschreibt spielende Kinder in Reimershagen

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Sie berichtet, sie habe Fabian in den Sommerferien häufig in Reimershagen gesehen. Zusammen mit ihrem eigenen Sohn habe er sich am Stall und auf den umliegenden Wiesen aufgehalten und dort gespielt.


Nach ihrer Einschätzung sei das alltägliche Geschehen unauffällig gewesen. Gelegentliche Spannungen zwischen den Jungen habe es zwar gegeben, die jedoch meist in kurzen Ermahnungen durch die Angeklagte gemündet hätten, wenn diese eingegriffen habe.

Autor: Nadine B. Aktualisiert von: Nadine B. Ort: Güstrow
Erstellt: 02.07.2026 · 10:24 Aktualisiert: 06.07.2026 · 19:48
10:28 02.07.
Bestätigt

Zeugin erinnert sich an Gespräch über familiäre Besuchsregelung

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Die Zeugin schildert ein früheres Gespräch mit der Angeklagten Gina H., in dem es um den Kontakt und die Besuchssituation Fabians gegangen sei. Nach deren Angaben habe der Junge nur noch dann Zeit im Haushalt verbringen wollen, wenn eine weitere Person, von ihr als „Adi“ bezeichnet , nicht anwesend gewesen sei.


Zur Begründung habe Gina H. auf eine beobachtete Konfliktsituation verwiesen, bei der es nach ihrer Darstellung zu körperlicher Gewalt gekommen sein soll. Die Zeugin erklärt, sie habe diese Angaben lediglich zur Kenntnis genommen, ohne nähere Nachfragen zu stellen oder deren Richtigkeit bewerten zu können.

Autor: Nadine B. Aktualisiert von: Nadine B. Ort: Güstrow
Erstellt: 02.07.2026 · 10:28 Aktualisiert: 06.07.2026 · 19:48
10:31 02.07.
Bestätigt

Sandra H. berichtet von emotionalem Gespräch nach Trennung

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Durch die Trennung von Matthias R. habe die Zeugin Sandra H. von Suizidversuchen der Angeklagten erfahren. Sie schildert, die Nachricht habe sie sehr betroffen gemacht.


Im Anschluss habe sie die Angeklagte umarmt und versucht, ihr in dem Gespräch Mut zuzusprechen. Dabei habe sie betont, dass sich niemand wegen einer Beziehung das Leben nehmen müsse.


Die Zeugin beschreibt die Angeklagte in dieser Situation als stark belastet und emotional instabil. Beide Frauen hätten während des Gesprächs geweint. Zudem habe sie der Angeklagten geraten, professionelle Unterstützung in Anspruch zu nehmen, und ihr eine psychiatrische Behandlung nahegelegt.

Autor: Nadine B. Aktualisiert von: Nadine B. Ort: Güstrow
Erstellt: 02.07.2026 · 10:31 Aktualisiert: 06.07.2026 · 19:48
10:35 02.07.
Bestätigt

Vorfall bei Betreuung führt zu Vertrauensverlust

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Sandra H. berichtet von einem Ereignis, das sich vor rund zwei Jahren zugetragen habe. Demnach habe die Angeklagte Gina H. zugesagt, auf das Kind einer Nachbarin aufzupassen, sei in dieser Zeit jedoch zum Einkaufen gegangen. In dieser Abwesenheit sei das Kind in einen Teich geraten.


Nach diesem Vorfall habe sie für sich entschieden, ihre eigene Tochter nicht mehr unbeaufsichtigt mit dem Sohn der Angeklagten zusammen sein zu lassen. Für sie sei entscheidend, dass eine Betreuungsperson tatsächlich anwesend bleibe, wenn Verantwortung für ein Kind übernommen werde.

Autor: Nadine B. Aktualisiert von: Nadine B. Ort: Güstrow
Erstellt: 02.07.2026 · 10:35 Aktualisiert: 06.07.2026 · 19:48
10:36 02.07.
Bestätigt

Keine Wahrnehmung von Aufenthalten der Angeklagten in Klein Upahl

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Die Zeugin erklärt, dass Spaziergänge der Angeklagten Gina H. nach ihrer Erinnerung ausschließlich im Bereich Reimershagen stattgefunden hätten. Einen Bezug zu Klein Upahl habe sie dabei nie festgestellt.


Sie selbst habe familiäre Verbindungen nach Klein Upahl und sei dort regelmäßig unterwegs. Nach ihrer Wahrnehmung habe sie die Angeklagte in diesem Ort jedoch nie gesehen. Auch winterliche Aktivitäten wie Schlittenfahren habe sie dort nicht beobachtet.

Autor: Nadine B. Aktualisiert von: Nadine B. Ort: Güstrow
Erstellt: 02.07.2026 · 10:36 Aktualisiert: 06.07.2026 · 19:48
10:38 02.07.
Bestätigt

Keine Hinweise auf Jagdbezug im Umfeld der Angeklagten

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Die Zeugin erklärt, der Tümpel, an dem Fabian später gefunden worden sei, sei ihr vor der Tat nicht besonders aufgefallen. Die Bezeichnung „Schweinesuhle“ sei ihr bis dahin nicht geläufig gewesen.


Einen Bezug der Angeklagten Gina H. zur Jagd habe sie nach ihrer Wahrnehmung ebenfalls nicht feststellen können. Zwar sei deren Großvater früher regelmäßig zur Jagd gegangen, die Enkelinnen seien dabei jedoch nach ihrem Kenntnisstand nicht beteiligt gewesen.

Autor: Nadine B. Aktualisiert von: Nadine B. Ort: Güstrow
Erstellt: 02.07.2026 · 10:38 Aktualisiert: 06.07.2026 · 19:48
10:41 02.07.
Bestätigt

Erster Gedanke der Zeugin: Verbindung zur Angeklagten

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Der Vorsitzende Richter Holger Schütt fragt die Zeugin, ob sie sich nach dem Verschwinden Fabians eigene Gedanken zum möglichen Ablauf gemacht habe.


Sandra H. erklärt, dass sie am Abend der Facebook-Meldung über das Vermissen des Jungen unmittelbar an die Angeklagte Gina H. gedacht habe. Der Eindruck sei für sie sehr belastend gewesen.


Gleichzeitig betont sie, dass sie zu diesem Zeitpunkt nicht von einem Tötungsdelikt ausgegangen sei. Vielmehr habe sie angenommen, Fabian könne sich bei der Angeklagten in deren Wohnung aufhalten.


Hintergrund ihrer Überlegungen seien die damalige emotionale Ausnahmesituation und die bekannten Suizidversuche der Angeklagten nach der Trennung gewesen. Die Zeugin beschreibt diese Zeit rückblickend als sehr belastend.

Autor: Nadine B. Aktualisiert von: Nadine B. Ort: Güstrow
Erstellt: 02.07.2026 · 10:41 Aktualisiert: 06.07.2026 · 19:48
10:42 02.07.
Bestätigt

Normaler Ablauf trotz Vermisstenmeldung

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Nachbarin schildert, dass Gina H. auch in den Tagen nach Fabians Verschwinden ihren üblichen Tätigkeiten nachgegangen sei. Zusammen mit Olaf K. habe sie sich weiterhin um die Pferde sowie um Arbeiten rund um Haus und Grundstück gekümmert.


Die Zeugin erklärt, sie habe dieses Verhalten irritiert wahrgenommen. Aus ihrer Sicht habe es ungewöhnlich gewirkt, dass der Alltag äußerlich unverändert weitergelaufen sei, obwohl die Vermisstenlage bereits bekannt gewesen sei.

Autor: Nadine B. Aktualisiert von: Nadine B. Ort: Güstrow
Erstellt: 02.07.2026 · 10:42 Aktualisiert: 06.07.2026 · 19:48
10:45 02.07.
Bestätigt

Emotionale Zeit während der Suche nach Fabian

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Die Zeugin berichtet von einem Treffen mit Gina H. am 12. Oktober, als Fabian noch als vermisst galt. Nach ihren Angaben habe sich die Angeklagte dabei äußerlich unauffällig verhalten.


Für sie selbst sei die Situation jedoch sehr belastend gewesen. Sie habe kaum schlafen können, stark geraucht und den Blick immer wieder auf das Haus gerichtet. Die Gesamtlage habe sie damals sehr verunsichert und überfordert.

Autor: Nadine B. Aktualisiert von: Nadine B. Ort: Güstrow
Erstellt: 02.07.2026 · 10:45 Aktualisiert: 06.07.2026 · 19:48
10:46 02.07.
Bestätigt

Begegnung nach Leichenfund wirkt kühl und angespannt

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Nach dem Auffinden des Leichnams habe die Angeklagte Gina H. erneut das Gespräch mit der Nachbarin am Gartenzaun gesucht. Die Zeugin beschreibt die Begegnung jedoch als distanziert und ungewohnt kühl im Vergleich zu früheren Gesprächen.


Auf ihre Nachfragen habe Gina H. geantwortet, sie solle sich „in ihre Lage hineinversetzen“. Zudem habe sie erklärt, sie sei im Rahmen eines Spaziergangs in der Gegend von Klein Upahl auf Fabian gestoßen.


Die Zeugin berichtet, diese Angaben hätten sie stark getroffen und schockiert. Zwar habe die Angeklagte müde gewirkt und auffällige Augenringe gehabt, das Gespräch sei aus ihrer Sicht jedoch nicht mehr von Vertrautheit geprägt gewesen.

Autor: Nadine B. Aktualisiert von: Nadine B. Ort: Güstrow
Erstellt: 02.07.2026 · 10:46 Aktualisiert: 06.07.2026 · 19:48
10:50 02.07.
Bestätigt

Nachbarin spricht von unguten Gefühlen seit dem Verschwinden

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Der Vorsitzende Richter Holger Schütt befragt die Zeugin zu einem Gespräch am Gartenzaun wenige Tage nach dem Auffinden des Leichnams.


Die Zeugin erklärt, sie habe in dieser Situation den Eindruck gewonnen, dass die Angeklagte in den Geschehnissen eine Rolle gespielt haben könnte. Bereits seit dem Verschwinden Fabians habe sie ein ungutes Gefühl gehabt.


Gleichzeitig betont sie, dass sie zunächst gehofft habe, der Junge sei lediglich an einem anderen Ort und wohlauf gewesen.

Autor: Nadine B. Aktualisiert von: Nadine B. Ort: Güstrow
Erstellt: 02.07.2026 · 10:50 Aktualisiert: 06.07.2026 · 19:48
10:51 02.07.
Bestätigt

Polizeipräsenz im Umfeld der Angeklagten thematisiert

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Die Zeugin schildert, Gina H. habe ihr gegenüber angegeben, unter polizeilichem Schutz zu stehen.


Im Umfeld des Hauses habe es demnach wiederholt Situationen gegeben, in denen sich Personen dort aufgehalten hätten. In einzelnen Fällen habe die Angeklagte selbst die Polizei verständigt. Nach dem Eintreffen der Einsatzkräfte hätten sich die Personen jeweils entfernt.

Autor: Nadine B. Aktualisiert von: Nadine B. Ort: Güstrow
Erstellt: 02.07.2026 · 10:51 Aktualisiert: 06.07.2026 · 19:48
10:53 02.07.
Bestätigt

Einsatz von Suchhunden in Reimershagen im Blick der Zeugin

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Nachfrage des Vorsitzenden Richters erinnert sich die Nachbarin an den 13. Oktober. An diesem Tag seien in Reimershagen zivile Polizeikräfte sowie Suchhunde im Einsatz gewesen.


Zudem berichtet sie, sie habe beobachtet, wie Gina H. aus Richtung Krakow zurückgekommen sei und sie dabei ungewöhnlich begrüßt habe. Ob die Angeklagte ihr Grundstück bereits am Vortag, dem 12. Oktober, verlassen habe, könne sie nicht sicher sagen.

Autor: Nadine B. Aktualisiert von: Nadine B. Ort: Güstrow
Erstellt: 02.07.2026 · 10:53 Aktualisiert: 06.07.2026 · 19:48
10:54 02.07.
Bestätigt

Interesse am Fall führt zu Besuch auf dem Grundstück der Zeugin

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Der Vorsitzende Richter spricht zwei Personen an, die sich nach dem Auffinden des Leichnams auf dem Grundstück der Zeugin aufgehalten haben sollen, darunter eine Frau namens Raffaela sowie ein Journalist.


Die Zeugin erklärt, die beiden hätten sich für das Geschehen interessiert. Von ihrem Garten aus sei der Eingangsbereich sowie die Pferdekoppel der Angeklagten gut einsehbar gewesen.


Sie ergänzt, möglicherweise hätten die Besucher ähnliche Vermutungen gehabt wie sie selbst.

Autor: Nadine B. Aktualisiert von: Nadine B. Ort: Güstrow
Erstellt: 02.07.2026 · 10:54 Aktualisiert: 06.07.2026 · 19:48
10:55 02.07.
Bestätigt

Zeugin beschreibt Gespräch am Gartenzaun nach Beobachtung von Besuchern

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Die Zeugin berichtet, dass Gina H. bemerkt habe, wie sich eine Frau namens Raffaela sowie ein Journalist im Bereich ihres Grundstücks aufgehalten hätten.


Daraufhin sei die Angeklagte an den Gartenzaun gekommen und habe nach dem Grund für deren Anwesenheit gefragt. Zudem habe sie sich erkundigt, weshalb die beiden wiederholt in der Umgebung zu sehen seien.

Autor: Nadine B. Aktualisiert von: Nadine B. Ort: Güstrow
Erstellt: 02.07.2026 · 10:55 Aktualisiert: 06.07.2026 · 19:48
10:57 02.07.
Bestätigt

Zurückhaltung gegenüber Pressevertretern im Prozess

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Zum Abschluss der Befragung erkundigt sich der Vorsitzende Richter Holger Schütt nach einem anwesenden Journalisten, der das Verfahren für die Presse verfolgt.


Auf die Frage, ob es jemals zu einem Interview gekommen sei, antwortet die Zeugin knapp, sie habe keine Gespräche mit Medienvertretern geführt und werde sich auch künftig nicht dazu äußern.

Autor: Nadine B. Aktualisiert von: Nadine B. Ort: Güstrow
Erstellt: 02.07.2026 · 10:57 Aktualisiert: 06.07.2026 · 19:48
10:58 02.07.
Bestätigt

Nachbarin berichtet von lautstarken Auseinandersetzungen

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Nach Abschluss der Befragung durch den Vorsitzenden Richter übernimmt Oberstaatsanwalt Oliver Schley die weitere Vernehmung der Zeugin.


Diese schildert, dass sie zwischen Gina H. und Matthias R. wiederholt lautstarke Auseinandersetzungen wahrgenommen habe. Dabei habe sie nach eigener Erinnerung vor allem die Stimme der Angeklagten gehört.


Teilweise seien die Streitigkeiten so intensiv gewesen, dass sie sich gemeinsam mit ihrer Tochter aus der Situation zurückgezogen habe. Inhaltlich habe es dabei häufig um finanzielle Fragen, die berufliche Situation von Matthias R. sowie um Vorwürfe hinsichtlich mangelnder Zeit gegangen. Zudem habe Gina H. nach ihrer Wahrnehmung gefordert, dass er seine Arbeitsstelle aufgebe.

Autor: Nadine B. Aktualisiert von: Nadine B. Ort: Güstrow
Erstellt: 02.07.2026 · 10:58 Aktualisiert: 06.07.2026 · 19:48
11:00 02.07.
Bestätigt

Keine eigenen Beobachtungen zu Gewaltvorwürfen

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Die Zeugin betont, körperliche Auseinandersetzungen zwischen Gina H. und Matthias R. habe sie nie selbst wahrgenommen.


Allerdings habe ihr die Angeklagte einmal von einem Vorfall berichtet, bei dem die genannte Person „Adi“ sie geschlagen haben soll und Fabian dies mitbekommen habe. Eigene Beobachtungen zu

diesem Vorwurf gebe es jedoch nicht.


In Erinnerung geblieben sei ihr zudem eine Verletzung bei Gina H., konkret ein gebrochener Arm. Nach ihrer Einschätzung habe es sich dabei jedoch um die Folge eines Reitunfalls gehandelt.

Autor: Nadine B. Aktualisiert von: Nadine B. Ort: Güstrow
Erstellt: 02.07.2026 · 11:00 Aktualisiert: 06.07.2026 · 19:48
11:01 02.07.
Bestätigt

Gespräch am Gartenzaun sorgt bei Zeugin für Unbehagen

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Auf Nachfrage der Nebenklagevertreterin Christina Habetha berichtet die Zeugin von einem Gespräch am Gartenzaun nach dem Auffinden des Leichnams.


Demnach habe Gina H. sie gebeten, sich in ihre Situation hineinzuversetzen. Die Zeugin schildert die Angeklagte als sichtlich angespannt und emotional belastet.


Gleichzeitig beschreibt sie, dass sie selbst die Situation als unangenehm empfunden habe und sich innerlich distanziert habe. Ein ungutes Gefühl habe sie dazu veranlasst, auf Abstand zu gehen.

Autor: Nadine B. Aktualisiert von: Nadine B. Ort: Güstrow
Erstellt: 02.07.2026 · 11:01 Aktualisiert: 06.07.2026 · 19:48
11:03 02.07.
Bestätigt

Fragen zu Freizeitaktivitäten in Klein Upahl im Fokus

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Im weiteren Verlauf der Befragung wird erneut der Ort Klein Upahl thematisiert. Die Nebenklagevertreterin Christina Habetha fragt die Zeugin, wo dort aus ihrer Sicht überhaupt Möglichkeiten zum Schlittenfahren bestünden.


Die Zeugin erklärt, lediglich ein kleiner Hügel in der Nähe eines Turms komme dafür in Betracht. Im Vergleich dazu gebe es in Reimershagen kaum geeignete Geländeformen zum Rodeln.


Regelmäßige Aktivitäten der Angeklagten Gina H. in Klein Upahl, etwa Kutschfahrten oder ähnliche Unternehmungen, habe sie nach eigener Aussage nicht wahrgenommen.

Autor: Nadine B. Aktualisiert von: Nadine B. Ort: Güstrow
Erstellt: 02.07.2026 · 11:03 Aktualisiert: 06.07.2026 · 19:48
11:06 02.07.
Bestätigt

Unterschiedliche Besucher im dörflichen Umfeld wahrgenommen

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Verteidiger Thomas Löcker spricht im Rahmen der Befragung Hinweise anderer Zeugen auf häufig wechselnde männliche Besucher bei Gina H. an. Die Nachbarin bestätigt, dass ihr entsprechende Beobachtungen ebenfalls aufgefallen seien.


Sie erklärt, dass solche Kontakte in einem dörflichen Umfeld eher wahrgenommen würden. Nach ihrer Darstellung habe es wiederholt unterschiedliche männliche Besucher gegeben, ohne dass sie dies als außergewöhnlich eingeordnet habe.


Zugleich stellt die Zeugin klar, dass sie die zuvor genannten hohen Zahlen in dieser Form nicht bestätigen könne.

Autor: Nadine B. Aktualisiert von: Nadine B. Ort: Güstrow
Erstellt: 02.07.2026 · 11:06 Aktualisiert: 06.07.2026 · 19:48
11:07 02.07.
Bestätigt

Kritische Einschätzung zu Social-Media-Inhalten im Prozess

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Die Zeugin berichtet, ihr seien Beiträge der Angeklagten Gina H. in sozialen Netzwerken aufgefallen.


Nach ihrer Einschätzung habe sie bestimmte veröffentlichte Fotos als unpassend empfunden, insbesondere im Hinblick auf deren öffentliche Darstellung. Dabei betont sie, dass es sich um ihre persönliche Bewertung handele.

Autor: Nadine B. Aktualisiert von: Nadine B. Ort: Güstrow
Erstellt: 02.07.2026 · 11:07 Aktualisiert: 06.07.2026 · 19:48
11:08 02.07.
Bestätigt

Diskussion zwischen Richter und Verteidigung über Fotocollage

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Im Verlauf der Vernehmung kommt es zu einer Auseinandersetzung zwischen dem Vorsitzenden Richter Holger Schütt und Verteidiger Thomas Löcker.


Als Löcker eine von der Angeklagten veröffentlichte Fotocollage thematisieren will, weist der Richter darauf hin, dass diese dem Gericht und den übrigen Verfahrensbeteiligten nicht vorliege. Er betont dabei seine Verhandlungsleitung.


Der Verteidiger entgegnet, er habe nicht damit rechnen können, dass die Zeugin das Thema ansprechen würde. In der Folge entwickelt sich zwischen beiden Seiten ein deutlich kontroverser Wortwechsel.

Autor: Nadine B. Aktualisiert von: Sascha Kunhart Ort: Güstrow
Erstellt: 02.07.2026 · 11:08 Aktualisiert: 06.07.2026 · 19:48
11:12 02.07.
Bestätigt

Pause vor der nächsten Aussage

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Die Vernehmung von Sandra H. ist beendet. Nach Abschluss ihrer Aussage verlässt sie den Zeugenstand.


Im Gerichtssaal kehrt nun für kurze Zeit Ruhe ein: Das Verfahren wird für rund zehn Minuten unterbrochen.


Danach soll Katrin L. als nächste Zeugin ihre Aussage machen.

Autor: Sascha Kunhart Aktualisiert von: Sascha Kunhart Ort: Güstrow
Erstellt: 02.07.2026 · 11:12 Aktualisiert: 06.07.2026 · 19:48
11:25 02.07.
Bestätigt

Weitere Nachbarin wird als weitere Zeugin vernommen

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Nach einer kurzen Pause wird die Hauptverhandlung fortgesetzt. Im Anschluss wird die Zeugin Katrin L. in den Gerichtssaal gebeten und über ihre Rechte und Pflichten als Zeugin belehrt.


Die 45-Jährige wohnt in Reimershagen und ist in der Wäscherei eines Pflegeheims der AWO beschäftigt. Nach eigenen Angaben lebte sie über viele Jahre hinweg in direkter Nachbarschaft zur Angeklagten Gina H., da beide Grundstücke unmittelbar aneinandergrenzen.

Autor: Nadine B. Aktualisiert von: Nadine B. Ort: Güstrow
Erstellt: 02.07.2026 · 11:25 Aktualisiert: 06.07.2026 · 19:48
11:27 02.07.
Bestätigt

Zeugin schildert veränderte Eindrücke aus der Nachbarschaft

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Als weitere Nachbarin wird Katrin L. vernommen. Nach ihren Angaben kennt sie die Angeklagte Gina H. bereits seit deren Kindheit. Als Kind habe diese bereits einen sehr bestimmten Charakter gezeigt, was aus damaliger Sicht jedoch unproblematisch gewesen sei.


Im späteren Verlauf habe sich der Eindruck verändert. Die Zeugin berichtet, sie habe zunehmend wechselnde Kontakte im Umfeld der Angeklagten wahrgenommen. Zudem habe sie wiederholt lautstarke Auseinandersetzungen aus dem benachbarten Haus mitbekommen.


Da die Zeugin im Verlauf ihrer Aussage teilweise unsicher wirkt und nach Worten sucht, greift der Vorsitzende Richter Holger Schütt zur Unterstützung auf frühere Angaben aus einer polizeilichen Vernehmung zurück.

Autor: Nadine B. Aktualisiert von: Nadine B. Ort: Güstrow
Erstellt: 02.07.2026 · 11:27 Aktualisiert: 06.07.2026 · 19:48
11:32 02.07.
Bestätigt

Zeugin berichtet von wiederkehrenden Konflikten im Nachbarhaus

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Die Nachbarin schildert, sie habe Matthias R. regelmäßig bei Arbeiten auf dem Grundstück der Angeklagten gesehen. Zu Beginn sei das Verhältnis nach ihrer Wahrnehmung noch unauffällig gewesen.


Im weiteren Verlauf habe sich die Situation jedoch verändert. Sie berichtet von wiederkehrenden, lautstarken Auseinandersetzungen zwischen Gina H. und ihrem Partner, die insbesondere an Wochenenden aufgefallen seien. Dabei habe sie sowohl Vorwürfe als auch widersprüchliche Forderungen wahrgenommen, die vom Nachbargrundstück aus deutlich hörbar gewesen seien.


Während der Aussage reagiert die Angeklagte mit Kopfschütteln und wendet sich leise an ihren Verteidiger Andreas Ohm mit der Bemerkung, die Schilderungen entsprächen nicht ihrer Erinnerung.

Autor: Nadine B. Aktualisiert von: Nadine B. Ort: Güstrow
Erstellt: 02.07.2026 · 11:32 Aktualisiert: 06.07.2026 · 19:48
11:33 02.07.
Bestätigt

Konflikte um Geld und Familie im Fokus der Aussage

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Zeugin schildert, dass finanzielle Themen sowie das Verhältnis zu Angehörigen von Matthias R. nach ihrer Wahrnehmung wiederholt Anlass für Streit gewesen seien. Dabei habe die Angeklagte Gina H. sich abwertend über dessen Familie geäußert. Körperliche Übergriffe habe sie selbst jedoch nicht beobachtet.


Nach der Trennung berichtet die Zeugin zudem von einem Gespräch ihres Ehemannes mit Matthias R. Dieser habe die Angeklagte als stark belastet beschrieben und angeregt, professionelle Unterstützung in Anspruch zu nehmen.


Zudem habe Matthias R. damals erwähnt, dass sich seine Lebenssituation verändert habe und er wieder mehr Zeit für sein privates Umfeld habe, da zuvor berufliche Verpflichtungen seinen Alltag stark bestimmt hätten.

Autor: Nadine B. Aktualisiert von: Nadine B. Ort: Güstrow
Erstellt: 02.07.2026 · 11:33 Aktualisiert: 06.07.2026 · 19:48
11:40 02.07.
Bestätigt

Nachbarin berichtet von häufigen Ermahnungen der Kinder

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Auf Nachfrage des Vorsitzenden Richters berichtet die Nachbarin, sie habe Gina H. häufig gemeinsam mit Fabian und ihrem Sohn erlebt. Nach ihrer Wahrnehmung habe die Angeklagte die beiden Jungen wiederholt laut zurechtgewiesen, sodass dies auch in der Nachbarschaft zu hören gewesen sei. Dabei habe sie auf die Zeugin häufig den Eindruck gemacht, mit der Situation stark belastet zu sein.


Im weiteren Verlauf habe sie Fabian immer seltener in Reimershagen gesehen. Später habe sie aus dem Umfeld des Kindergartens erfahren, dass Gina H. erzählt habe, der Junge wolle nicht mehr kommen, nachdem er eine gewalttätige Auseinandersetzung zwischen ihr und Matthias R. miterlebt haben soll.

Autor: Nadine B. Aktualisiert von: Nadine B. Ort: Güstrow
Erstellt: 02.07.2026 · 11:40 Aktualisiert: 06.07.2026 · 19:48
11:42 02.07.
Bestätigt

Zeugin berichtet von abgebrochenen Kontakten im Umfeld der Angeklagten

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Zeugin erklärt, nach ihrer Wahrnehmung seien zahlreiche Bekanntschaften der Angeklagten im Laufe der Zeit wieder auseinandergegangen.


Sie schildert, dass Kontakte aus ihrer Sicht häufig nur von begrenzter Dauer gewesen seien. Nach dem Ende dieser Beziehungen habe sich Gina H. nach Angaben der Zeugin oftmals negativ über die betreffenden Personen geäußert.


Auch das Verhältnis zwischen ihr und der Angeklagten habe sich verändert. Seit Anfang 2025 habe es nach ihrer Erinnerung keinen persönlichen Austausch und nicht einmal mehr eine gegenseitige Begrüßung gegeben.

Autor: Nadine B. Aktualisiert von: Nadine B. Ort: Güstrow
Erstellt: 02.07.2026 · 11:42 Aktualisiert: 06.07.2026 · 19:48
11:43 02.07.
Bestätigt

Vorfall im Frühjahr 2025 belastet Nachbarschaftsverhältnis

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Die Zeugin erinnert an ein Ereignis Anfang 2025, bei dem ihr damals fünfjähriger Sohn gemeinsam mit dem Sohn der Angeklagten bei dieser gespielt habe. Nach ihrer Darstellung habe sich die Angeklagte kurzfristig mit dem Auto entfernt, ohne die Eltern zuvor darüber zu informieren.


n dieser Zeit sei ihr Sohn in einen Gartenteich geraten. Das Kind habe sich eigenen Angaben zufolge selbst aus dem Wasser befreien können, sei jedoch durchnässt und verängstigt nach Hause gekommen.


Die Zeugin erklärt, dass sie seit diesem Vorfall keinen Kontakt mehr zur Angeklagten habe.

Autor: Nadine B. Aktualisiert von: Nadine B. Ort: Güstrow
Erstellt: 02.07.2026 · 11:43 Aktualisiert: 06.07.2026 · 19:48
11:45 02.07.
Bestätigt

Vorfall führt zu Streit zwischen Nachbarinnen

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Die Zeugin berichtet, sie habe die Angeklagte Gina H. später auf den Vorfall angesprochen. Nach ihrer Darstellung habe diese dabei sofort verärgert reagiert und auf die Anwesenheit von Angehörigen im Haus verwiesen, die sich um die Kinder hätten kümmern können.


Die Zeugin habe dieser Darstellung widersprochen und betont, dass keine Verantwortung für ihr eigenes Kind übernommen worden sei. Im Anschluss habe sie entschieden, ihren Sohn nicht mehr im Haushalt der Angeklagten oder mit deren Kind spielen zu lassen.


Zudem äußert die Zeugin den Eindruck, dass die Angeklagte wiederholt widersprüchliche Angaben gemacht habe. Im Verlauf der Beziehung mit Matthias R. habe sie außerdem wechselnde männliche Besucher auf dem Grundstück wahrgenommen, die nach ihrer Beobachtung bei Arbeiten im Pferdebereich geholfen hätten.

Autor: Nadine B. Aktualisiert von: Nadine B. Ort: Güstrow
Erstellt: 02.07.2026 · 11:45 Aktualisiert: 06.07.2026 · 19:48
11:46 02.07.
Bestätigt

Aussage: Regelmäßiger Wechsel von Helfern auf dem Grundstück

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Die Zeugin berichtet, dass während der Beziehung zwischen Gina H. und Matthias R. nach ihrer Wahrnehmung regelmäßig verschiedene männliche Besucher auf dem Grundstück der Angeklagten gewesen seien. Teilweise habe sie den Eindruck gehabt, dass nahezu täglich andere Männer dort anwesend gewesen seien.


Nach ihrer Darstellung hätten diese Personen vor allem bei Arbeiten rund um die Pferde und das Gelände unterstützt. Im zeitlichen Zusammenhang mit der Trennung von Matthias R. habe sie zudem Suizidversuche der Angeklagten wahrgenommen. Kurz darauf sei erneut eine männliche Person regelmäßig auf dem Hof erschienen.

Autor: Nadine B. Aktualisiert von: Nadine B. Ort: Güstrow
Erstellt: 02.07.2026 · 11:46 Aktualisiert: 06.07.2026 · 19:48
11:48 02.07.
Bestätigt

Helfer übernimmt zahlreiche Aufgaben im Haushalt

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Ehemalige Nachbarin berichtet, Olaf K. sei nach ihrer Wahrnehmung von der Angeklagten Gina H. stark in alltägliche Aufgaben eingebunden worden. Er habe regelmäßig Arbeiten auf dem Hof übernommen, sich um das Kind gekümmert und bei der Versorgung der Pferde geholfen.


Nach ihrer Darstellung habe er dabei einen sehr intensiven Anteil am Alltag der Angeklagten gehabt. Die Zeugin verweist zudem darauf, dass entsprechende Kontakte im Dorf bekannt gewesen seien.

Autor: Nadine B. Aktualisiert von: Nadine B. Ort: Güstrow
Erstellt: 02.07.2026 · 11:48 Aktualisiert: 06.07.2026 · 19:48
11:53 02.07.
Bestätigt

Tiere im Mittelpunkt des täglichen Lebens

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Nachbarin schildert Gina H. nach ihrer Wahrnehmung als eine Person, die ihren Alltag stark nach eigenen Vorstellungen organisiert habe. Sie habe häufig den Eindruck gehabt, dass Entscheidungen vor allem an persönlichen Prioritäten ausgerichtet gewesen seien.


Nach ihrer Darstellung hätten dabei insbesondere die Tiere eine wichtige Rolle im täglichen Leben gespielt, während andere Bereiche aus ihrer Sicht dahinter zurückgetreten seien.


Gleichzeitig hebt die Zeugin hervor, dass sich die Angeklagte erkennbar um ihre Tiere gekümmert habe; Stall und Koppel seien nach ihrer Erinnerung gepflegt und in gutem Zustand gewesen.

Autor: Nadine B. Aktualisiert von: Nadine B. Ort: Güstrow
Erstellt: 02.07.2026 · 11:53 Aktualisiert: 06.07.2026 · 19:48
11:55 02.07.
Bestätigt

Kinder werden im Hofalltag zurechtgewiesen

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Zeugin erinnert sich an einen Vorfall, bei dem die Angeklagte Gina H. ihren Sohn und einen weiteren Jungen zurechtgewiesen habe. Auslöser sei gewesen, dass die Kinder nach ihrer Wahrnehmung nicht schnell genug den Weg für die Pferde freigemacht hätten.


Nach Darstellung der Nachbarin habe sich im Alltag vieles um die Tiere der Angeklagten gedreht. Unterstützung bei den Arbeiten rund um Hof und Pferde habe sie zudem immer wieder durch wechselnde männliche Helfer wahrgenommen.

Autor: Nadine B. Aktualisiert von: Nadine B. Ort: Güstrow
Erstellt: 02.07.2026 · 11:55 Aktualisiert: 06.07.2026 · 19:48
11:56 02.07.
Bestätigt

Keine Wahrnehmung von Aufenthalten in Klein Upahl

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Nachbarin erklärt, sie habe Gina H. nach eigener Erinnerung nie in Klein Upahl wahrgenommen. Ausritte seien nach ihrer Beobachtung ausschließlich im Bereich Reimershagen erfolgt.


Zudem berichtet sie, dass ihr bei Besuchen im Ort Klein Upahl kein Fahrzeug der Angeklagten aufgefallen sei.

Autor: Nadine B. Aktualisiert von: Nadine B. Ort: Güstrow
Erstellt: 02.07.2026 · 11:56 Aktualisiert: 06.07.2026 · 19:48
11:57 02.07.
Bestätigt

Vermisstenfall löst bei Zeugin Sorge aus

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Die Zeugin berichtet, sie habe am Abend des 10. Oktober über den WhatsApp-Status von Matthias R. erfahren, dass Fabian als vermisst gemeldet worden sei.


Nach eigener Darstellung habe sie in diesem Zusammenhang ein ungutes Gefühl gehabt und die Angelegenheit in den Gesamtkontext der zuvor belasteten Beziehung zwischen Gina H. und Matthias R. eingeordnet. Dabei habe sie insbesondere an die vorausgegangene Trennung sowie wiederkehrende Streitigkeiten gedacht.


Konkrete Auseinandersetzungen im Zusammenhang mit Fabian habe sie jedoch nicht selbst beobachtet.

Autor: Nadine B. Aktualisiert von: Nadine B. Ort: Güstrow
Erstellt: 02.07.2026 · 11:57 Aktualisiert: 06.07.2026 · 19:48
11:59 02.07.
Bestätigt

Verhalten wirkte nach Verschwinden anders

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Nachbarin berichtet von ihrem Eindruck der Angeklagten Gina H. in den Tagen nach Fabians Verschwinden. Nach ihrer Wahrnehmung habe sich deren Verhalten verändert und sei zurückhaltender sowie aufmerksamer gegenüber ihrer Umgebung gewesen.


Konkrete Beobachtungen könne sie dafür nicht benennen, jedoch habe sich die Gesamtwirkung deutlich von früheren Eindrücken unterschieden.

Vom Tod Fabians habe sie später über eine Rundfunkmeldung erfahren. Dabei sei auch berichtet worden, die Angeklagte habe für den Jungen eine Art mütterliche Rolle eingenommen.


Diese Darstellung könne sie nach eigener Einschätzung nicht beurteilen; nach ihrem persönlichen Eindruck habe sie ohnehin keine besonders liebevolle Beziehung zum eigenen Kind wahrgenommen.

Autor: Nadine B. Aktualisiert von: Nadine B. Ort: Güstrow
Erstellt: 02.07.2026 · 11:59 Aktualisiert: 06.07.2026 · 19:48
12:01 02.07.
Bestätigt

Auffällige Beobachtungen nach dem Tod Fabians

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Auf Nachfrage des Vorsitzenden Richters zum Verhalten der Angeklagten nach dem Auffinden des Leichnams berichtet die Zeugin von einem aus ihrer Sicht ungewohnten Eindruck.


Nach ihrer Erinnerung habe Gina H. in dieser Zeit regelmäßig eine Feuerschale genutzt und sich dabei gemeinsam mit Olaf K. gelöst und in Gesprächssituationen gezeigt. Dieses Verhalten habe sie als ungewohnt im Vergleich zu früheren Eindrücken wahrgenommen.


Die Zeugin führt aus, dass Feuer im Alltag der Angeklagten ohnehin eine Rolle gespielt habe und häufiger eingesetzt worden sei, auch unabhängig von besonderen Anlässen. In diesem Zusammenhang erinnert sie sich zudem an einzelne Situationen im nachbarschaftlichen Umfeld sowie an das Verbrennen von Gegenständen im Zusammenhang mit einem verendeten Pferd.

Autor: Nadine B. Aktualisiert von: Nadine B. Ort: Güstrow
Erstellt: 02.07.2026 · 12:01 Aktualisiert: 06.07.2026 · 19:48
12:02 02.07.
Bestätigt

Richter konfrontiert Zeugin mit früherer Aussage

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Der Vorsitzende Richter Holger Schütt konfrontiert die Zeugin mit einer früheren Aussage aus einer polizeilichen Vernehmung, in der sie die Angeklagte Gina H. als „eiskalt und berechnend“ bezeichnet hatte.


Im Rahmen der heutigen Befragung erklärt die Zeugin, ihre damalige Einschätzung habe sich aus verschiedenen Eindrücken über einen längeren Zeitraum ergeben. Sie berichtet von wiederholt wahrgenommenen emotionalen Ausbrüchen sowie von Erzählungen aus dem Umfeld der Angeklagten, die schwere Vorwürfe enthalten hätten.


Nach ihrer Darstellung habe sich daraus für sie insgesamt ein ungutes Gefühl entwickelt, das ihre Wahrnehmung geprägt habe.

Autor: Nadine B. Aktualisiert von: Nadine B. Ort: Güstrow
Erstellt: 02.07.2026 · 12:02 Aktualisiert: 06.07.2026 · 19:48
12:03 02.07.
Bestätigt

Unterschiedliche Wahrnehmung der Beteiligten im Ort

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Zum Abschluss ihrer Vernehmung berichtet die Nachbarin, dass sie die Großeltern der Angeklagten Gina H. in jüngerer Zeit kaum noch im Ort wahrgenommen habe. Im Gegensatz dazu habe sie Matthias R. nach eigener Beobachtung weiterhin regelmäßig auf dem Grundstück gesehen, wo dieser sich insbesondere um Arbeiten im Pferdebereich gekümmert habe.


Zu Christian D. könne sie nur wenig sagen. Sie kenne ihn lediglich aus dem schulischen Umfeld ihrer Kinder, während sie ihn im Ort selbst bislang nicht wahrgenommen habe.


Im Anschluss beendet der Vorsitzende Richter Holger Schütt die Befragung der Zeugin und übergibt das Fragerecht an die übrigen Verfahrensbeteiligten.

Autor: Nadine B. Aktualisiert von: Nadine B. Ort: Güstrow
Erstellt: 02.07.2026 · 12:03 Aktualisiert: 06.07.2026 · 19:48
12:11 02.07.
Bestätigt

Verteidiger stellt Herkunft der Angaben in Frage

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Verteidiger Andreas Ohm geht die Angaben der Zeugin im Rahmen der Befragung systematisch durch. Dabei liegt der Fokus darauf, welche Eindrücke sie selbst gewonnen habe und welche Informationen ihr aus dem Umfeld zugetragen worden seien.


Die Zeugin erklärt, sie habe in erster Linie Geräusche und Stimmen wahrgenommen. Viele der weiteren Angaben stammten nach ihrer Darstellung von Bekannten sowie aus dem Umfeld von Kindergarten und Betreuungseinrichtungen.

Autor: Nadine B. Aktualisiert von: Nadine B. Ort: Güstrow
Erstellt: 02.07.2026 · 12:11 Aktualisiert: 06.07.2026 · 19:48
12:13 02.07.
Bestätigt

Verschiedene Männer auf dem Grundstück gesehen

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Im weiteren Verlauf der Befragung thematisiert die Verteidigung erneut die von der Nachbarin geschilderten männlichen Besucher auf dem Grundstück der Angeklagten Gina H. Verteidiger Andreas Ohm erkundigt sich dabei insbesondere nach Alter und Erscheinungsbild der Personen.


Die Zeugin erklärt, es habe sich nach ihrer Wahrnehmung um unterschiedliche Männer gehandelt, ohne ein einheitliches Muster. Sie habe lediglich beobachtet, dass diese sich im Bereich der Koppel oder des Carports aufgehalten hätten.


Welche Tätigkeiten sie dort im Einzelnen ausgeführt hätten, könne sie nicht sagen.

Autor: Nadine B. Aktualisiert von: Nadine B. Ort: Güstrow
Erstellt: 02.07.2026 · 12:13 Aktualisiert: 06.07.2026 · 19:48
12:14 02.07.
Bestätigt

Vierte Zeugin wird im Gerichtssaal vernommen

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Nach Abschluss der Befragung werden keine weiteren Fragen an die zuvor gehörte Zeugin gestellt. Katrin L. wird im Anschluss ohne Vereidigung aus dem Zeugenstand entlassen.


Daraufhin wird die nächste Zeugin in den Saal gerufen. Sabine H. betritt den Gerichtssaal und nimmt im Zeugenstand Platz.

Autor: Nadine B. Aktualisiert von: Nadine B. Ort: Güstrow
Erstellt: 02.07.2026 · 12:14 Aktualisiert: 06.07.2026 · 19:48
12:23 02.07.
Bestätigt

Zeugin berichtet über langjährige, wechselnde Kontakte zur Angeklagten

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Die vierte Zeugin die Nachbarin Sabine H. wird als Zeugin vernommen. Nach ihren Angaben kennt sie die Angeklagte Gina H. bereits seit deren Jugend, nachdem diese bei ihren Großeltern in Reimershagen lebte. Im Laufe der Jahre habe sich der Kontakt zwischen beiden mehrfach verändert und sei zeitweise abgebrochen.


Nach dem Tod des Pferdes „Tiffy“ sei der Kontakt wieder enger geworden. Die Zeugin schildert, dass sie an der Abschiedssituation beteiligt gewesen sei, da ihr die besondere Bedeutung des Tieres für die Angeklagte bewusst gewesen sei. Auch bei der Einschulung von Ginas Sohn habe sie die Familie nach eigener Erinnerung begleitet.

Autor: Nadine B. Aktualisiert von: Nadine B. Ort: Güstrow
Erstellt: 02.07.2026 · 12:23 Aktualisiert: 06.07.2026 · 19:48
12:25 02.07.
Bestätigt

Berichte über Verletzung im Rahmen der Beziehung thematisiert

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Die Zeugin erklärt, Matthias R. nur oberflächlich zu kennen. Nach ihren Angaben habe die Angeklagte Gina H. ihr im Verlauf der Zeit wiederholt von Spannungen innerhalb der Beziehung berichtet.


In diesem Zusammenhang sei auch von einer Verletzung die Rede gewesen, die die Angeklagte auf einen Streit mit Matthias R. zurückgeführt habe. Die Zeugin berichtet zudem, sie habe der Angeklagten damals geraten, sich aus der Beziehung zu lösen.

Autor: Nadine B. Aktualisiert von: Nadine B. Ort: Güstrow
Erstellt: 02.07.2026 · 12:25 Aktualisiert: 06.07.2026 · 19:48
12:26 02.07.
Bestätigt

Polizei informiert: Zeugin meldet sich aus Sorge

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Zeugin berichtet, sie habe sich nach dem Auffinden des Leichnams eigenständig bei der Polizei gemeldet. Nach ihrer Einschätzung habe sie damals angenommen, die Angeklagte Gina H. könne in eine Situation geraten sein, deren Tragweite sie möglicherweise nicht vollständig überblicke.


Gleichzeitig erklärt sie, sie habe die Umstände der Auffindesituation nicht als zufällig bewertet. Vor diesem Hintergrund habe sie erwogen, selbst Kontakt zur Angeklagten aufzunehmen, um Unterstützung anzubieten.

Autor: Nadine B. Aktualisiert von: Nadine B. Ort: Güstrow
Erstellt: 02.07.2026 · 12:26 Aktualisiert: 06.07.2026 · 19:48
12:28 02.07.
Bestätigt

Telefonat mit Gina H. wird im Prozess thematisiert

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Ehemalige Nachbarin berichtet von einem Telefonat mit der Angeklagten Gina H., das sie nach eigenen Angaben stark mitgenommen habe. Sie habe im Vorfeld erwartet, eine emotional stark belastete und verzweifelte Person zu sprechen.


Nach ihrer Darstellung habe sich das Gespräch jedoch anders entwickelt. Statt emotionaler Reaktionen habe die Angeklagte über organisatorische Aspekte rund um einen Gottesdienst sowie über öffentliche Reaktionen auf den Fall gesprochen. Zudem habe sie sich kritisch über Fabian geäußert und ihm zugeschrieben, Konflikte innerhalb seines Umfelds ausgelöst zu haben.


Die Zeugin schildert zudem eine weitere Aussage der Angeklagten im Zusammenhang mit Informationen über die Todesumstände, die sie als irritierend empfunden habe. Nach dem Gespräch habe sie selbst stark emotional reagiert.

Autor: Nadine B. Aktualisiert von: Nadine B. Ort: Güstrow
Erstellt: 02.07.2026 · 12:28 Aktualisiert: 06.07.2026 · 19:48
12:30 02.07.
Bestätigt

Zeugin schildert Beweggründe für ihre Aussage

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Vor Gericht erklärt die Zeugin, weshalb sie sich nach dem Fund von Fabian an die Ermittler gewandt habe. Nach ihren Worten habe sie damals versucht, ihre eigenen Vermutungen zu überprüfen und deshalb Kontakt zur Polizei aufgenommen.


Sie schildert, zunächst davon ausgegangen zu sein, dass Gina H. aus persönlichen Gründen in die Ereignisse verwickelt worden sein könnte, ohne selbst für den Tod des Jungen verantwortlich zu sein.


Nach ihrer damaligen Vorstellung habe sie befürchtet, eine andere Person könne Fabian getötet haben und Gina H. würde diese aus Loyalität oder Zuneigung schützen.


Rückblickend fasst die Zeugin ihre damalige Motivation mit den Worten zusammen: „Ich wollte sie eigentlich schützen.“

Autor: Sascha Kunhart Aktualisiert von: Sascha Kunhart Ort: Güstrow
Erstellt: 02.07.2026 · 12:30 Aktualisiert: 06.07.2026 · 19:48
12:30 02.07.
Bestätigt

Emotionale Aussage bewegt den Gerichtssaal

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Während ihrer Vernehmung gerät die Zeugin immer wieder sichtlich an ihre Grenzen. Mehrfach muss sie innehalten, weil ihr die Tränen kommen, als sie von einem Telefonat mit Gina H. kurz nach dem Fund von Fabian berichtet.


Nach ihren Schilderungen habe sie damals mit einer tief erschütterten und verzweifelten Reaktion gerechnet. Das Gespräch habe sie jedoch völlig anders erlebt. Besonders das Auftreten von Gina H. habe sie nach eigener Aussage schockiert.


Vor Gericht erklärt die Zeugin, dass aus ihrer Sicht Fabian in dem Telefonat kaum eine Rolle gespielt habe. Sichtlich bewegt setzt sie ihre Aussage anschließend fort.

Autor: Sascha Kunhart Aktualisiert von: Sascha Kunhart Ort: Güstrow
Erstellt: 02.07.2026 · 12:30 Aktualisiert: 06.07.2026 · 19:48
12:32 02.07.
Bestätigt

Zeugin schildert belastendes Telefonat

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Sichtlich bewegt berichtet die Zeugin weiter von einem Telefonat mit Gina H., das sie nach eigenen Angaben bis heute beschäftigt. Unter Tränen erklärt sie vor Gericht, dass sie nach dem Tod von Fabian mit einer völlig anderen Reaktion gerechnet habe. „Das Kind ist tot, es ist tot und kommt nie wieder“, sagt sie.


Im weiteren Verlauf greift Richter Holger Schütt eine frühere Aussage der Zeugin bei der Polizei auf. Darin schilderte sie, Gina H. habe sich damals vor allem über die öffentliche Berichterstattung und die Auswirkungen auf ihren eigenen Namen geäußert. Außerdem habe die Angeklagte nach Angaben der Zeugin gesagt, Fabian habe über Jahre versucht, die Beziehung zu zerstören.


Für die Zeugin waren diese Äußerungen nach eigener Aussage nur schwer nachzuvollziehen. Vor Gericht erklärt sie, genau diese Worte hätten sie tief getroffen. Aus ihrer Sicht würde eine Frau, die ein Kind liebe, sich in einer solchen Situation nicht in dieser Weise äußern.

Autor: Sascha Kunhart Aktualisiert von: Sascha Kunhart Ort: Güstrow
Erstellt: 02.07.2026 · 12:32 Aktualisiert: 06.07.2026 · 19:48
12:32 02.07.
Bestätigt

Zeugin kann Verbindung zu Klein Upahl nicht bestätigen

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Im weiteren Verlauf der Vernehmung geht es erneut um mögliche Aufenthalte von Gina H. in Klein Upahl. Richter Holger Schütt spricht dabei unter anderem Spaziergänge und Schlittenfahrten an.


Die Zeugin erinnert sich zwar daran, dass Gina H. in der Vergangenheit mit Pferden Schlittenausflüge unternommen habe. Einen Zusammenhang mit Klein Upahl sieht sie jedoch nicht. Nach ihrer Aussage habe sie weder Kenntnis von Schlittenfahrten in dem Ort noch von regelmäßigen Spaziergängen der Angeklagten dort.

Autor: Sascha Kunhart Aktualisiert von: Sascha Kunhart Ort: Güstrow
Erstellt: 02.07.2026 · 12:32 Aktualisiert: 06.07.2026 · 19:48
12:38 02.07.
Bestätigt

Zeugin äußert Zweifel am Umgang mit der Situation

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Vor Gericht schildert die Zeugin, dass sie sich nach Fabians Tod vor allem Gedanken um den Sohn von Gina H. gemacht habe. Aus ihrer persönlichen Sicht hätte sie das Kind zunächst nicht wieder in den Schulalltag geschickt, da sie die Situation für emotional zu belastend gehalten habe.


Außerdem berichtet sie von einem Gespräch mit Gina H. Nach ihrer Erinnerung habe die Angeklagte erzählt, ihr Sohn habe nur wenige Tage um Fabian getrauert. Danach sei der Alltag nach ihren Worten wieder eingekehrt. Diese Schilderung habe die Zeugin nach eigener Aussage überrascht.

Autor: Sascha Kunhart Aktualisiert von: Sascha Kunhart Ort: Güstrow
Erstellt: 02.07.2026 · 12:38 Aktualisiert: 06.07.2026 · 19:48
12:39 02.07.
Bestätigt

Zeugin lobt Umgang mit den Pferden

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Im weiteren Verlauf der Vernehmung richtet sich der Blick auf Gina H.s Umgang mit ihren Tieren. Die Zeugin berichtet, sie habe dabei niemals etwas Negatives beobachtet.


Stattdessen beschreibt sie eine außergewöhnlich enge Bindung zwischen der Angeklagten und ihren Pferden. Nach ihrem Eindruck hätten die Tiere einen besonderen Stellenwert in ihrem Leben eingenommen. Vor Gericht fasst sie ihre Beobachtung so zusammen: „Was ich gesehen habe, war ein faszinierendes Verhältnis zu den Pferden. Die Pferde waren ihr Ein und Alles.“

Autor: Sascha Kunhart Aktualisiert von: Sascha Kunhart Ort: Güstrow
Erstellt: 02.07.2026 · 12:39 Aktualisiert: 06.07.2026 · 19:48
12:40 02.07.
Bestätigt

Sichtlich bewegt verlässt die Zeugin den Gerichtssaal

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Mit Abschluss ihrer Aussage endet die Vernehmung der Zeugin. Weitere Fragen werden nicht gestellt, anschließend wird sie aus dem Zeugenstand entlassen.


Beim Abholen ihrer Fahrtkostenbescheinigung ist ihre Anspannung deutlich zu erkennen – ihre Hände zittern sichtbar. Auf dem Weg zum Ausgang passiert sie die Angeklagte Gina H. und richtet ihren Blick kurz auf sie. Eine Reaktion der Angeklagten bleibt aus.


Im Anschluss ordnet das Gericht eine Unterbrechung der Verhandlung bis 13:30 Uhr an. Danach wird der Prozesstag mit der Aussage des letzten Zeugen fortgesetzt.

Autor: Sascha Kunhart Aktualisiert von: Sascha Kunhart Ort: Güstrow
Erstellt: 02.07.2026 · 12:40 Aktualisiert: 06.07.2026 · 19:48
13:09 02.07.
Bestätigt

💙 Euer Feedback ist uns wichtig!

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Habt ihr Wünsche, Ideen oder Verbesserungsvorschläge für unseren Live-Ticker oder unsere Webseite? Dann lasst es uns gerne wissen!


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Autor: Sascha Kunhart Aktualisiert von: Sascha Kunhart Ort: Güstrow
Erstellt: 02.07.2026 · 13:09 Aktualisiert: 06.07.2026 · 19:48
13:36 02.07.
Bestätigt

Verhandlung wird fortgesetzt

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Nach der Mittagspause nimmt das Gericht die Verhandlung wieder auf.


Mit Max G. betritt nun der letzte Zeuge des heutigen Prozesstages den Gerichtssaal und wird zur Aussage aufgerufen.

Autor: Sascha Kunhart Aktualisiert von: Sascha Kunhart Ort: Güstrow
Erstellt: 02.07.2026 · 13:36 Aktualisiert: 06.07.2026 · 19:48
13:43 02.07.
Bestätigt

John Deere stellt Antrag – Gericht sieht keine Grundlage

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Zu Beginn seiner Vernehmung befasst sich das Gericht zunächst mit einem Antrag von Max G., der im Internet unter dem Namen „John Deere“ bekannt ist. Er hatte im Vorfeld beantragt, die Öffentlichkeit während seiner Aussage auszuschließen.


Richter Holger Schütt erklärt jedoch, dass die in einer E-Mail genannten Gründe aus Sicht des Gerichts nicht ausreichen, um einen Ausschluss der Öffentlichkeit zu rechtfertigen. Gleichzeitig gibt er dem Zeugen die Möglichkeit, seinen Antrag im Gerichtssaal erneut zu stellen und näher zu begründen.


Von dieser Möglichkeit macht Max G. schließlich keinen Gebrauch. Seine Aussage findet daher in öffentlicher Sitzung statt.

Autor: Sascha Kunhart Aktualisiert von: Sascha Kunhart Ort: Güstrow
Erstellt: 02.07.2026 · 13:43 Aktualisiert: 06.07.2026 · 19:48
13:47 02.07.
Bestätigt

Zeuge berichtet von mutmaßlichem Einflussversuch

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Zum Abschluss des heutigen Verhandlungstages sagt der 24-jährige Max G. aus. Gleich zu Beginn seiner Vernehmung erhebt er einen schwerwiegenden Vorwurf.


Nach seinen Angaben habe ihn nach seiner polizeilichen Vernehmung eine Person kontaktiert und versucht, Einfluss auf seine Aussage zu nehmen. Dabei sei ihm Geld angeboten worden, wenn er Gina H. belasten würde. Max G. erklärt vor Gericht, dieses Angebot habe er entschieden zurückgewiesen.

Autor: Sascha Kunhart Aktualisiert von: Sascha Kunhart Ort: Güstrow
Erstellt: 02.07.2026 · 13:47 Aktualisiert: 06.07.2026 · 19:48
13:48 02.07.
Breaking

Zeuge schildert mutmaßliche Einschüchterungsversuche

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Im weiteren Verlauf der Vernehmung geht Richter Holger Schütt auf eine E-Mail ein, die Max G. Ende Juni an das Landgericht geschickt hatte. Darin berichtete der Zeuge von Vorfällen, die sich nach seiner Aussage bei der Polizei ereignet haben sollen.


Vor Gericht erklärt Max G., dass sich zwischen Anfang und Ende Dezember mehrfach unbekannte Personen an seiner Grundstückseinfahrt aufgehalten hätten. Nach seinen Angaben sei ihm dabei Geld angeboten worden. Bei einer anderen Gelegenheit habe man ihm zugerufen, er solle „die Wahrheit sagen“ und Gina H. belasten.


Wer die Personen gewesen seien, könne er nicht sagen. Wegen der Dunkelheit habe er lediglich Umrisse erkennen können.

Autor: Sascha Kunhart Aktualisiert von: Sascha Kunhart Ort: Güstrow
Erstellt: 02.07.2026 · 13:48 Aktualisiert: 06.07.2026 · 19:48
13:49 02.07.
Bestätigt

Richter schickt Raffaela J. aus dem Saal

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Im weiteren Verlauf der Vernehmung greift Richter Holger Schütt die Aussagen des Zeugen auf und fordert Raffaela J. auf, den Gerichtssaal zu verlassen.


Sie kommt der Aufforderung ohne Einwände nach, steht von der Zuschauerbank auf und verlässt den Saal. Anschließend wird die Befragung des Zeugen fortgesetzt.

Autor: Sascha Kunhart Aktualisiert von: Sascha Kunhart Ort: Güstrow
Erstellt: 02.07.2026 · 13:49 Aktualisiert: 06.07.2026 · 19:48
13:50 02.07.
Bestätigt

Zeuge spricht von Angebot für belastende Aussage

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Max G. berichtet vor Gericht ausführlicher über die Begegnung, bei der ihm nach eigenen Angaben Geld für eine belastende Aussage angeboten worden sein soll. Seiner Schilderung zufolge habe vor allem eine Frau das Gespräch geführt, während ein Mann sich weitgehend im Hintergrund gehalten und das Geschehen beobachtet habe.


Der 24-Jährige erklärt, ihm sei ein sogenannter „Finderlohn“ in Aussicht gestellt worden, wenn er Gina H. belasten würde. Das Ziel der Beteiligten sei aus seiner Sicht gewesen, dass gegen die Angeklagte vorgegangen werde und sie ins Gefängnis komme.


Darüber hinaus berichtet der Zeuge, nach seiner Aussage bei der Polizei mehrfach kontaktiert worden zu sein. Nach seinen Angaben hätten ihn Reporter angerufen, außerdem habe er sich verfolgt gefühlt. Bei einem weiteren Vorfall sei ihm aus einem vorbeifahrenden Auto etwas zugerufen worden.

Autor: Sascha Kunhart Aktualisiert von: Sascha Kunhart Ort: Güstrow
Erstellt: 02.07.2026 · 13:50 Aktualisiert: 06.07.2026 · 19:48
13:52 02.07.
Bestätigt

Zeuge berichtet von Veröffentlichung seiner Vernehmung

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Im weiteren Verlauf seiner Aussage erklärt Max G., dass Inhalte seiner polizeilichen Vernehmung kurze Zeit später im Internet aufgetaucht seien. Nach seinen Angaben seien wesentliche Teile seiner Aussage öffentlich verbreitet worden.


Der 24-Jährige schildert, dass sich die Situation danach deutlich verschärft habe. Er sei nach eigenen Angaben massiv bedroht worden. Zudem sei er im Internet wiederholt als „Komplize“ bezeichnet worden, was ihn stark belastet habe.

Autor: Sascha Kunhart Aktualisiert von: Sascha Kunhart Ort: Güstrow
Erstellt: 02.07.2026 · 13:52 Aktualisiert: 06.07.2026 · 19:48
13:52 02.07.
Bestätigt

Richter drängt auf Nennung eines möglichen Augenzeugen

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Im Zusammenhang mit den geschilderten Bestechungsvorwürfen möchte Richter Holger Schütt wissen, ob es für das Gespräch weitere Zeugen gegeben habe. Max G. erklärt, ein Bekannter sei damals dabei gewesen, wolle dessen Identität zunächst jedoch nicht preisgeben. Als Grund nennt er die psychische Belastung des Mannes.


Der Vorsitzende macht daraufhin deutlich, dass ein möglicher Augenzeuge für die Aufklärung der erhobenen Vorwürfe von erheblicher Bedeutung sein könne. Nach dieser Erklärung entscheidet sich Max G., den Namen des Mannes sowie dessen Wohnort vor Gericht zu nennen.

Autor: Sascha Kunhart Aktualisiert von: Sascha Kunhart Ort: Güstrow
Erstellt: 02.07.2026 · 13:52 Aktualisiert: 06.07.2026 · 19:48
14:02 02.07.
Bestätigt

Zeuge erinnert sich nur vage an das Fahrzeug

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Im weiteren Verlauf der Befragung interessiert sich Oberstaatsanwalt Oliver Schley für das Auto, mit dem die mutmaßlich beteiligten Personen unterwegs gewesen sein sollen.


Max G. kann dazu jedoch nur wenige Angaben machen. Nach seiner Erinnerung habe es sich um einen schwarzen SUV gehandelt. An Hersteller oder Modell könne er sich nicht sicher erinnern. Lediglich ein Volkswagen komme ihm dabei in den Sinn.

Autor: Sascha Kunhart Aktualisiert von: Sascha Kunhart Ort: Güstrow
Erstellt: 02.07.2026 · 14:02 Aktualisiert: 06.07.2026 · 19:48
14:04 02.07.
Bestätigt

Soziale Medien werden zum Thema im Gericht

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Im Gerichtssaal berichtet Max G., dass die Ereignisse nach seiner Aussage bei der Polizei für ihn noch lange nicht beendet gewesen seien. Er spricht von zahlreichen Anfeindungen im Internet und erklärt, über verschiedene soziale Netzwerke massiv unter Druck gesetzt worden zu sein.


Die Personen, die nach seiner Darstellung an einem weiteren Vorfall beteiligt gewesen sein sollen, könne er heute nicht mehr eindeutig benennen. Er habe bewusst versucht, das Erlebte hinter sich zu lassen.


Nach Angaben des Zeugen existieren zu den Bedrohungen Screenshots und weitere Belege. Diese wolle er den Ermittlungsbehörden im weiteren Verlauf übergeben.

Autor: Sascha Kunhart Aktualisiert von: Sascha Kunhart Ort: Güstrow
Erstellt: 02.07.2026 · 14:04 Aktualisiert: 06.07.2026 · 19:48
14:07 02.07.
Bestätigt

Erst die Mutter stellte den Bezug her

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Im weiteren Verlauf der Vernehmung richtet die Nebenklage den Blick auf Raffaela J. Auf Nachfrage erklärt Max G., dass ihm die Frau zum Zeitpunkt des geschilderten Vorfalls völlig unbekannt gewesen sei.


Erst nachdem er das Erlebte zu Hause geschildert habe, habe seine Mutter aufgrund seiner Beschreibung einen möglichen Zusammenhang hergestellt. Nach Angaben des Zeugen brachte sie dabei erstmals den Namen Raffaela J. ins Gespräch. Bis zu diesem Zeitpunkt habe er selbst keine Person zuordnen können.

Autor: Sascha Kunhart Aktualisiert von: Sascha Kunhart Ort: Güstrow
Erstellt: 02.07.2026 · 14:07 Aktualisiert: 06.07.2026 · 19:48
14:08 02.07.
Bestätigt

Richter konfrontiert Zeugen mit früheren Angaben

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Im weiteren Verlauf der Vernehmung geht es um die Rolle sozialer Medien. Max G. schildert, dass nach seiner Polizeiaussage zahlreiche Inhalte im Internet verbreitet worden seien. Nach seinen Angaben hätten ihm seine Schwestern immer wieder entsprechende Screenshots geschickt. Zeitweise sei im Netz sogar behauptet worden, er selbst stecke hinter der Tat. Der 24-Jährige beschreibt die Situation als regelrechte Kampagne gegen seine Person.


Anschließend greift der Vorsitzende Richter einen möglichen Widerspruch auf. Max G. hatte zuvor erklärt, sich nach der Festnahme von Gina H. nicht über soziale Netzwerke mit dem Fall beschäftigt zu haben. Richter Holger Schütt verweist jedoch auf den Inhalt einer früheren Vernehmung, in der festgehalten worden sein soll, dass Informationen über den Fall auch über soziale Medien verfolgt worden seien.


Diesen Vorhalt weist der Zeuge entschieden zurück. Er erklärt vor Gericht, eine solche Aussage niemals gemacht zu haben. Nach der Klärung dieses Punktes beendet das Gericht die Befragung zu diesem Themenkomplex.

Autor: Sascha Kunhart Aktualisiert von: Sascha Kunhart Ort: Güstrow
Erstellt: 02.07.2026 · 14:08 Aktualisiert: 06.07.2026 · 19:48
14:09 02.07.
Bestätigt

Zeuge schildert Beginn des Kontakts zu Gina H.

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Zu Beginn seiner Aussage beschreibt der letzte Zeuge des Tages, wie er Gina H. kennengelernt hat. Nach seinen Angaben begegneten sich beide erstmals im Jahr 2020 auf einem Reiterhof. Während er dort als Stallhelfer tätig gewesen sei, habe Gina H. Reitunterricht erteilt und ihre Pferde trainiert.


Eine engere Verbindung habe sich jedoch erst später entwickelt. Auslöser sei eine Verletzung seines Pferdes gewesen. Der Zeuge berichtet, Gina H. habe damals sofort ihre Hilfe angeboten und ihn in die Tierklinik begleitet. Von diesem Zeitpunkt an habe sich ein regelmäßiger Kontakt zwischen den beiden entwickelt.

Autor: Sascha Kunhart Aktualisiert von: Sascha Kunhart Ort: Güstrow
Erstellt: 02.07.2026 · 14:09 Aktualisiert: 06.07.2026 · 19:48
14:10 02.07.
Bestätigt

Zeuge beschreibt Verhältnis zu Gina H.

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Auf Nachfrage des Gerichts erläutert der Zeuge die Beziehung zu Gina H. Aus seiner Sicht habe es sich um ein freundschaftliches Verhältnis gehandelt, ohne dass mehr dahintergestanden habe.


Nach seinen Angaben hätten sich ihre Gespräche über viele unterschiedliche Themen erstreckt. Im Mittelpunkt hätten jedoch meist der gemeinsame Bezug zu den Pferden sowie der Austausch über seinen Sohn und den Sohn von Gina H. gestanden.

Autor: Sascha Kunhart Aktualisiert von: Sascha Kunhart Ort: Güstrow
Erstellt: 02.07.2026 · 14:10 Aktualisiert: 06.07.2026 · 19:48
14:10 02.07.
Bestätigt

Zeuge spricht von enger Verbindung zu Gina H.

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Im Gericht schildert der Zeuge, dass sich zwischen ihm und Gina H. im Laufe der Zeit ein besonders vertrauensvolles Verhältnis entwickelt habe. Nach seinen Worten hätten sich beide in schwierigen Situationen gegenseitig unterstützt und jederzeit aufeinander verlassen können. Für ihn sei sie mehr als nur eine Bekannte gewesen.


Im weiteren Verlauf der Befragung greift Richter Holger Schütt eine frühere Aussage des Zeugen bei der Polizei auf. Darin soll dieser erklärt haben, Gina H. habe den Kontakt zwischen Matthias R. und Fabian zunächst kritisch gesehen. An diese konkrete Passage könne er sich heute jedoch nicht mehr erinnern. Der Zeuge erklärt, seine Vernehmung vor rund acht Monaten sei ihm inzwischen weitgehend entfallen.

Autor: Sascha Kunhart Aktualisiert von: Sascha Kunhart Ort: Güstrow
Erstellt: 02.07.2026 · 14:10 Aktualisiert: 06.07.2026 · 19:48
14:11 02.07.
Bestätigt

Frühere Aussagen sorgen für Diskussion im Gericht

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Im weiteren Verlauf der Vernehmung vergleicht das Gericht die heutigen Angaben des Zeugen mit dem Inhalt seiner früheren Aussage bei der Polizei. Dabei ergeben sich mehrere Unterschiede, die Richter Holger Schütt einzeln anspricht.


Der 24-Jährige erklärt wiederholt, sich an verschiedene Passagen der damaligen Vernehmung nicht mehr erinnern zu können. Andere Formulierungen weist er ausdrücklich zurück. Während er vor Gericht vor allem von Auseinandersetzungen über Alkohol und Zigaretten berichtet, werden ihm frühere Angaben zu Eifersucht und zur Beziehung zwischen Fabian und Gina H. vorgehalten.


Eine Aussage, wonach Fabian Gina mehr geliebt haben soll als seine leibliche Mutter, bestreitet der Zeuge entschieden. Nach seinen Worten habe er eine solche Formulierung gegenüber der Polizei nie verwendet.

Autor: Sascha Kunhart Aktualisiert von: Sascha Kunhart Ort: Güstrow
Erstellt: 02.07.2026 · 14:11 Aktualisiert: 06.07.2026 · 19:48
14:18 02.07.
Bestätigt

Zeuge kritisiert Ablauf seiner Vernehmung

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Im Gericht äußert der Zeuge deutliche Kritik an seiner damaligen polizeilichen Vernehmung. Nach seiner Schilderung seien im Gespräch Missverständnisse entstanden, die sich im weiteren Verlauf zugespitzt hätten.


Er berichtet, der vernehmende Polizeibeamte habe ihn mehrfach unter Druck gesetzt, laut mit ihm gesprochen und ihn provoziert. Die Situation sei nach seinen Angaben so angespannt gewesen, dass es beinahe zu einer körperlichen Auseinandersetzung gekommen wäre.


Vor diesem Hintergrund erklärt der Zeuge, warum er einzelne Inhalte seiner früheren Aussage heute anzweifelt und sich von Teilen des damaligen Protokolls distanziert.

Autor: Sascha Kunhart Aktualisiert von: Sascha Kunhart Ort: Güstrow
Erstellt: 02.07.2026 · 14:18 Aktualisiert: 06.07.2026 · 19:48
14:26 02.07.
Bestätigt

Kontakt nach Suizidversuch vorübergehend verstärkt

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Auf Nachfrage des Vorsitzenden Richters zum Verhältnis zwischen der Angeklagten Gina H. und Fabian erklärt der Zeuge, hierzu nur eingeschränkte Angaben machen zu können. Nach einem Suizidversuch der Angeklagten im August 2025 habe sich der Kontakt jedoch deutlich intensiviert.


Im Mittelpunkt der Gespräche hätten vor allem Themen rund um Pferde gestanden, zudem seien gemeinsame Ausritte geplant worden. Gegen Ende September sei die Verbindung nach einem Streit im privaten Umfeld schließlich abgebrochen.

Autor: Nadine B. Aktualisiert von: Nadine B. Ort: Güstrow
Erstellt: 02.07.2026 · 14:26 Aktualisiert: 06.07.2026 · 19:48
14:27 02.07.
Bestätigt

Angeklagte beschreibt unterschiedliche Versionen des Fundes

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Nach dem Auffinden des Leichnams von Fabian habe der Zeuge erneut Kontakt zur Angeklagten Gina H. aufgenommen. In einem längeren Telefonat am 18. Oktober habe diese ihm nach seiner Darstellung erstmals ausführlicher geschildert, wie sie auf den Jungen gestoßen sei.


Dabei habe sie zunächst berichtet, sie sei im Rahmen einer Einladung eines Jägers unterwegs gewesen und habe Fabian dort zufällig entdeckt. Im weiteren Verlauf des Gesprächs sei nach Erinnerung des Zeugen auch eine abweichende Darstellung mit weiteren beteiligten Personen erwähnt worden.

Autor: Nadine B. Aktualisiert von: Nadine B. Ort: Güstrow
Erstellt: 02.07.2026 · 14:27 Aktualisiert: 06.07.2026 · 19:48
14:29 02.07.
Bestätigt

Versuch, Informationen durch Gespräche zu gewinnen

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Der Zeuge erklärt, er habe im Kontakt mit der Angeklagten Gina H. teilweise bewusst Informationen weitergegeben, die nicht der Wahrheit entsprochen hätten. Nach seiner Darstellung sei dies erfolgt, um auf mögliche Reaktionen zu achten und weitere Erkenntnisse zu gewinnen.


Er habe dabei versucht, durch gezielte Aussagen zusätzliche Hinweise zum Geschehen am Tümpel zu erhalten. Unter anderem habe er gegenüber der Angeklagten angegeben, über Kontakte im polizeilichen Umfeld zu verfügen.

Autor: Nadine B. Aktualisiert von: Nadine B. Ort: Güstrow
Erstellt: 02.07.2026 · 14:29 Aktualisiert: 06.07.2026 · 19:48
14:30 02.07.
Bestätigt

Gericht befragt Zeugen zu seiner Bewertung des Falls

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Auf Nachfrage des Vorsitzenden Richters Holger Schütt erläutert der Zeuge, weshalb er trotz kursierender Gerüchte von der Unschuld der Angeklagten Gina H. ausgegangen sei.


Er berichtet von einem Treffen Ende Oktober, bei dem er sich mit der Angeklagten zum Essen getroffen habe. Dabei habe sie ihm den Ablauf im Zusammenhang mit dem Auffinden des Leichnams nochmals ausführlich geschildert.


Nach seiner damaligen Einschätzung habe ihr Auftreten in dieser Situation nicht zu dem Bild einer tatbeteiligten Person gepasst.

Autor: Nadine B. Aktualisiert von: Nadine B. Ort: Güstrow
Erstellt: 02.07.2026 · 14:30 Aktualisiert: 06.07.2026 · 19:48
14:31 02.07.
Bestätigt

Unterschiedliche Angaben zwischen Polizei und Gericht

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Im weiteren Verlauf konfrontiert der Vorsitzende Richter den Zeugen erneut mit Angaben aus einer früheren polizeilichen Vernehmung. Dort hatte Max G. nach Aktenlage geschildert, die Angeklagte Gina H. sei im Zusammenhang mit einer Jagdgelegenheit von zwei Jägern eingeladen worden.


Vor Gericht stellt der Zeuge diese Darstellung anders dar und spricht nur von einer beteiligten Person. Zudem erklärt er wiederholt, sich an einzelne Details seiner früheren Angaben nicht mehr zu erinnern oder diese in der damaligen Form nicht gemacht zu haben.

Autor: Nadine B. Aktualisiert von: Nadine B. Ort: Güstrow
Erstellt: 02.07.2026 · 14:31 Aktualisiert: 06.07.2026 · 19:48
14:32 02.07.
Bestätigt

Richter gleicht Zeugenaussagen mit Protokollen ab

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Viele der im Prozess herangezogenen polizeilichen Vernehmungen liegen zeitlich bereits mehrere Monate zurück. Entsprechend fällt es zahlreichen Zeugen schwer, sich noch an konkrete Formulierungen oder einzelne Details ihrer früheren Aussagen zu erinnern.


Um diese Erinnerungen zu konkretisieren, verliest der Vorsitzende Richter Holger Schütt regelmäßig Auszüge aus den entsprechenden Protokollen. In der Regel bestätigen die Zeugen anschließend ihre damaligen Angaben.


Im aktuellen Fall weicht der Zeuge jedoch in mehreren Punkten von den vorgehaltenen Aussagen ab und erklärt, bestimmte Inhalte so nicht geäußert zu haben, obwohl sie in den Protokollen entsprechend festgehalten sind.

Autor: Nadine B. Aktualisiert von: Nadine B. Ort: Güstrow
Erstellt: 02.07.2026 · 14:32 Aktualisiert: 06.07.2026 · 19:48
14:36 02.07.
Bestätigt

Angeklagte betont Unschuld im Gespräch

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Im Rahmen der Befragung konfrontiert der Vorsitzende Richter Holger Schütt den Zeugen mit einer Passage aus seiner früheren polizeilichen Vernehmung. Danach soll die Angeklagte Gina H. unmittelbar gefragt worden sein, ob sie mit dem Tod Fabians in Verbindung stehe.


Der Zeuge bestätigt, dass ihm die Situation noch deutlich in Erinnerung sei. Nach seiner Darstellung habe die Angeklagte stark emotional reagiert, geweint und die Sorge geäußert, für eine Tat eines anderen verantwortlich gemacht zu werden.


Zudem habe sie nach Angaben des Zeugen ihre Unschuld betont und dies besonders eindringlich versichert.

Autor: Nadine B. Aktualisiert von: Nadine B. Ort: Güstrow
Erstellt: 02.07.2026 · 14:36 Aktualisiert: 06.07.2026 · 19:48
14:40 02.07.
Bestätigt

Richter konfrontiert Zeugen mit früheren Angaben

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Im weiteren Verlauf der Vernehmung greift der Vorsitzende Richter Holger Schütt erneut auf Auszüge aus der früheren polizeilichen Aussage des Zeugen zurück.


Nach den damaligen Protokollen habe der Zeuge unter anderem angegeben, dass Olaf K. allein zum Tatort gefahren sei. Zudem sei dort festgehalten, dass er über weitere aus seiner Sicht bedeutsame Informationen verfüge, diese jedoch nicht vor Gericht mitteilen wolle.


Vor Gericht erklärt der Zeuge, an diese Aussagen heute keine Erinnerung mehr zu haben.

Autor: Nadine B. Aktualisiert von: Nadine B. Ort: Güstrow
Erstellt: 02.07.2026 · 14:40 Aktualisiert: 06.07.2026 · 19:48
14:42 02.07.
Bestätigt

Zeuge erläutert frühere Einschätzungen im Prozess

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Im weiteren Verlauf der Vernehmung geht der Vorsitzende Richter auf weitere Passagen aus der früheren Polizeiaussage des Zeugen ein. Darin hatte dieser die Vermutung geäußert, Gina H. könne aus seiner Sicht eine andere Person schützen.


Vor Gericht stellt der Zeuge klar, dass es sich dabei ausschließlich um seine damalige persönliche Einschätzung gehandelt habe und nicht um eigene Beobachtungen.


Auch eine frühere Aussage, wonach die Angeklagte möglicherweise verfolgt worden sei, erläutert er näher. Nach seiner Erinnerung habe Gina H. sich während eines Besuchs mehrfach aufmerksam umgeschaut. Dieses Verhalten habe bei ihm den Eindruck erweckt, sie fühle sich beobachtet.

Autor: Nadine B. Aktualisiert von: Nadine B. Ort: Güstrow
Erstellt: 02.07.2026 · 14:42 Aktualisiert: 06.07.2026 · 19:48
14:44 02.07.
Bestätigt

Erfundene Behauptungen sollten Reaktionen der Angeklagten prüfen

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Der Zeuge berichtet, dass er die Angeklagte Gina H. im Verlauf ihrer Gespräche bewusst mit frei erfundenen Informationen konfrontiert habe. Nach seiner Darstellung habe er auf diese Weise herausfinden wollen, wie sie auf bestimmte Behauptungen reagieren würde.


Unter anderem habe er von angeblichen Ermittlungserkenntnissen gesprochen, die nach seinen Angaben jedoch nicht der Wahrheit entsprochen hätten. Ziel sei es gewesen, Rückschlüsse aus ihrer Reaktion zu ziehen.


Der Zeuge erklärt weiter, dass er der Angeklagten schließlich Glauben geschenkt habe, nachdem sie ihre Unschuld aus seiner Sicht mit besonderem Nachdruck beteuert habe.

Autor: Nadine B. Aktualisiert von: Nadine B. Ort: Güstrow
Erstellt: 02.07.2026 · 14:44 Aktualisiert: 06.07.2026 · 19:48
14:46 02.07.
Bestätigt

Richter fragt zu Gespräch Ende Oktober nach

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Ein beisitzender Richter greift im weiteren Verlauf der Verhandlung ein Treffen zwischen dem Zeugen und Gina H. vom 30. Oktober 2025 auf. Zuvor hatte der Zeuge berichtet, dass sich die beiden unter anderem über Pferde, frühere Partnerschaften und Zukunftspläne unterhalten hätten.


Auf Nachfrage erläutert der Zeuge, dass mit den erwähnten Zukunftsplänen ausschließlich seine persönliche Situation gemeint gewesen sei. Dabei habe es vor allem um seinen Führerschein sowie seine weitere berufliche Entwicklung gegangen.

Autor: Nadine B. Aktualisiert von: Nadine B. Ort: Güstrow
Erstellt: 02.07.2026 · 14:46 Aktualisiert: 06.07.2026 · 19:48
14:47 02.07.
Bestätigt

Verhandlung wird kurz unterbrochen

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Nach Abschluss der Zeugenvernehmung setzt der Vorsitzende Richter Holger Schütt eine zehnminütige Unterbrechung der Hauptverhandlung an. Im Anschluss wird der Prozess mit dem nächsten Verfahrensabschnitt fortgesetzt.

Autor: Nadine B. Aktualisiert von: Nadine B. Ort: Güstrow
Erstellt: 02.07.2026 · 14:47 Aktualisiert: 06.07.2026 · 19:48
14:58 02.07.
Bestätigt

Zeuge erklärt Beweggründe für seine Gespräche mit der Angeklagten

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Im Rahmen der weiteren Befragung möchte Oberstaatsanwalt Oliver Schley wissen, weshalb der Zeuge die Angeklagte nach dem Leichenfund gezielt mit erfundenen Behauptungen konfrontiert hatte.


Der 24-Jährige erklärt, Auslöser seien die zahlreichen Spekulationen gewesen, die kurz nach dem Verschwinden und dem Auffinden des Jungen im Internet kursierten. Über seine Schwester habe er erfahren, dass ausgerechnet Gina H. den Leichnam entdeckt haben soll.


Nach eigenen Angaben habe er daraufhin ihre Reaktionen beobachten wollen. Obwohl er sich eine Beteiligung zunächst nicht vorstellen konnte, seien entsprechende Gerüchte bereits früh im Umlauf gewesen.

Autor: Nadine B. Aktualisiert von: Nadine B. Ort: Güstrow
Erstellt: 02.07.2026 · 14:58 Aktualisiert: 06.07.2026 · 19:48
15:00 02.07.
Bestätigt

Staatsanwalt hinterfragt Unterschiede zur Polizeiaussage

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Oberstaatsanwalt Oliver Schley spricht den Zeugen auf die Unterschiede zwischen seiner heutigen Aussage und den Angaben aus der früheren polizeilichen Vernehmung an. Dabei geht es insbesondere um Passagen, an die sich der 24-Jährige nach eigener Darstellung heute nicht mehr erinnern kann.


Der Zeuge erklärt, dass ihm während der Verhandlung nach und nach weitere Einzelheiten wieder einfielen. Mit zunehmender Dauer der Befragung kehrten Erinnerungen zurück, die ihm zunächst nicht präsent gewesen seien.


Zudem äußert er die Vermutung, dass bei der damaligen gemeinsamen Vernehmung einzelne Aussagen seiner Mutter möglicherweise irrtümlich ihm zugeordnet worden seien.

Autor: Nadine B. Aktualisiert von: Nadine B. Ort: Güstrow
Erstellt: 02.07.2026 · 15:00 Aktualisiert: 06.07.2026 · 19:48
15:01 02.07.
Bestätigt

Erstes Kennenlernen auf dem Reitgelände geschildert

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Nebenklagevertreterin Christina Habetha befragt den Zeugen zum ersten Kontakt mit der Angeklagten Gina H. Nach seinen Angaben hätten sich beide im Jahr 2020 auf einem Reiterhof kennengelernt.


Der Zeuge erklärt, dort als Helfer im Stall tätig gewesen zu sein. Die Angeklagte habe zu dieser Zeit bei Angeboten im Bereich des Kinderreitens unterstützt.


Im Gegenzug habe sie nach seiner Darstellung selbst Reitstunden bei dem Betreiber der Anlage erhalten.

Autor: Nadine B. Aktualisiert von: Nadine B. Ort: Güstrow
Erstellt: 02.07.2026 · 15:01 Aktualisiert: 06.07.2026 · 19:48
15:03 02.07.
Bestätigt

Hinweise auf Unterstützung des Zeugen im Verfahren

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Zum Ende der Vernehmung wird bekannt, dass der 24-jährige Zeuge von einer betreuenden Person begleitet wird. Diese unterstütze ihn nach eigenen Angaben unter anderem bei organisatorischen Angelegenheiten und Behördengängen.


Der Zeuge berichtet zudem von gesundheitlichen Einschränkungen, darunter ADHS sowie eine Lese-Rechtschreib-Schwäche. Außerdem fühle er sich in größeren Menschenansammlungen nach eigener Aussage unwohl.


Im Anschluss wird der Zeuge ohne Vereidigung aus dem Zeugenstand entlassen.

Autor: Nadine B. Aktualisiert von: Nadine B. Ort: Güstrow
Erstellt: 02.07.2026 · 15:03 Aktualisiert: 06.07.2026 · 19:48
15:04 02.07.
Bestätigt

Verteidigung verweist auf mögliche zusätzliche Einschränkungen des Zeugen

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Nach der Entlassung des Zeugen ergreift Verteidiger Andreas Ohm erneut das Wort. Er teilt mit, dass ihm nach Angaben des Betreuers des 24-Jährigen weitere Hintergründe zur Betreuung bekannt geworden seien.


Demnach solle neben ADHS und einer Lese-Rechtschreib-Schwäche auch eine intellektuelle Beeinträchtigung eine Rolle spielen.


Ohm erklärt, diese Informationen könnten aus seiner Sicht einzelne Aspekte der Aussage möglicherweise einordnen helfen. Der Zeuge hatte im Verlauf seiner Vernehmung wiederholt Erinnerungslücken gezeigt und war in Teilen von früheren Angaben abgewichen.

Autor: Nadine B. Aktualisiert von: Nadine B. Ort: Güstrow
Erstellt: 02.07.2026 · 15:04 Aktualisiert: 06.07.2026 · 19:48
15:06 02.07.
Bestätigt

Staatsanwaltschaft zieht Bilanz zum Verhandlungstag

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Zum Abschluss des Verhandlungstages fasst Oberstaatsanwalt Oliver Schley die Aussagen der heutigen Zeugen zusammen. Nach seiner Einschätzung habe sich dabei kein Hinweis darauf ergeben, dass die Angeklagte Gina H. einen Bezug zu Klein Upahl gehabt habe oder dort entsprechenden Freizeitaktivitäten wie Schlittenfahren nachgegangen sei.


Zudem verweist Schley auf mehrere Zeugenaussagen aus dem Nachbarschaftsumfeld, wonach die Angeklagte als temperamentvoll beschrieben worden sei und in zeitlicher Nähe zum Leichenfund eher zurückhaltend oder wenig emotional gewirkt habe.


Abschließend nimmt der Staatsanwalt Bezug auf Schilderungen zum Umgang der Angeklagten mit Feuer. Mehrere Zeugen hätten berichtet, dass sie regelmäßig Gegenstände verbrannt habe, darunter nach dem Tod ihres Pferdes auch Pferdedecken.

Autor: Nadine B. Aktualisiert von: Nadine B. Ort: Güstrow
Erstellt: 02.07.2026 · 15:06 Aktualisiert: 06.07.2026 · 19:48
15:07 02.07.
Bestätigt

Ohm zweifelt an Belastbarkeit der Zeugenaussagen

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Verteidiger Andreas Ohm widerspricht der Bewertung des Oberstaatsanwalts und warnt davor, die Angaben der Nachbarinnen überzubewerten. Nach seiner Darstellung beruhten zahlreiche Schilderungen nicht auf direkten Beobachtungen, sondern auf Wahrnehmungen aus der Distanz oder auf weitergegebenen Erzählungen aus dem dörflichen Umfeld.


Dass es zwischen der Angeklagten Gina H. und Matthias R. Konflikte gegeben habe, stellt er nicht grundsätzlich in Abrede. Konkrete Abläufe oder einzelne Vorfälle seien jedoch aus seiner Sicht nicht hinreichend belegt worden.


Auch die Hinweise auf verbrannte Gegenstände bewertet der Verteidiger zurückhaltend und sieht darin keine belastbaren Rückschlüsse. Zudem betont er, dass fehlende Beobachtungen eines Bezugs zu Klein Upahl nicht zwangsläufig bedeuten würden, dass ein solcher Bezug nicht existiert habe.

Autor: Nadine B. Aktualisiert von: Nadine B. Ort: Güstrow
Erstellt: 02.07.2026 · 15:07 Aktualisiert: 06.07.2026 · 19:48
15:11 02.07.
Breaking

Nebenklage sieht Anlass für rechtliche Schritte gegen Zeugen

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Die Nebenklagevertreterin nimmt im weiteren Verlauf Bezug auf die Aussage des Zeugen Max G. im Zusammenhang mit Angaben gegenüber Raffaela J. Nach ihrer Einschätzung könnten diese Äußerungen rechtlich relevant sein.


Sie erklärt, sie werde der betroffenen Person empfehlen, eine Strafanzeige gegen den Zeugen in Betracht zu ziehen.

Autor: Nadine B. Aktualisiert von: Nadine B. Ort: Güstrow
Erstellt: 02.07.2026 · 15:11 Aktualisiert: 06.07.2026 · 19:48
15:14 02.07.
Bestätigt

Verhandlung wird am 7. Juli fortgesetzt

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Der Vorsitzende Richter schließt den heutigen Verhandlungstag. Die Hauptverhandlung im Fall Fabian wird am 7. Juli fortgesetzt.

Autor: Nadine B. Aktualisiert von: Nadine B. Ort: Güstrow
Erstellt: 02.07.2026 · 15:14 Aktualisiert: 06.07.2026 · 19:48
15:17 02.07.
Bestätigt

Verteidigung bewertet Aussagen von Nachbarinnen kritisch NACHTRAG

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Thomas Löcker äußert im weiteren Verlauf deutliche Zweifel an der Aussage einer Nachbarin. Nach seinem Eindruck habe diese ihre Rolle im Verfahren teils sehr präsent ausgefüllt und sich dabei auch auf Informationen gestützt, die sie aus Gesprächen im Dorfumfeld erhalten habe.


Zudem relativiert der Verteidiger die wiederholt thematisierte Frage nach einem möglichen Bezug der Angeklagten Gina H. zu Klein Upahl. Allein der Umstand, dass entsprechende Beobachtungen im Nachbarschaftsumfeld nicht gemacht worden seien, lasse aus seiner Sicht keine belastbaren Rückschlüsse zu.

Autor: Nadine B. Aktualisiert von: Nadine B. Ort: Güstrow
Erstellt: 02.07.2026 · 15:17 Aktualisiert: 06.07.2026 · 19:48
15:19 02.07.
Bestätigt

Löcker äußert sich zu Glaubwürdigkeit von Max G. NACHTRAG

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Zum Abschluss der Verhandlung äußert sich Verteidiger Thomas Löcker erneut zur Aussage des Zeugen Max G. Nach seiner Einschätzung habe dieser trotz erkennbarer Erinnerungslücken insgesamt einen glaubhaften Eindruck hinterlassen.


Der Verteidiger verweist darauf, dass eine mögliche kognitive Einschränkung des Zeugen aus seiner Sicht das gezielte Erfinden von Angaben eher unwahrscheinlich erscheinen lasse.


Zugleich hält Löcker es für möglich, dass es im Vorfeld der Verhandlung zu Kontakten zwischen Raffaela J. und dem Zeugen gekommen sein könnte. Er begründet dies mit eigenen Beobachtungen im Umfeld des Gerichtsgebäudes, stellt jedoch klar, dass er daraus keinen Vorwurf ableite.

Autor: Nadine B. Aktualisiert von: Nadine B. Ort: Güstrow
Erstellt: 02.07.2026 · 15:19 Aktualisiert: 06.07.2026 · 19:48